Samstag, 28. Juli 2012

Ballistol

 

Ballistol – ein ganz besonderes Öl


Ballistol und seine Historie

Immer wenn irgendwo „universal“ steht, ist man skeptisch, ob es denn für den eigenen Zweck auch geeignet ist. Das seit 1904 in Deutschland hergestellte Ballistol Universal-Öl für mehr als 1000 Anwendungsmöglichkeiten überzeugt bereits seit Generationen und ist immer noch ein Geheimtipp - egal ob es um die Pflege von Haut, Fell oder Autos geht.

 http://www.ballistol-wiki.de/index.php/Erfahrungsberichte_Neo_Ballistol

Die Erfindung von Ballistol

1874 gründete der Rechtsanwalt Friedrich Wilhelm Klever in Köln die Chemische Fabrik F.W. KLEVER. Er begann mit der Produktion von Ölen und Fetten auf Kohlebasis und kaufte dazu ein eigenes Bergwerk, um von Rohstofflieferungen unabhängig zu sein. Um die Jahrhundertwende suchte das Kaiserliche Heer ein Universal-Öl, welches nicht nur die Metallteile der Waffen, sondern auch die Holzschäfte und das Lederzeug pflegen und konservieren sollte. Gleichzeitig musste es dem Soldaten als Wund-Öl für kleinere Verletzungen, Risse und Abschürfungen dienen. Um diese Vorgaben zu erfüllen, experimentierte der Sohn des Firmengründers, Dr. Helmut Klever, damals Dozent für Chemie an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, bis es ihm im Jahre 1904 gelang, die passende Formulierung zu finden. Er nannte dieses Spezial-Öl „Ballistol“ (aus den Begriffen Ballistik und dem lateinischen oleum für Öl). Die Formel für Ballistol konnte bis heute geheim gehalten werden. Als Basis wird medizinisch reines Weiß-Öl verwendet. Außerdem ist bekannt, dass verschiedene Wirkstoffe und Kräuter dem Weißöl zugegeben werden. Bald wurde es als „Wunder-Öl“ bekannt und fand im Deutschen Heer von 1905 bis 1945 Verwendung. Auch bei der US Army war Ballistol 1914 zur Einführung vorgesehen, wozu es aber durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges nicht mehr kam. Im Laufe des 2. Weltkriegs wurde der Firmensitz in Köln völlig zerstört und das Werk in Krefeld schwer beschädigt. Nur ein Gebäude in Leverkusen überstand diese Zeit unbeschadet.


Gesundheitlicher Aspekt

Ballistol besteht aus pharmazeutisch reinem Weißöl und weiteren Stoffen, die auch in Arzneimitteln verwendet werden. Ballistol ist somit als gesundheitlich völlig unbedenklich einzustufen, was auch in dermatologischen Tests nachgewiesen werden konnte. Zudem ist Ballistol für den Einsatz in lebensmittelverarbeitenden Betrieben zugelassen.
Für den kosmetischen und heilungsunterstützenden Prozess wurde aus Ballistol das frühere Arzneimittel Neo-Ballistol weiterentwickelt. Es ist etwa 1935 aus dem Ballistol Universalöl hervorgegangen, wobei die pharmazeutisch wirksamen Bestandteile verstärkt wurden, andererseits jedoch die technische Anwendung zum Großteil verloren ging.
Die desinfizierende Wirkung von Ballistol wurde ebenfalls untersucht. So werden die Krankheitserreger Staphylococcus aureus durch unverdünntes Ballistol in einem Zeitraum von 3-10 Minuten abgetötet, Typhus-, Paratyphus- und Tuberkuloseerreger innerhalb von einer Minute, Kolibakterien in drei Minuten. Keimzahltests bewiesen sogar, dass in Ballistol weder Bakterien noch Hefen oder Pilze vermehrungsfähig sind.
Nicht nur das Arzneimittel Neo-Ballistol unterliegt der strengen gesetzlich vorgeschriebenen Reinheits- und Herstellungskontrolle, sondern auf freiwilliger Basis auch Ballistol. Kein Wunder also, dass unser Betrieb auch nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert ist!

Toxikologische Ergebnisse

Mit verschiedenen Fütterungsversuchen bei Kaninchen, Meerschweinchen und Hunden konnte gezeigt werden, dass Ballistol keine toxischen Eigenschaften hat. Bei Versuchstieren zeigte Ballistol sogar bei vollständiger Magenfüllung keinerlei gesundheitsschädliche Wirkung.
Dies gilt nicht nur für die einmalige Verfütterung von Ballistol, sondern auch für eine Versuchsdauer von sieben Tagen.
Beim Missbrauch durch Kleinkinder wurde festgestellt, dass selbst nach dem Entleeren einer 50 ml Flasche zweijährige Kinder schadlos blieben. Abgesehen von leichten Katererscheinungen, wie sie nach Alkoholmissbrauch auftreten. Innerhalb von 12 Stunden waren die Kleinen wieder wohlauf.
Diese Beobachtung steht auch im Einklang mit der Tatsache, dass nicht wenige Jäger und Schützen Ballistol sowohl innerlich bei Verdauungsbeschwerden und Sodbrennen als auch äußerlich bei Wunden und Insektenstichen zur Abheilung und Linderung des Juckreizes anwenden. Aus rechtlichen Gründen muss hier jedoch erwähnt werden, dass bei Ballistol mit Heilanwendungen nicht geworben werden darf.

Originalanzeige von 1913, Originalflasche von 1925

Diese Broschüre enthält eine Auswahl der ältesten Kundenberichte. Der vorliegende Nachdruck dient nur historischen Interessen. Viele der hier beschriebenen Anwendungen sind medizinischer Natur. Entsprechend den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes darf bei Erzeugnissen, die nicht als Arzneimittel zugelassen sind, nicht für Anwendungen geworben werden, die definitionsgemäß unter das Arzneimittelgesetz fallen. Dementsprechend darf der vorliegende Nachdruck auch nur als historischer Rückblick auf das seit 1904 bestehende Ballistol gewertet werden.





http://www.ballistol.de/downloads/Ballistol%20Story%20deutsch%202009.pdf


Nachdruck der historischen Packungsbeilage:

Ballistol

als altbewährtes Spezialöl für Desinfektion

ist auf Safaris, Expeditionen in Tropen und Arktis,

für den Farmer auf einsamen Kamp, bei Verletzungen auf der Jagd und Unfällen als Erste Hilfe von größtem Wert und Nutzen. Ja manchmal zur Vermeidung von Primärinfektionen von entscheidender Wichtigkeit, damit sofort ein desinfizierendes, zugleich gewebefreundliches, also unschädliches Mittel, zur Hand ist. In solchen Primärfällen hat sich Ballistol immer wieder bewährt. Zumal in der Hitze der Tropen, wo bei Verschmutzung der Wunden besondere Gefahr besteht, genügt reichliche Durchtränkung mit Ballistol. Notfalls reicht Wundtränkung durch die Kleider aus, um die Wunden steril zu erhalten.

In der Weite der Savanne ist Ballistol bewährt gegen Durchlaufen der Füße, Durchreiten, Wunddruck, Springen der Haut, Hitzpocken, Sonnenbrand, Folgen von Insektenstichen, ebenso in der Arktis gegen Frostbeulen. Ballistol wird nämlich von der Haut resorbiert und hat starke Tiefenwirkung, weshalb es große Vielseitigkeit besitzt. Als Lichtfilter verhütet es Verbrennung durch die Sonnenstrahlen und fördert die Bräunung der Haut. Die beschriebene Erste Hilfe wird jeweils später durch die übliche ärztliche Therapie abgelöst.

Ist auf Safaris und im Kamp unentbehrlich für den vierbeinigen Kameraden, den Hund: Wie oft verletzt sich unser Jagdbegleiter an Dornen, Schilf, kristallinischem Gestein oder beim Einschliefen, wonach Einreiben mit Ballistol genügt, um im Moment Entzündungen zu vermeiden. Bei Ungeziefer, Zecken, tropischen Blutegeln, bei durch Berührung mit Wildtieren übertragener Räude: Einreiben. Ferner zur Abtötung von Milben in den Ohren: Einführen ins Ohr mit ölgetränktem Wattebausch. Bei Stichen von Erdwespen und Bienen: Einpinseln der Lefzen und Zunge mit dem Öl.

Ist für den Gartenbau als Pflanzenschutzmittel in vielen Fällen verwendbar: Herr Gärtnereibesitzer P. van Hoven schreibt in "Rheinisch-Westfälische Gärtner-Zeitung", Festausgabe August 1927: "So bepinselte ich seit Jahresfrist die befallenen Blutlausstellen der Bäume mit Ballistol (unverdünnt) und erzielte nun einen überraschenden Erfolg. Die Blutläuse starben bei der Berührung mit dem Öl sofort ab. Auf den im vorigen Jahre bepinselten Stellen hat sich der Schädling in diesem Jahre nicht mehr angesetzt." - Die schwarzen Blattläuse der dicken Bohne werden durch Bestäubung mit einer 3%igen Auflösung (Emulsion) des Öles in Wasser (das Öl löst sich in Wasser milchig), die Raupen der Stachelbeerwespe durch Bestäuben mit 1 %iger Ballistol-Emulsion, insbesondere der Unterseiten der Blätter beseitigt, Baumkrebs wird durch Aufpinseln des Öles zum Stillstand gebracht, Baumpilze werden abgetötet, Rindenverletzungen desinfiziert.

 

 

Auszüge aus aktuellen Kundenberichten

„Ich bin 76 Jahre alt und bisher war für mich „Ballistol“ ein Pflegemittel für Waffen, eventuell noch für Rasenmäher…als „Allheilmittel“ nicht nur bei Wespenstichen oder Zecken zu beseitigen, sondern sogar bei Ohrenschmerzen und ähnlichen Beschwerden!!“
Günther Kühne, Stuttgart, 28.08.2008

„Fünf lange Jahre plagte mich eine Schuppenflechte im Handteller. ..Ich suchte Hautärzte und Spezialisten auf…entsann ich mich darauf, dass mein Vater schon bei Wunden und Infektionen beim Hund einfach Ballistol drauf sprühte….Die Haut schuppte Stück für Stück fast von selbst ab… Heut, drei Monate danach, ist mein Handteller fast ganz in Ordnung. Dank Ihrem Ballistol Spray…Ballistol könnte bestimmt so vielen Verzweifelten Menschen helfen, wenn diese es nur wüssten…
Hannelore Rath, Durmersheim, 11.03.2007

„…einen Hund der auf dem Kopf eine kahle Stelle bekommen hatte und die Sälbchen und Medikamente von dem Tierarzt haben nicht wirklich geholfen…Er suchte sich dieses Fläschchen raus, was sein Vater mal so vor 20 Jahren zur Pflege seines Luftgewehrs gekauft hatte…mein Vater hat die Stelle am Kopf jeden Tag mit ein paar Tropfen Ballistol-Öl eingerieben und es hat gewirkt. Nach drei Monaten sieht man nichts mehr von der kahlen Stelle und dem Hund geht es gut.
Das schöne an Ihrem Produkt ist: man kann es sich leisten, es hilft und es hält Jahre wenn nicht Jahrzehnte lange wie an diesem Beispiel zu erkennen.
Doris Dehmel, 09.02.2006

„…Wir bauen Fahrräder für Vielfahrer und haben seit Oktober Schmiermitteltest gemacht, Ballistol war in allen Punkten deutlich überlegen. Bei allen anderen Kettenölen (Teflon, Silikon etc.) war nach wenigen Tagen Regenfahrt deutlicher Rostbefall, bei Ballistol nicht. Überrascht hat uns die hohe Reinigungskraft Ihres Öls, wir konnten auf Lösungsmittel zum Kettenreinigen verzichten. Ein echter Umweltbeitrag!
C. Oldenburg, Lübeck (Fa. Räderwerk), 08.01.2005

„…Ältere Hühner bekommen sehr oft sog. Kalkbeine. Dieses wird hervorgerufen durch sog. Grabmilben, die sich an den Hühnerbeinen festsetzen. Ein mehrmaliges Einpinseln der Hühnerbeine mit Ballistolöl lässt in kurzer Zeit die Beinverkrustungen abfallen und die Hühner sind anschließend wieder kerngesund…
Hubertus Hensel, Owschlag, 16.03.2004

„…Als bei unserem Auto der Lüftermotor für das Innenraum-Gebläse zu quietschen begann, habe ich einfach Ballistol Spray auf das hintere Lager …gesprüht und das Quietschen hörte auf. Außerdem gibt es keinen schädlichen Gestank im Innenraum, da Ballistol total umweltfreundlich und für Menschen verträglich ist. (Im Gegensatz zu anderen Rostlösern: Caramba u.s.w.)…
Matthias Wirsich, Obrigheim, 05.04.2003

„…Wir benutzeen Ballistol schon sehr lange und wir sind mehr als zufrieden damit. … Als mein Mann 1945 aus dem Krieg nach Hause kam, erzählte er, daß die russischen Ärzte in den Lazaretten auch dieses Oel für die verwundeten Soldaten benutzt haben… Es hilft bei so vielen Beschwerden…
Gertrud Schmidtpolt, Bad Salzuflen, 20.12.2002

„…Schmerzen im rechten Brustraum…schickte mich zum Spezialisten, der dann 13 Steine (Gallensteine) feststellte und mir sofort einen Termin zum OP gab…erzählte mir mein Vater folgendes: Er hatte vor über 20 Jahren das Gleiche wie ich, kam über einen Heilpraktiker zu Ballistol und hatte nach der 3 tägigen Einnahme nie wieder Schwierigkeiten mit Gallensteinen… Ich also los, mir Waffenöl besorgt, 3 Tage habe ich es Teelöffelweise unter Grauen geschluckt, es ist wirklich wiederlich und … ich hatte keine Gallensteine mehr, sie sind einfach verschwunden, und seit 1 ½ Jahren auch keine Probleme. Als ich nach einiger Zeit mal wieder bei meinem Hausarzt war, fragte er mich nach meinen Gallensteinen und ob ich die OP gemacht habe. Als ich verneinte, meinte er, ob ich beim Heilpraktiker war, seltsam nicht???, oder was sonst. Ich sagte nur das Wort „Waffenöl“ und er schaute mich mit dem besonderen Blick an!!! Tja, die Ärzte wissen es, dürfen es aber wohl nicht verschreiben, wahrscheinlich nicht mal dem Patienten gegenüber erwähnen.
„…Ich habe jedenfalls das original Waffenöl getrunken, es hat nicht geschadet sondern nur geholfen. Wer Zweifel hat, sollte doch mal einen Jäger fragen, die wissen Bescheid!!!
Eiko Wolter, 28.07.2002

„…Seit ca. 10 Jahren verwende ich Ballistol zur Pflege meiner Trommelfelle – ungegerbte Naturhäute. Neben der optischen Verschönerung bewirkt es auch eine Verbesserung der Klangeigenschaften…
Fritz Würth, Oberried, 06.06.2001

„…Nach 12 Jahren Gartenstuhl, den ganzen Sommer unter freiem Himmel, ist die weiße UV-Ausbleichung besonders an den Armlehnen zu erkennen. Nach der ersten Pflege mit Ballistol wurde die behandelte Armlehne nach mehreren Tagen wieder hell. So wiederholte ich den Vorgang im Abstand von 1-3 Wochen noch weitere 4 mal. Danach war der Stuhl wieder in neuwertigem Zustand…16 Jahre alte Kunststoffrolläden. Ballistol einfach auftragen, nachwischen, fertig. Nach Schmierung der Gleitschienen betätigt sich der Rolladen wie in einem Neubau, nur noch viel leiser. Und aus der grauen Rolladenoberfläche wurde wieder die leicht bräunliche Farbe aus dem Neuzustand sichtbar…
Martin Klomann, Schramberg, 02.08.1999

„…in der Fachzeitschrift „Stereoplay“ 03/94 der Hinweis, daß auch bei der Pflege und im Umgang mit Geräten der Unterhaltungselektronik Ballistol mit sehr guten Ergebnissen einzusetzen sei. Ein speziell zu diesem Zweck entwickeltes Mittel schnitt im Vergleich sogar schlechter ab…wollte ich meinen Plattenspieler…betreiben…ließ sich eine recht unsichere Wiedergabe herstellen. Ich hab die Stecker dann wieder abgezogen, sie mit Ballistol eingesprüht und anschließend mit einem Zellstofftuch abgerieben. Erstaunlich dabei ist, daß oxydierte Stellen oft schon nach dem bloßen Aufsprühen metallisch blank werden, das Nachreiben somit nur noch der Trocknung dient. Nach der Behandlung mit Ballistol stellte sich sofort eine in beiden Kanälen stabile Widergabe ein…
Klaus Köker, Gütersloh, 30.09.1997

…als Jäger benutze ich Ballistol schon fast ein halbes Jahrhundert als Waffenpflegemittel, seit ca. 10 Tagen als „Medikament“...Fußschweis. Der ist so aggressiv, daß er die Haut …regelrecht auflöst…Angeregt durch Ihre Broschüre … wagte ich vor 10 Tagen ein Experiment. Ich legte zwischen die Zehen kleine Ballistol-getränkte Wattebäusche… Der Erfolg ist verblüffend. Die offenen Wunden sind verheilt, innerhalb einer Woche hat sich neue Haut gebildet…
M.R. Kovarik, Nürnberg, 25.03. 1996

...Nach über einjähriger Planung starteten wir im Mai 92 unsere MTB-Expedition. ...Im insgesamt 160 kg schweren Expeditionsgepäck befanden sich …Ballistol-Spezialöl… Vor allem das altbewährte Ballistol hat wieder einmal gezeigt, was in ihm steckt. ..Wir bedanken uns nochmals für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Gerne verwenden wir auch auf weiteren Expeditionen Ihre Produkte, die wir gerne weiterempfehlen werden.
Norbert Ergang, Salzgitter, 01.08.1992

…durch Zufall stieß ich bei der Behandlung von Magenschleimhautentzündungen auf die gute Wirkung von Ballistol und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir …Muster Ihrer Ballistolpräparate äußerich und innerlich zur Verfügung stellen würden…
Dr. med. Albrecht Morgenroth, Kassel, 25.03.1983

...Vor einigen Jahren beobachtete ich bei meinem Wellensittich eine entzündete Nasenhaut. Selbstverständlich ging ich in eine Tierhandlung und verlangte ein entsprechendes Mittel. Ich staunte nicht schlecht, als mir der Verkäufer riet, im Waffengeschäft nebenan ein Waffenöl namens Ballistol zu kaufen. Etwas zögernd folgte ich seinem Rat und war schließlich noch mehr erstaunt, dass mein Vogel (nicht der im Kopf) in kürzester Zeit wieder gesund war. Unvorsichtigerweise erzählte ich meinen Spezeln von der wundersamen Heilung. Daraufhin mußte ich über lange Zeit die Frage hören, ob jetzt mein Wellensittich schon schießen könne...
Leo Huber, München, 22.06.1981

Ballistol historisches Poster 

Auszüge aus historischen Kundenberichten


Was ist Weißöl ?

In vielen unserer Produktbeschreibungen finden Sie den Hinweis auf medizinisches Weißöl bzw. medizinisch reines Weißöl.
Weißöl wird durch Veredelung von Paraffinöl gewonnen. Bei Weißöl unterscheidet man zwei Sorten: Technisches Weißöl und Medizinisches Weißöl.

Technisches Weißöl
Technisches Weißöl ist meist einfach hydriert und enthält aromatische Kohlenwasserstoffe.

Medizinisches Weißöl
Ein Weißöl in medizinischer Qualität erfüllt allerhöchste Ansprüche an Reinheit und Verträglichkeit. Auch für Ballistol wird medizinisch reines Weißöl verwendet, welches ohne Zusätze vollkommen geruchsneutral, geschmacklos und farblos ist. Aufgrund dieser Eigenschaften sind medizinisch reine Weißöle auch in der Pharmazie, der Kosmetik und in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Auch als sogenanntes Winterspritzmittel wird medizinisches Weißöl eingesetzt. Es überzieht den Schädling mit einem für die Pflanze unschädlichen Ölfilm, so dass die Schädlinge absterben. Daher kann Ballistol auch gegen Blattläuse eingesetzt werden.

Herstellung von Weißöl
Weißöl wird durch Raffination (Veredelung / Reinigung) von Paraffinöl gewonnen. Paraffinöl ist seinerseits ein Nebenprodukt bei der Gewinnung von Paraffinen aus Erdöl. Das dabei gewonnene Paraffin wird weiter gereinigt und letztlich für die Herstellung von Vaseline, Kosmetika, Medikamente usw. verwendet. Je höher der Grad der Raffinierung, desto reiner ist das Produkt. Paraffinöl ist mehrfach raffiniert so dass Rückstände unerwünschter Inhaltsstoffe im Laufe des Herstellungsprozesses herausgefiltert wurden.
Wenn hochgereinigte Paraffinöle weiter zu medizinisch reinem Weißöl (Paraffinum Liquidum) raffiniert werden, können diese als hochwertige Schmiermittel, in der Pharmazie und in der Kosmetik eingesetzt werden. Dieses Weißöl ist dann farblos und Geruchlos.

Ballistol ist medizinisch reines Weißöl mit ausschließlich natürlichen Zusatzstoffen, die dem Öl seine Wirkung und den flüchtigen Geruch ätherischer Öle verleihen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

THRIVE Film

THRIVE Film - Ein bewegender Dokumentarfilm, den jeder Bürger einmal sehen sollte!



Noch nie hat sich ein Film so eingehend mit der Frage beschäftigt, warum es der Menschheit nicht gelingt zu gedeihen (englisch = thrive) und wer dafür verantwortlich ist, dass immer mehr Menschen durch ständig neue Kriege, Krisen und Katastrophen in ihrer Existenz bedroht werden. Ist das alles Zufall oder steckt da mehr dahinter, als uns Politiker und die Massenmedien erzählen?

THRIVE
folgt dem Weg des Geldes und kann durch Dokumente sowie namhafte Zeugen belegen, wie Politik, Wissenschaft, Institutionen wie UNO, WHO, IWF, Banken, Pharma-, Gentechnik-, Lebensmittel- und Medienkonzerne hinter den Kulissen Hand in Hand gegen die Interessen, gegen die Gesundheit und das Wohl der Menschen arbeiten. Viele ahnen zwar, dass die Politik immer mehr von wirtschaftlichen Interessen gesteuert wird, können sich aber kaum vorstellen, welche Pläne hinter verschlossenen Türen tatsächlich verfolgt werden und welche wichtigen Informationen der Öffentlichkeit vorenthalten werden z. B. über revolutionäre Technologien der Energiegewinnung (Freie Energie), über ganzheitliche Naturheilmethoden oder wie unser Finanzsystem tatsächlich funktioniert, in dem die Banken Geld aus dem Nichts erschaffen können und dafür auch noch Zinsen verlangen.

Wer die wirklichen Ursachen für den katastrophalen Zustand unserer Welt verstehen will und nicht mehr länger tatenlos zusehen möchte, wie unser Planet und damit unsere Zukunft von einer kleinen Gruppe einflussreicher Menschen aus Profit- und Machtgier zugrunde gerichtet wird, sollte sich diesen Film ansehen und dessen wichtige Informationen sowie Lösungsansätze weiterverbreiten.

THRIVE - Ein bewegender Dokumentarfilm

Noch nie hat sich ein Film so eingehend mit der Frage beschäftigt, warum es der Menschheit nicht gelingt zu gedeihen (englisch = thrive) und wer dafür verantwortlich ist, dass immer mehr Menschen durch ständig neue Kriege, Krisen und Katastrophen in ihrer Existenz bedroht werden. Ist das alles Zufall oder steckt da mehr dahinter, als uns Politiker und die Massenmedien erzählen?
Nicht umsonst heißt es im Volksmund „Geld regiert die Welt“ und nur wenige Menschen verstehen, wie unser globales Finanz- und Kreditsystem wirklich funktioniert. Dies betrifft Politiker oder Bankangestellte genauso, wie die meisten anderen Bürger auch. Und das wurde durchaus so geplant, als dieses Finanzsystem eingeführt wurde. Was liegt also näher, als dem Weg des Geldes einmal zu folgen und nachzuschauen, wo diese Wege hinführen.
THRIVE folgt diesen Wegen und kann durch Dokumente sowie namhafte Zeugen belegen, wie Politik, Wissenschaft, Institutionen wie UNO, WHO, IWF, Banken, Pharma-, Gentechnik-, Lebensmittel- und Medienkonzerne hinter den Kulissen Hand in Hand gegen die Interessen, gegen die Gesundheit und das Wohl der Menschen arbeiten. Mit welcher Kaltblütigkeit und Berechnung dies geschieht, können sich die wenigsten Menschen vorstellen und werden durch diesen außergewöhnlichen Film aufgefordert, endlich hinzuschauen, nachzudenken und gemeinsam zu handeln.

Warum Sie sich diesen Film ansehen sollten?

Der Film THRIVE wird von den Massenmedien nicht gezeigt, weil er zahlreiche Themen behandelt, die einflussreiche Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft der Öffentlichkeit vorenthalten möchten. Doch genau dieses untypische Verhalten, der für ihre Sensationslust bekannten Massenmedien macht deutlich, wie weitreichend der Einfluss dieser Gruppen bereits ist und kann als Bestätigung dafür gesehen werden, dass die im Film gemachten Aussagen nicht aus der Luft gegriffen sind.
Sind Sie bereit hinzusehen und das auf den Prüfstein zu stellen, was Sie bisher geglaubt haben über die Welt zu wissen? Dann schauen Sie sich diesen aufrüttelnden Dokumentarfilm zusammen mit anderen Menschen an und bilden Sie sich eine eigene Meinung.


„Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen,
werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.”


Jean Paul Sartre


Samstag, 21. Juli 2012

Tetanus-Impfung

Tetanus-Impfung nach Verletzung: Eine Entscheidungshilfe

In Deutschland besteht seit Jahrzehnten keine Impfpflicht mehr. Impfungen sind rechtlich gesehen sogar Körperverletzungen, die der mündigen Einwilligung bedürfen. Doch immer wieder kommt es vor, dass Ärzte bei verletzten Minderjährigen einen Richter konsultieren, um eine Tetanus-Impfung auch gegen den erklärten Willen des Impflings und seiner Eltern zu erzwingen. Die Begründung:  Im Falle des Nichtimpfens bestünde Lebensgefahr für den jungen Patienten. Zudem überwiege der Nutzen der Impfung das Risiko bei weitem. Doch aufgrund welcher Daten lässt sich diese angebliche Gefahr für das Leben und diese Einschätzung möglicher Nutzen und Risiken begründen?



Tetanusgefährdete und nicht tetanusgefährdete Wunden
Die Tetanus-Bakterien sind laut Ärzte-Merkblatt des Robert-Koch-Instituts (RKI), der deutschen Seuchenbehörde, licht- und sauerstoffempfindlich.(1) Für eher oberflächliche Wunden, die Luft und Licht ausgesetzt sind, besteht somit auch aus schulmedizinischer Sicht keine Tetanusgefahr. Anders verhält es sich bei tieferen Wunden, insbesondere wenn sie verunreinigt sind und nicht bluten. Wird eine tiefere Wunde dagegen gut durchblutet, können auch hier Anaerobier nicht überleben.
Gefährdet sind insbesondere verschmutzte Wunden und solche, in denen sich zerstörtes Gewebe befindet. Doch es gehört ja zu den Aufgaben des behandelnden Arztes,  die Wunde nach  allen Regeln der Kunst zu reinigen, zerstörtes  Gewebe zu entfernen und dafür zu sorgen, dass ggf. Eiter und andere Wundsekrete abfließen können. Es ist allgemein unbestritten, dass die Einführung von hygienischen Bedingungen bei der Wundversorgung z. B. durch Ignaz Semmelweis (erstmals 1848) und Joseph Lister (erstmals 1867) eine wesentliche Ursache für den Rückgang von Wundinfektionen (einschließlich Tetanus) darstellt. Dazu kam im Verlauf des ersten Weltkriegs ein Wandel in der chi­rurgischen Wundversorgung: Der Arzt und Homöopath Dr. Johann Loibner, der sich intensiv mit der Tetanusfrage auseinandergesetzt hat, schreibt:
„Anfangs wurden die Wunden meist primär verschlossen. Später legte man Wert auf die Wundexzision (Ausschneidung) und die Entfernung nekrotischer (abgestorbener) Teile.“(2)

Tetanus in ungeimpften Bevölkerungen

Wie hoch ist nun aber das Tetanus-Restrisiko tatsächlich? Arthur Nicolaier, gefeierter Pionier der Tetanusforschung und späterer Medizin-Professor, schrieb 1885 in seiner Doktorarbeit:
„In unserem Klima  ist Tetanus  eine  relativ seltene  Krankheit. Das  größte Kontingent zu derselben stellen bei uns neugeborene Kinder, bei denen der Starrkrampf zur Zeit der Nabelabstoßung auszubrechen pflegt.“(3)
Tetanus war also schon immer selten. Selbst der Neugeborenen-Tetanus, der in manchen sehr armen Ländern weiterhin ein Problem darstellt, ist durch einfache hygienische Maßnahmen weitgehend in den Griff zu bekommen: Laut WHO wurde in China zwischen 1948 und 1971 allein auf diese Weise die Tetanusrate um mehr als 99 % gesenkt!(4)

Seit mindestens 30 Jahren keine Todesfälle
Ausgehend von einer Geburtenrate in Deutschland von ca. 700.000 Kindern jährlich und einer maximalen Durchimpfungsrate von etwa 97 % (Einschulungsuntersuchung) bleiben jedes Jahr mindestens 21.000 Kinder in Deutschland ungeimpft. Damit sind mindestens 210.000 Kinder bis 10 Jahre und 315.000 Kinder bis 15 Jahre ungeimpft.
Nahezu jedes Kind wird sich bis zu diesem Alter mehrmals leichter oder schwerer verletzt haben. Dennoch gab es in Deutschland in den letzten 30 Jahren keine Todesfälle von  Kindern unter 15 Jahren, und einen einzigen Todesfall unter 40 Jahren (bei unbekanntem Impfstatus). Die Anzahl der in Deutschland statistisch erfassten Tetanus­erkrankungen lag im gleichen Zeitraum über alle Altersgruppen bei jährlich weniger als 20 Fällen, die Anzahl der Todesfälle bei weniger als 10 Fällen, in den letzten Jahren sogar bei weniger als 5 Fällen.
Tetanus ist vorwiegend, wie z. B. die Todesfallstatistik des statistischen Bundesamtes zeigt, eine Erkrankung von alten Menschen ab 70 Jahren.(5)

Die Hälfte der Bevölkerung „ungeschützt“?
Aus Sicht der Hersteller und der zuständigen Gesundheitsbehörden ist ein als ausreichend angesehener Antikörper-Titer im Blut eine Garantie für Immunität bzw. Nichtempfänglichkeit für Tetanus. Deshalb wird bei der Zulassung von Tetanus-Impfstoffen durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im Rahmen des Wirkungsnachweises ausschließlich die Höhe des Titers gemessen.(6)
Verschiedene Untersuchungen legen nahe, dass möglicherweise nicht nur die erwähnten drei Prozent Ungeimpfte über zu wenig Antikörper gegen das Tetanustoxin verfügen. Es ist von bis zu 50 %­ der Bevölkerung die Rede, deren Titer – unabhängig vom Impfstatus – mangelhaft ist. Das wären im Extremfall mehr als 40 Millionen Menschen! Dennoch sind es in Deutschland jedes Jahr aktuell nur etwa zwei Handvoll erfasste Erkrankungen und eine Handvoll Todesfälle. Das Risiko, an Tetanus zu erkranken, liegt in Deutschland damit – trotz vieler tausend Unfälle und Verletzungen – unter der statistischen Wahrscheinlichkeit, an einem Blitzschlag zu sterben.

Schützende und nicht schützende Antikörper
Doch auch ein hoher Antikörper-Titer scheint nicht in allen Fällen ein Garant für Nichterkrankung zu sein. Die Zeitschrift „impf-report“ bezieht sich auf  drei Publikationen, die von Tetanuserkrankungen trotz nachweislich hohem Titer berichten.(7)
Selbst das RKI wundert sich in seinem Epidemiologischen Bulletin Nr. 24/2008 über einen Erkrankungsfall trotz ausreichendem Antikörper-Titer und kommt zu dem Schluss, dass es zwei Arten von Tetanus-Antikörpern geben muss: Solche, die schützen, und solche, die nicht schützen.(8)
Es ist also völlig unklar, wer von den Personen, die einen ausreichend hohen Antikörper-Titer vorweisen können, tatsächlich geschützt ist.

Unverständliche Impfpolitik
Angesichts dieser verwirrenden Datenlage muss es irritieren, wenn das RKI auf der einen Seite zwar zwischen tetanusgefährdeten und nicht tetanusgefährdeten Wunden unterscheidet, andererseits jedoch pauschal in beiden Fällen die aktive und die passive Impfung empfiehlt.
Das vermittelt den Eindruck, als solle die Impfung nach dem Gießkannenprinzip und ohne Rücksicht auf die individuelle Situation durchgesetzt werden. Hier hilft als Argument noch nicht einmal der bei anderen Impfungen häufig propagierte Herdenschutz, denn eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist auch aus Sicht des RKI bei Tetanus nicht möglich.(1)

Medizinisches Dogma?

Auf meine Nachfragen konnten weder das RKI noch das PEI Studien vorlegen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Personen mit einem hohen Tetanus-Antikörpertiter seltener an Wundstarrkrampf erkranken als Personen ohne nachweisbaren Titer.(6,10)
Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass die angebliche Schutzwirkung von Antikörpern nur auf einem medizinischen Dogma beruht. Die Rolle der so genannten Antikörper im Krankheitsgeschehen scheint entgegen der herrschenden Lehrmeinung nicht eindeutig geklärt zu sein.

Rückgang unabhängig von der Impfung
Wenn es weder aussagekräftige Wirksamkeitsstudien mit Geimpften und Plazebo-Geimpften noch wissenschaftliche Nachweise für die Schutzwirkung von Antikörpern gibt, könnte man dann wenigstens aus dem allgemeinen Rückgang der Tetanuserkrankungen in den letzten 100 Jahren eine Wirksamkeit der Massenimpfungen ablesen?
Die Antwort wird durch den Umstand, dass sich die hygienischen und sonstigen Lebensbedingungen sowie die Art der Wundversorgung im gleichen Zeitraum enorm verändert haben, erschwert: Selbst wenn der Rückgang der Erkrankungen mit der Einführung der Impfungen zusammenfiele, müssten die restlichen Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Mir liegen jedoch drei interessante Statistiken vor,(9) die in ihrer grafischen Darstellung deutlich aufzeigen, dass
  1. der Rückgang bereits vor Einführung der Impfungen begonnen hat und
  2. die Impfungen keinen eindeutigen (positiven) Einfluss auf die Erkrankungszahlen hatten.

Somit entfällt auch das letzte mögliche Argument, das nachvollziehbar für einen Nutzen der Impfung sprechen könnte.

Offiziell zugegebene Nebenwirkungen
Dem vermeintlichen Nutzen der Impfung stehen natürlich gewisse Risiken gegenüber. Niemand würde im Ernst behaupten, dass das Risiko für Nebenwirkungen und Impfschäden bei Null läge. Uneinigkeit besteht nur darin, wie groß das Risiko aus statistischer Sicht ist.
In den Produktinformationen der Tetanus-Impfstoffe sind zahlreiche mögliche Nebenwirkungen aufgeführt, die allerdings je nach Art der Reaktion „häufig“ (bis zu 1 unter 10) bis „sehr selten“ (bis zu 1 unter 10.000) auftreten. In der Regel treten die leichteren Nebenwirkungen häufiger, die schwereren Nebenwirkungen seltener auf. Jürgen Fridrich, Vorsitzender des impfkritischen Vereins  „Libertas & Sanitas e.V.“, kommt nun beim Nachrechnen zu dem Ergebnis, dass in der Summe aller aufgelisteten Nebenwirkungen bei bis zu einem unter 42 Geimpften schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten. Sollte diese Rechnung auch nur annähernd zutreffen, kann von einem „geringen“ oder „vernachlässigbaren“ Impfrisiko nicht mehr die Rede sein!
Allein 2003 wurden 8,5 Millionen Impfstoffdosen mit Tetanus-Komponente verabreicht. Wenn tatsächlich jeder 42. eine stärkere Nebenwirkung zu erleiden hatte und wir bei allen von einer Impfserie von drei Dosen ausgehen, wären das allein in diesem Jahr mehr als 67.000 Erkrankungen durch die Impfung. Dem stehen auf der anderen Seite etwa 20 Tetanus-Erkrankungen gegenüber.

Jährlich 500 Erkrankungen und 15  Todesfälle
Solche Zahlen, vor allem natürlich, wenn sie von Impfkritikern stammen, ernten in der Regel Unglauben: Wenn die Impfung wirklich so viel Schaden anrichtet, wäre das doch aufgefallen, oder?
Die Daten über Nebenwirkungen in den Produktinformationen der Impfstoffe stammen aus den Zulassungsstudien. Aufgrund ihrer beschränkten Größe und Laufzeit kann jedoch nur ein Bruchteil der schwerwiegenden Impfkomplikationen erfasst und in den Produktinformationen berücksichtigt werden.(10) Deshalb spielt das Meldesystem für Impfkomplikationen eine besondere Rolle bei der Beurteilung des Risikoprofils von Impfstoffen. Im Jahresdurchschnitt werden im Zusammenhang mit Impfstoffen 500 Erkrankungen gemeldet. Darunter haben durchschnittlich 3 % (14 Fälle) einen bleibenden Schaden erlitten, und ebenfalls­ 3 % (15 Fälle) sind gestorben. Zum Zeitpunkt der Meldung waren 18 %(89 Fälle) nicht genesen und bei etwa einem Fünftel (98 Fälle) ist der gesundheitliche Status zum Zeitpunkt der Meldung völlig unbekannt.
Das PEI, das die Meldungen in einer Internet-Datenbank bereitstellt, argumentiert regelmäßig, die Impfstoffe seien deshalb als sicher anzusehen, weil in keinem einzigen Fall ein eindeutiger Zusammenhang mit der Impfung bewiesen werden konnte. Dies ist im Prinzip auch richtig. Dem steht jedoch entgegen, dass das Wissen der Medizin über die biochemischen Zusammenhänge und die Wirkungen der Impfstoffbestandteile auf die komplexen Wechselwirkungen im Organismus beschränkt ist. Dies räumt auch Prof. Dr. Sieghart Dittmann, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO), die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums öffentliche Impfempfehlungen ausspricht, im Bundesgesundheitsblatt ein.(11)
Dreht man allerdings die Beweispflicht um, wird auch andersherum ein Schuh draus: In keinem einzigen Fall konnte das PEI den Zusammenhang mit der Impfung eindeutig widerlegen! Dies wäre auch nur im Zuge einer Prüfung und Bewertung der gemeldeten Fälle möglich. Dazu fehlen dem PEI jedoch entweder die notwendigen Kapazitäten oder aber der Wille. Denn: Die Meldungen mit unbekanntem Gesundheitsstatus behalten diesen Status in aller Regel auch noch nach Jahren, was darauf hindeutet, dass sie von der Behörde zwar in Empfang genommen und in eine Datenbank eingetragen, danach jedoch nicht mehr angefasst wurden.
Wie viele Dauerschäden und Todesfälle sich letzten Endes hinter dem Status „unbekannt“ verbergen, weiß niemand. Vor dem Hintergrund, dass Impfungen rechtlich gesehen zunächst einmal Körperverletzungen sind und jeder Arzt nach dem hippokratischen Wahlspruch „Primum nil nocere“ („zuallererst nicht schaden“) handeln sollte, ist es kaum nachvollziehbar, wie die Verantwortlichen des PEI mit dieser Ungewissheit leben können.
„Keine Angaben über Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen möglich“
Obwohl es seit 2001 mit dem Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) eine Meldepflicht für jeden Verdachtsfall einer Impfkomplikation gibt und meldeunwilligen Ärzten und Heilpraktikern ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro droht, hat sich die Meldebereitschaft kaum erhöht. Dies hat auch das PEI bemerkt.  Im Bundesgesundheitsblatt der Ausgabe April 2002 heißt es auf Seite 353: „(...) Diese Tatsache weist darauf hin, dass die im Infektionsschutzgesetz verankerten Meldeverpflichtungen noch nicht allen Ärzten bekannt ist. (...) Um die Meldebereitschaft der Ärzteschaft zu erhöhen, ist vermehrte Aufklärungsarbeit notwendig.(...) Es ist zu hoffen, dass auch die im Infektionsschutzgesetz verankerte Meldeverpflichtung die Aufmerksamkeit der Ärzte hinsichtlich möglicher Impfkomplikationen zukünftig erhöht. Allerdings muss den Ärzten die neue Meldeverpflichtung bekannt gemacht werden. Die vorliegende Darstellung soll hiermit einen Beitrag leisten. (...)“(12)
Doch das Bundesgesundheitsblatt ist so ziemlich die einzige Publikation, die das PEI benutzt, um die Meldeverpflichtung bekannt zu machen. Doch das ist, obwohl offizielles Verkündungsorgan der Bundesgesundheitsbehörden RKI und PEI, nicht etwa frei im Internet verfügbar, sondern muss für  etwa 140 Euro im Jahr beim Springer-Verlag abonniert werden. Die Bemühungen des PEI sind bestenfalls halbherzig zu nennen. Auf meine Nachfragen hin hieß es von der Pressestelle, die Kenntnis über Details des Infektionsschutzgesetzes seien keine Bringschuld der Behörde, sondern vielmehr eine Holschuld der Ärzte. Was in letzter Konsequenz bedeutet, dass die etwa 400.000 in Deutschland registrierten Ärzte (14) dieses Verkündungsorgan beim Springer-Verlag abonnieren müssten. Das damals SPD-geführte Gesundheitsministerium, von mir auf die Antwort des PEI angesprochen, bestätigte die Haltung des PEI. Damit wird jedoch das Nicht-Wissen um die tatsächlichen Risiken von Impfstoffen zu einem bewussten politischen Akt.
Die im April 2002 gezeigte Erkenntnis des PEI zeigte leider auch danach keine Konsequenzen, so dass man schließlich im Dez. 2004 im Bundesgesundheitsblatt eine regelrechte Bankrotterklärung abgeben musste:
„Da die Untererfassung der Meldungen von Impfkomplikationen nicht bekannt oder abzuschätzen ist und keine Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner vorliegen, kann keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden.“(13)

Dunkelziffer unbekannt
Das PEI zitiert im Bundesgesundheitsblatt 4/2002 an gleicher Stelle eine Arbeit von Lasek et. al., in der die Autoren schätzen, dass die Melderate bei  Medikamenten-Nebenwirkungen bei maximal 5 % liegt. Demnach müsste die Anzahl der beim PEI eingegangenen Meldungen mindestens mit 20 multipliziert werden, um auf die Gesamtzahl der Erkrankungen im Zusammenhang mit der Tetanus­impfung zu kommen. Weitere Zahlen und Erhebungen von Seiten der Gesundheitsbehörden gibt es leider nicht.
Eine Umfrage beim 5. Stuttgarter Impfsymposium im Jahre 2008 unter den anwesenden – in der Regel eher naturheilkundlich orientierten – ­ Heilpraktikern und Ärzten erbrachte eine Melderate von sogar weniger als einem Prozent. Wäre diese Umfrage unter einem relativ impfkritischem Publikum repräsentativ, dann ergäbe das für den Bundesdurchschnitt der – in der Regel impfbefürwortenden – Ärzte eine wahrscheinliche Melderate von vielleicht einem Promille.  Selbst wenn dieser Wert  übertrieben wäre, so kann doch niemand – auch nicht die zuständige Bundesbehörde – das Gegenteil beweisen. Dazu müsste man schon eigene Erhebungen vornehmen und diese gibt es leider nicht. Damit erreicht jedoch das Nichtwissen über die tatsächlichen Folgen der Tetanus-Impfung eine schwindelerregende Dimension.

Fazit
Außer der Angst des behandelnden Arztes, aufgrund der Unterlassung einer Tetanusimpfung im Zusammenhang mit einer Verletzung vom Patienten oder seinen eigenen Vorgesetzten in die Pflicht genommen zu werden, gibt es derzeit kein sachlich und wissenschaftlich nachvollziehbares Argument dafür, das (unbekannte) Risiko einer Impfung einzugehen.
Quelle:
impf-report Ausgabe Nr. 70/71, Sept./Okt. 2010, "Die Tetanus-Lüge, Teil 4", Seite 5ff 
siehe auch: "Die Tetanus-Lüge" , Dez. 2010, Seite 192ff

Weihrauch

Studie: Weihrauch-Harz kann Entzündungen hemmen

Weihrauch: Heilmittel gegen Entzündungen

Naturheilkunde-Mittel Weihrauch: Die Universität Jena untersuchte entzündungshemmende Wirkungsweisen

14.07.2012

Forscher der Universität Jena untersuchen derzeit die heilende Wirkung von Weihrauch. Das Naturmittel wird seit je her vor allem in der katholischen Kirche für religiöse Zeremonien verwandt. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten die effektiv wirkenden Inhaltsstoffe des Weihrauchbaumes bei Neurodermitis, Asthma und rheumatoider Arthritis auch in der konventionellen Medizin schon bald zur Anwendung kommen.

Inhaltsstoffe der Weihrauch-Pflanze untersucht


Die drei Weisen aus dem Morgenland beschenkten das Christkind mit Myrrhe, Gold und Weihrauch. Seit je her wird der Harz des Weihrauchbaumes für religiöse Feierlichkeiten verwendet. Ein Wissenschaftsteam der Uni Jena hat nun die entzündungshemmenden Eigenschaften der im Weihrauchbaum enthaltenen Boswelliasäuren näher untersucht. So erklärte Prof. Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, dass der „aus dem Stamm des Weihrauchbaumes gewonnene Harz entzündungshemmende Substanzen enthält.“ Die Stoffe könnten künftig bei chronischen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder rheumatoider Arthritis helfen, wovon der Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie nach den neuster Studienergebnissen überzeugt ist.

Weihrauch: Über dreitausend Jahre altes HeilmittelMedizin und Religion waren im Altertum eng miteinander verflochten. Noch heute lassen sich sprachliche Zusammenhänge finden. „Wenn etwas heilt, so ist es heilig“. Bereits vor rund drei bis viertausend Jahren nutzen die alten Ägypter Weihrauch zur Verbesserung des Raumduftes, für heilende Salben gegen Entzündungen und zur Behandlung von Wunden. Hippokrates sowie andere griechische und römische Ärzte nutzten Weihrauch vor allem zur Reinigung von Wunden, bei Atemwegserkrankungen und Bauchschmerzen. Zwar wussten die Gelehrten nicht genau, wie die Wirkungsweisen sind, aber der therapeutische Erfolg ließ das teure Naturheilkunde-Mittel bis in das späte Mittelalter überleben und wurde auch von der Naturheilerin und Nonne Hildegard von Bingen verwandt.
In der Naturheilkunde aktuell, in der Schulmedizin vergessenDurch die moderne Medizin und der Entwicklung von antibiotischen Medikamenten geriet Weihrauch zunehmend in Vergessenheit. In der neueren Naturheilkunde gehört Weihrauch jedoch zu den wertvollsten pflanzlichen Mitteln, um Schmerzen und Blockaden aufzulösen. In der traditionellen Medizin (TCM) wird Weihrauch meistens in Kombinationen mit weiteren Heilkräutern verordnet.

Bis heute sind die winkenden Mechanismen weitestgehend unerforscht, weshalb Patienten nach Mitteln mit Weihrauch in Apotheken vergebens suchen. "Auch wenn Weihrauchharz schon seit Jahrtausenden beispielsweise in der ayurvedischen Medizin genutzt wird, reichen die bisher durchgeführten klinischen Studien für eine Zulassung in Deutschland und Europa nicht aus", erläutert Prof. Werz. Um das perspektivisch zu ändern, haben die Forscher die Wirkungsmechanismen von Weihrauch eingehender untersucht.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat Professor Werz und Kollegen die Wirkkraft entschlüsselt. Sie konnten im Verlauf einer Studie nachweisen, wie die verantwortlichen Inhaltsstoffe, die Boswelliasäuren, in das entzündliche Geschehen eingreifen. "Boswelliasäuren interagieren mit verschiedenen Eiweißen, die an entzündlichen Reaktionen beteiligt sind. Insbesondere jedoch mit einem Enzym, das für die Synthese von Prostaglandin E2 verantwortlich ist", sagt Werz. Prostaglandin E2 ist ein Vermittler der Immunantwort und unter anderem bei Entzündungen für die Entstehung von Schmerzen und Fieber mitverantwortlich. Boswelliasäuren hemmen dieses Enzym und können die Entzündungsreaktionen somit verringern, wie der Forscher erklärte.

Therapeutischer Ansatz bei EntzündungenAus dieser Erkenntnis heraus könnte sich künftig ein therapeutischer Ansatz bei entzündlichen Krankheiten entwickeln. Es sei davon auszugehen, dass Boswelliasäuren weitaus weniger Nebenwirkungen provozieren, als dies bei den derzeit auf dem Arzneimittelmarkt befindlichen konventionellen Arzneimitteln wie Diclofenac oder Indometacin der Fall ist. Zudem können die Arzneien weniger spezifisch wirken. Bei längeren Therapiezeiten steigt zusätzlich das Erkrankungsrisiko von Magengeschwüren und Nierenfunktionsstörungen beträchtlich.

Über zehn unterschiedliche Weihraucharten
Mehr als zehn verschiedene Weihraucharten sind bislang Biologen weltweit bekannt. Weite Verbreitung findet der in Nord und Zentralindien angebaute Weihrauchbaum „Boswellia serrata“ Im Verlauf der Studienarbeit haben die Wissenschaftler zudem das Weihrauchharz verschiedener Arten miteinander verglichen, um die hemmenden Wirkungen von Entzündungen zu untersuchen.

Gute Ergebnisse konnte die Weihrauchart „Boswellia papyrifera“ während der Studie erzielen. Die Art zeigte sich zehnfach potenter als andere. "Wie wir jetzt gesehen haben, ist das Harz von Boswellia papyrifera um den Faktor zehn wirksamer“ erklärte Werz. Dieser Weihrauch ist überwiegend im Nord- und Ostafrika wie Äthiopien oder Somalia und auf der arabischen Halbinsel wie dem Jemen oder Oman beheimatet.

Klinische Studien müssen Ergebnisse bestätigen
Unklar ist, ob sich das Naturheilkunde Mittel auch als Arzneimittel zeitnah durchsetzen kann. Hierfür sind klinische Studien notwendig, die die Heilwirkungen bestätigen. Allerdings sind solche Überprüfungen geplant. Eine synthetische Herstellung scheint zum jetzigen Zeitpunkt nahezu ausgeschlossen. Schließlich kommen Boswelliasäuren „ausschließlich im Harz des Weihrauchbaumes vor“. Somit sind die Weihrauchbäume eine einzigartige Ressource für den Wirkstoff.

Der Pharmakologe wies daraufhin, dass die Bäume weltweit in ihrer Existenz stark bedroht sind. In zahlreichen Teilen der Welt werden Weihrauchbäume „einfach als Brennholz verwendet“. Gelinge kein nachhaltiger Schutz, sind die Pflanzen vom Aussterben bedroht. Damit würden „der Medizin vielversprechende Wirkstoffe verloren gehen“, mahnte Werz. (sb)


3 Entzündungsstoffwechsel stoppen durch Weihrauch und Myrrhe Drucken E-Mail
Weihrauch, Gold und Myrrhe brachten nach der Überlieferung die "Heiligen drei Könige" dem Jesuskind. Wie ist es möglich, dass Weihrauch und  Myrrhe (das ebenfalls ein Baumharz ist) in der Wertgkeit gleich mit Gold war?
 
Die Antwort finden Sie, wenn Sie die Weihrauch-Dokumentationen lesen: Weihrauch ist das Mittel allererster Wahl, um den Darm zu sanieren und um die so genannten "niederschwelligen" Entzündungen im Bindegewebe, in den Organen und an den Gelenken zu stoppen (Es sind dies jene Entzündungen, die wir als solche noch nicht wahrnehmen, weil sie noch nicht zur manifesten Krankheit geworden sind).
 
Myrrhe ist zusätzlich zu nehmen, wenn sich eine Darmentzündung bereits manifestiert hat bzw. bei Dauerdurchfällen.

Diese hochwirksamsten Mittel, die uns die Natur liefert, sind glücklicherweise nicht vergessen!  

Sonntag, 15. Juli 2012

Aspartam

Die Wirkung des Süßstoffes Aspartam

(vor Kurzem in "Amino Sweet" umbenannt)


Von Martin Becker


Aspartam ist es eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals als "Lebensmittel" auf die Menschheit losgelassen worden ist. Würden Sie freiwillig ein Glas Methanol oder Formalin trinken? Ziemlich sicher nicht.  Warum? Weil es zum sofortigen Tod führt! Trinken Sie stattdessen lieber eine Coke-Light? Oder kauen Sie ein Orbit ohne Zucker? Geben Sie ihren Kindern wegen der Kariesgefahr lieber eine Coke-Light statt einer normalen Cola?





Im allgemeinen verursachen Nahrungsmittelzusätze keine Hirnschäden, Kopfschmerzen, der Multiplen Sklerose (MS) ähnliche Symptome, Epilepsie, Parkinson'sche Krankheit, Alzheimer, Stimmungswechsel, Hautwucherungen, Blindheit, Hirntumore, Umnachtung und Depressionen oder beschädigen das Kurzzeitgedächtnis oder die Intelligenz. Aspartam verursacht das und noch ca. 90 weitere, durch Langzeituntersuchungen bestätigte Symptome. Sie glauben es nicht? Lesen sie weiter!

Veröffentlicht von der Federal Drug and Food Administration (F.D.A), der amerikanischen Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente:

Angstzustände, Arthritis, Asthma, Asthmatische Reaktionen, Unterleibsschmerzen, Probleme der Blutzuckerkontrolle (Hypoglykämie und Hyperglykämie), Gehirnkrebs (nachgewiesen), Atembeschwerden, Brennen der Augen und des Rachens, Schmerzen beim Urinieren, Hüftschmerzen, Chronischer Husten, Chronische Müdigkeit, Tod, Depressionen, Durchfall, Gedächtnisverlust, Müdigkeit, Extremer Durst oder Hunger, Durchblutungsstörungen, Haarausfall, Kopfschmerzen, Migräne, Herzrhythmusstörungen, Hoher Blutdruck, Impotenz und Sexualprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Infektionskrankheiten, Kehlkopfentzündung, Schlafstörungen, Juckreiz und Hautbeschwerden, Schwellungen, Muskelkrämpfe, Schwindelanfälle, Zittern, Nervöse Beschwerden, Gelenkschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Atembeschwerden, Hörbeschwerden, Tinnitus, Menstruationsbeschwerden und Zyklusveränderungen, Gliederschmerzen und Beschwerden, Allergische Reaktionen, Panikzustände, Phobien, Sprachstörungen, Persönlichkeitsveränderungen, Schluckbeschwerden, Sehbeschwerden, Gewichtszunahme.

 Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999). Die chemische Bezeichnung lautet "L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester". Aspartam besitzt die 200-fache Süßkraft von Zucker und hat 4 kcal/g (16,8 kJ/g). Nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Körperbewussten beliebt wegen seines im Vergleich zu Saccharin oder Cyclamat sehr natürlichen "Zucker"- Geschmacks ist Aspartam in mehr als 90 Ländern (seit das Patent der Firma "Monsanto" bzw. der Tochterfirma "Kelco" ausgelaufen ist) weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten.

Aspartam ist ein sog. Dipeptidester der beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin. Beide Aminosäuren werden mittels Mikroorganismen hergestellt; die amerikanische Firma G.D. Searle & Co., Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, soll ein Verfahren entwickelt haben, um Phe- nylalanin durchgenmanipulierte Bakterien preisgünstiger produzieren zu lassen. Auch die Hoechst AG besitzt angeblich Patente dafür (Quelle: G. Spelsberg, Essen aus dem Genlabor, Verlag Die Werkstatt, 1993).

Das Problem mit Aspartam ist nun, dass es im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt:

Phenylalanin ist für Menschen, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, sehr gefährlich. Durch einen Mangel oder Defekt an dem körpereigenen Enzym Phenylalaninhydroxylase, welches Phenylalanin (das auch im Körper vorkommt) in Tyrosin umwandelt, häuft sich Phenylalanin im Körper an und wird von ihm in Phenylbrenztraubensäure umgewandelt. Die Folgen sind u.a. verkümmertes Wachstum und "Schwachsinn". Deshalb müssen Lebensmittel mit Aspartam mit dem Hinweis "enthält Phenylalanin" versehen sein. Außerdem verursacht ein erhöhter Phenylalaningehalt im Blut einen verringerten Serotoninspiegel im Hirn, der zu emotionellen Störungen wie z.B. Depressionen führen kann. Besonders gefährlich ist ein zu geringer Serotoninspiegel für Ungeborene und Kleinkinder.

Aspartamsäure ist noch gefährlicher. Dr. Russel L. Blaylock von der Medizinischen Universität von Mississippi hat mit Bezug auf über 500 wissenschaftliche Referenzen festgestellt, dass drastisch hohe Mengen freier ungebundener Aminosäuren wie Aspartamsäure oder Glutaminsäure (aus der übrigens Mononatrium Glutatamat zu 90 Prozent besteht) schwere chronische neurologische Störungen und eine Vielzahl andere akute Symptome verursacht. Normalerweise verhindert die so genannte Blut-Hirn-Barriere (BBB) einen erhöhten Aspartam- und Glutamat-Spiegel genauso wie andere hohe Konzentrationen von Giften in der Versorgung des Hirns mit Blut. Diese ist jedoch erstens im Kindesalter noch nicht voll entwickelt, zweitens schützt sie nicht alle Teile des Gehirns, drittens wird die BBB von einigen chronischen oder akuten Zuständen beschädigt und viertens wird sie durch extremen Gebrauch von Aspartam und Glutamat quasi überflutet.

Das beginnt langsam, die Neuronen zu beschädigen. Mehr als 75 Prozent der Hirnzellen werden geschädigt, bevor klinische Symptome folgender Krankheiten auftreten: MS, ALS, Gedächtnisverlust, hormonelle Probleme, Verlust des Hörvermögens, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Hypoglykämie u.a. Der Hersteller Monsanto und die offiziellen Behörden der meisten Länder schweigen sich darüber aus oder präsentieren Forschungsergebnisse, die das genaue Gegenteil behaupten. Eigentlich kann einem da nur schlecht werden

Methanol (auch Holzalkohol genannt, chemisch Methylalkohol) ist mindestens genauso gefährlich. Schon geringe Mengen Methanol, über einen größeren Zeitraum eingenommen, akkumulieren sich im Körper und schädigen alle Nerven, ganz besonders die sehr empfindlichen Sehnerven und die Hirnzellen. In normalen alkoholischen Getränken, die ebenfalls Methanol enthalten, wirkt der Ethylalkohol dem Methylalkohol teilweise entgegen und schwächt seine Wirkungen ab. Nicht in Aspartam!

Methanol wird aus Aspartam freigesetzt, wenn es mit dem Enzym Chymotrypsin zusammentrifft. Die Absorption von Methanol durch den Körper wird noch beschleunigt, wenn dem Körper freies ungebundenes Methanol zugeführt wird. Methanol wird aus Aspartam auch frei, wenn man es über 28,5°C erhitzt. Aspartam zerfällt dann in all seine guten Bestandteile (s.o.). Also lassen sie sich die warme Coke-Light das nächste mal schmecken. Nein; im Ernst: 1993 hat die FDA (Food and Drug Administration, USA) den Gebrauch von Aspartam für Lebensmittel freigegeben, die über 30°C erhitzt werden.

Es gibt auch Hypothesen, die das sogenannte Golfkriegs-Syndrom, mit dem viele US-Soldaten nach Hause gekommen sind, auf überhitzt gelagerte Coke-Light-Dosen zurückzuführen sind, die (in extremen Mengen) den Soldaten den Aufenthalt in der Wüste erträglich machen sollten.

Methanol wird übrigens vom Körper durchaus abgebaut, nämlich zu Formaldehyd (Formalin, chemisch Methanal) und Ameisensäure (chemisch Methansäure). Formalin ist ein tödliches Nervengift und wird vom Körper angesammelt und nicht abgebaut. Aber machen Sie sich keine Sorgen: die Mengen Formalin, die ihre Spanplattenschränke und -regale abgeben, sind winzig im Vergleich zu den Mengen eines Dauerkonsums von Aspartam. Auch Ameisensäure ist für den Menschen extrem giftig, wenn es sich im Blutkreislauf befindet.

Noch mal zum nachrechnen: Der ADI (Acceptable Daily Intake - tägliche akzeptable Dosis) von Methanol ist 7,8 mg/d. Ein Liter mit Aspartam gesüßtes Getränk enthält ca. 56 mg Methanol. "Vieltrinker" kommen so auf eine Tagesdosis von 250 mg. Das ist die 32-fache Menge des empfohlenen Grenzwertes!

Symptome einer Methanol-Vergiftung sind: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Übelkeit, Beschwerden des Verdauungstraktes, Müdigkeit, Vertigo (Schwindel), Gedächtnislücken, Taubheit und reißende Schmerzen in den Extremitäten, Verhaltensstörungen und Neuritis.

Die bekanntesten Symptome sind aber verschwommenes Sehen, fortgeschrittene Einengung des Gesichtsfeldes, Zerstörung der Netzhaut und Blindheit. Formaldehyd ist krebserregend und verursacht Zerstörung der Netzhaut, Störungen bei der DNA-Replikation und Geburtsfehler. Durch ein Fehlen von verschiedenen Schlüsselenzymen ist die Wirkung bei Menschen wesentlich stärker als bei anderen Säugetieren. Was wiederum die Tauglichkeit von Tierexperimenten in Frage stellt, die vom Konzern angestellt wurden.

Diketeropiperazin (DKP) ist ein Beiprodukt, das bei der Erhitzung und dem Abbau von Aspartam entsteht und in Verbindung gebracht wird mit Hirntumor. Ohne Kommentar.

Jetzt taucht bei Ihnen natürlich die Frage auf, warum das nicht allgemein bekannt ist! Dafür gibt es zwei Gründe: erstens tauchen solche Meldungen nicht in der Tagespresse auf wie zum Beispiel Flugzeugabstürze und zweitens verbinden die meisten Menschen ihre Beschwerden nicht mit ihrem langandauernden Aspartam-Konsum. Die Freigabe von Aspartam als Nahrungsmittelzusatz und

 Zuckerersatz durch die FDA (Food and Drug Administration, USA) ist ein Beispiel für die Verbindung von Großkonzernen wie Monsanto und den Regierungsbehörden sowie der Überflutung der wissenschaftlichen Gemeinde mit gewollt falschen Informationen und Desinformationen. Es liegen Beweise vor, die bestätigen, dass Labortests gefälscht worden sind, Tumore von Versuchstieren entfernt worden sind und offizielle Behörden bewusst falsch informiert wurden.

Als kleine Dreingabe: Aspartam stand bis Mitte der 70er Jahre auf einer CIA-Liste als potentielles Mittel zur Biochemischen Kriegführung. GUTEN APPETIT !!!"

Bei einer internationalen Umweltkonferenz wurde berichtet, dass Krankheiten wie Multiple Sklerose und Lupus sich epidemiartig ausbreiten. Einige Spezialisten waren aufgrund ihrer Forschungsergebnisse der Ansicht, dass der stetig steigende Gebrauch des Süßstoffes Aspartam daran schuld sei.

Wird Aspartam über 28,5 Grad erwärmt, wandelt sich der Alkohol in Aspartam zu Formaldehyd und Ameisensäure um. Dies verursacht eine Übersäuerung im Stoffwechsel (Azidose). Die Methanolvergiftung imitiert die Symptome einer Multiplen Sklerose.

Hierdurch wurden viele Patienten fälschlicherweise als Multiple Sklerose diagnostiziert, obwohl es sich um Symptome einer Methanolvergiftung handelt. Multiple Sklerose ist eine chronisch verlaufende Erkrankung. Methanolbelastung führt zu rasch auftretenden Vergiftungserscheinungen, die zur Erblindung und zum Tod führen kann.

Die Krankheit Lupus erythematodes breitet sich vor allem unter Cola- und Pepsi-light Trinkern aus. Diese Menschen trinken häufig 3 bis 4 Dosen pro Tag und leiden somit unter einer Methanolvergiftung, welche die Krankheit Lupus auslösen kann. Die wenigsten wissen, dass die Inhaltsstoffe ihres Getränkes letztlich die Ursache der Krankheit ist und setzten daher ahnungslos die Zufuhr der Giftstoffe fort. Dies kann unter Umständen zu lebensgefährlichen Situationen führen. Stoppen die Lupuskranken die Zufuhr von Aspartam, verschwinden die Symptome meistens, aber die Krankheitsfolgen sind nicht umkehrbar.

Die falsch diagnostizierten Multiple Sklerose Kranken wurden symptomfrei als die Zufuhr von Aspartam gestoppt wurde. Einige erhielten danach wieder ihre Sehfunktion und das Hörvermögen zurück.

Folgende Symptome können Anzeichen einer erhöhten Aspartambelastung sein: Muskelschmerzen (Fibromyalgie), Krämpfe, einschießende Schmerzen, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Gelenkschmerzen, Depressionen, Panikattacken, verwaschene Sprache, unscharfes Sehen, Gedächtnisschwund.




Der Botschafter von Uganda bemerkte, dass in seinem Land die Zuckerindustrie nun auch Aspartam herstelle und einer der Söhne des Fabrikbesitzers nicht mehr laufen könne. Eine Krankenschwester stellte fest, dass bei 6 ihrer Kolleginnen - alle regelmäßige Konsumentinnen von Cola-light- plötzlich die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wurde.

Bei der Markteinführung von Aspartam, gab es Anhörungen vor dem amerikanischen Kongress. Damals war Aspartam in ca. 100 Produkten zu finden. Auch nach zwei weiteren Anhörungen, wurden keine Konsequenzen gezogen. Mittlerweile verwendet man Aspartam in über 9000 Produkten und der Patentschutz ist abgelaufen. Das heißt, jeder kann nun Aspartam herstellen und verkaufen. Die Taschen der Industrielobby sind sehr tief! Mittlerweile erblinden Menschen, weil Aspartam in der Augennetzhaut (Retina) zu Formaldehyd umgewandelt wird. Die Giftigkeit von Formaldehyd entspricht der gleichen wie Zyanid und Arsen. Beides sind tödliche Gifte.

Aspartam verändert den Stoffwechsel der Hirnnervenzellen. Dies führt zu epilepsieähnlichen Erscheinungen. Parkinson Kranke haben einen verminderten Dopamingehalt, der durch Aspartam zusätzlich gesenkt wird. Aspartam wurde ursprünglich auch als Mastmittel entwickelt, weil es das Sättigungszentrum im Gehirn außer Funktion setzt. Aspartan ist kein Diätprodukt, sondern es fördert die Fettablagerung. Das Formaldehyd wird in den Fettzellen gespeichert. Als mehrere Patienten den Rat ihres Arztes befolgten Aspartam zu meiden, verloren diese neun kg Fett.

Aspartam kann für Diabetiker sehr gefährlich werden. Diabetiker mit einem kranken Augenhintergrund (Retinopathie), sollte man nach ihrem Aspartamkonsum fragen. Häufig ist es nicht der Diabetes, sondern das Aspartam, dass den Augenhintergrund schädigt. Aspartam lässt den Blutzucker verrückt spielen, was zur Unterzuckerung und auch zu diabetischem Koma führen kann. Gedächtnisstörrungen rühren daher, dass Aspartinsäure und Phenylalanin Nervengiftstoffe sind. Sie passieren die Blut-Hirnschranke und zerstören die Gehirnzellen. Aspartam führt so auch zu einer epidemieartigen Zunahme der Alzheimer Krankheit. Mittlerweile werden schon 30-jährige mit der Diagnose Alzheimer ins Pflegeheim überwiesen!

Guter Witz: Der Hersteller von Aspartam (Firma Monsanto) finanziert die Amerikanische Diabetesgesellschaft, die American Dietetic Gesellschaft und die Konferenz des American College of Physicians. Die New York Times legte in einem Artikel von 1996 offen, wie die American Dietetic Gesellschaft Geld von der Lebensmittelindustrie entgegennimmt und dafür deren Produkte fördert.

Es gibt 92 gut dokumentierte Symptome infolge einer Aspartamvergiftung - vom Koma bis zum Tod. Die meisten davon sind neurologischer Art, da Aspartam das Nervensystem zerstört. Aspartam steckt zum Teil auch hinter der mysteriösen Krankheit nach dem Irakkrieg „Desert Storm". Tausende von Paletten mit Light Getränken wurden dorthin verschifft (man bedenke, wie Hitze Aspartam noch gefährlicher macht). Diese Paletten lagerten über Wochen unter der heißen arabischen Sonne und mehrmals am Tag tranken die Soldaten von den Getränken.

Aspartam kann neurologische Geburtsschäden verursachen. In Tierstudien fand man, dass Tiere Gehirnkrebs entwickelten, wenn man sie mit Aspartam fütterte. Menschliche Gehirntumore enthalten große Mengen an Aspartam. Das Phenylalanin verändert sich zu DXP, welches Gehirnkrebs verursacht.

Das Süßungsmittel Stevia wird aus Pflanzen gewonnen und kann ideal zum kalorienfreien Süßen verwendet werden. Viele Jahre hat die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA den Gebrauch und den Verkauf von Stevia verhindert um die Firma Monsanto, welche gerade das Aspartam vermarktete, finanziell zu schützen.

Achtung: Da die negativen Wirkungen von Aspartam immer bekannter wurden, wurde Aspartam von der Industrie vor Kurzem in "Amino Sweet" umbenannt!


Wie der britische Guardian am 15. Dezember 2005 berichtete, hat der britische Parlamentsabgeordnete Roger Williams, ein Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei, bei einer Debatte im britischen Unterhaus ein Verbot des künstlichen Süßstoffs Aspartam gefordert (http://www.guardian.co.uk/food/Story/0,,1667734,00.html).

Literatur (englisch):

Dr. H.J. Roberts:  The Apartam Disease  - an Ignored Epidemic. Sunshine Sentinel Press 2001.
Russell L. Blaylock: Excitotoxins - The Tase that Kills. Health Press NA Inc 1996.
Selbsthilfegruppe für Aspartamopfer (Englisch): www.presidiotex.com/aspartame

Amalgam, Quecksilber

Amalgam entfernen, Quecksilber ausleiten

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Zahnfüllungen aus Amalgam bestehen zu 50 Prozent aus giftigem Quecksilber. Es gibt kaum eine Krankheit, die von Quecksilber nicht ausgelöst oder verstärkt werden könnte. Die Entfernung des Amalgams ist folglich eine dringend notwendige Massnahme für alle, die bereits Gesundheitsbeschwerden haben, aber auch für alle, die für die Zukunft keinen Wert auf die Folgen einer chronischen Quecksilbervergiftung legen. Wie eine ordnungsgemässe Entfernung von Amalgam und eine anschliessende Quecksilberausleitung aussehen können, erfahren Sie bei uns.



Amalgam - Die Vorteile

Das seit gut 150 Jahren beliebteste Material für Zahnfüllungen ist das Amalgam. Amalgam besteht etwa zur Hälfte aus reinem Quecksilber. Die andere Hälfte besteht aus Kupfer, Silber, Zinn, Zink und anderen Schwermetallen wie etwa Palladium. Amalgam weist etliche Vorteile auf: Es ist billig (wenn man die Behandlungskosten der Folgeschäden ausser Acht lässt), es ist leicht zu verarbeiten (sogar von Laien), es passt sich den Hohlräumen im Zahn an und es ist recht haltbar.

Amalgam - Die Nachteile

Leider hat Amalgam einen entscheidenden Nachteil: Amalgam und hier besonders Quecksilber ist ein schweres Gift, das in jeder Dosis – und mag sie noch so klein sein - giftig ist.

Quecksilber wird kontinuierlich in winzigen Mengen aus den Zahnfüllungen freigesetzt, vom Körper aufgenommen und in den Organen, in den Knochen sowie im Gehirn eingelagert. Dort schadet das Gift dem Organismus auf vielfältige Art und Weise:
Amalgam
  • Quecksilber blockiert Enzyme und kann allein dadurch dem Körper auf unzählige Arten schaden. So kann es sich zum Beispiel an die Enzyme der Atmungskette in den Mitochondrien anlagern und damit die Mitochondrien in ihrer Arbeit - der Energieerzeugung - behindern, was sich in vielen Symptomen und Krankheiten äussern kann, z.B. dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS).
  • Quecksilber bindet Spurenelemente wie z.B. Selen und macht diese für den Körper somit unbrauchbar.
  • Quecksilber begünstigt die Einlagerung anderer Umweltgifte in den Körper und verlangsamt deren Ausscheidung.
  • Quecksilber kann sich rund um die Muskeln einlagern und auch an die Nerven, welche die Muskulatur versorgen. Fibromyalgie könnte die Folge sein.
  • Quecksilber fördert die Bildung freier Radikale und begünstigt damit die Entstehung von Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen.
  • Quecksilber manipuliert das körpereigene Immunsystem: Die Körperzellen tragen auf ihrer Zelloberfläche bestimmte Proteine, die sie als körpereigen ausweisen und dem Immunsystem somit als Erkennungsmerkmal dienen. Quecksilber kann sich an diese Proteine binden. Die neu entstandene Protein-Quecksilber-Verbindung auf den Zellen ist dem Immunsystem jedoch fremd. Es erkennt die betreffende Zelle nicht mehr. Es glaubt, es handle sich um einen Eindringling und greift an. Auch auf diese Weise könnten Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa), Diabetes Typ 1 etc. entstehen.
  • Quecksilber schädigt die DNA (Erbsubstanz).
  • Quecksilber fördert die Entstehung von Antibiotikaresistenzen bei Bakterien: Quecksilber wirkt selbst antibiotisch. Wenn nun Amalgamfüllungen jahrzehntelang oder manchmal ein ganzes Leben lang im Mund von Menschen sind, dann haben Bakterien ausreichend Zeit, gegen das Quecksilber Resistenzen zu entwickeln. Untersuchungen zeigten, dass Bakterien, die gegen Quecksilber resistent sind, auch gegen Antibiotika resistent sind.
  • Quecksilber reichert sich in den Nervenzellen an, so dass diese sowohl bei der Nährstoffaufnahme als auch bei der Ausscheidung von Stoffwechselrückständen sowie bei der Reizweiterleitung behindert werden können. Krankheiten des Nervensystems wie Depressionen, Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) etc. könnten die Folge sein.

Wie gelangt Quecksilber in den Körper

Quecksilber kann auf mindestens drei verschiedenen Wegen aus den Zahnfüllungen in den Organismus gelangen:
  • Normalerweise sollte das Zahnloch erst mit einer Zementschicht ausgekleidet werden (Unterfüllung), bevor das Amalgam eingefüllt wird. Oft wird dieser Schritt ausgelassen. Das Quecksilber kann in diesem Fall sehr leicht über die Zahnsubstanz in den Kieferknochen und von dort in den übrigen Körper wandern. Aber auch die Zementunterfüllung soll nach Meinung mancher Experten keinen hundertprozentigen Schutz gegen Quecksilbereinwanderungen in den Organismus bieten.
  • Wenn sich Amalgambestandteile im Mund aus den Füllungen lösen, können diese auch eingeatmet werden und somit in den Lungenkreislauf aufgenommen werden. Dies geschieht besonders beim Legen und beim Herausbohren einer Amalgamfüllung oder beim Polieren der Zähne.
  • Quecksilber kann sich auch im Mundraum aus der Füllung lösen (siehe nächster Abschnitt), woraufhin es geschluckt wird und über den Darm ins Blut gelangt. Im Darm wird das ungefährlichere anorganische Quecksilber von den Darmbakterien in das hochgiftige organische Quecksilber verwandelt, das mit dem Blut ins Gehirn gelangt, sich dort ablagert und zu teilweise irreversiblen Nervenschäden führen kann.

Wie kann eine Freisetzung von Quecksilber reduziert werden

Wenn Amalgamfüllungen vorhanden sind, kann die Freisetzung von Quecksilber durch bestimmte Massnahmen reduziert werden (zumindest bis zum Termin für eine ordnungsgemässe Amalgamentfernung bei einem naturheilkundlich tätigen Zahnarzt):
  • Heisse und saure Getränke meiden (Kaffee, Säfte aus Zitrusfrüchten, Essig etc. - sie fördern die Freisetzung von Quecksilber aus den Füllungen)
  • Zuckerhaltige Speisen meiden (sie fördern die Säurebildung, die wiederum eine Lösung des Quecksilbers fördert)
  • Kein Kaugummi kauen
  • Bei nächtlichem Zähneknirschen Knirschschiene einsetzen
  • Zähne mit weicher Zahnbürste putzen und keine abrasiven Zahncremes (Zahncremes, die Schleifmittel enthalten) verwenden - das sind meist jene, die für besonders weisse Zähne werben
  • Keine fluoridhaltigen Zahncremes verwenden (Fluoride verbinden sich mit Quecksilber zu hochgiftigen Verbindungen, die - da sie die Blut-Hirn-Schranke passieren können - insbesondere das Gehirn schädigen)
  • Nicht rauchen (heisser Zigarettenrauch soll Quecksilberdampf aus den Füllungen lösen können)

Die Entfernung von Amalgamfüllungen

Die Entfernung von Amalgamfüllungen gehört zu den wichtigsten Massnahmen, um den eigenen Körper vor einer chronischen Quecksilbervergiftung zu schützen. Allerdings sollten Amalgamfüllungen ausschliesslich von in diesem Bereich erfahrenen Zahnärzten entfernt werden, da wichtige Vorsichtsmassnahmen beachtet werden müssen:
  • Vier Wochen vor der Entfernung: Mögliche Mineralstoffdefizite (Calcium, Magnesium, Kalium etc.) müssen unbedingt mittels einer gesunden und vitalstoffreichen Ernährung und ggfs. hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden, damit dem Organismus genügend Ressourcen zur Entgiftung zur Verfügung stehen.
  • Zwei Wochen vor der Entfernung: Täglich Chlorella-Algen (2 bis 20 Gramm - langsam steigern) mit viel Wasser einnehmen.
  • Am Tag der Entfernung: 10 Gramm Chlorella einnehmen.
  • Kurz vor der Entfernung 1 bis 2 Teelöffel Bentonit einnehmen.
  • Der Zahnarzt wird einen besonders langsam drehenden Bohrer verwenden, um das Entstehen von Quecksilberstäuben zu minimieren.
  • Zusätzlich gibt es unter Sog stehende Abdeckungen, die der Zahnarzt über die auszubohrende Füllung stülpt (sog. Clean-up). Diese Massnahme sorgt dafür, dass nahezu alle Amalgampartikel aufgesaugt werden können.
  • Um dennoch das mögliche Verschlucken von Amalgampartikeln zu verhindern, legt der Zahnarzt das so genannte Kofferdam über den Mund. Das ist ein spezielles Gummituch, aus dem lediglich der zu behandelnde Zahn herausguckt.
  • Das Cofferdam kann zwar Amalgampartikel auffangen, nicht aber den Quecksilberdampf. Also empfiehlt es sich, ausschliesslich über die Nase zu atmen, einen Atemschutz über der Nase anzubringen und ferner den Patienten an eine Sauerstoffflasche anzuschliessen. Eine Sauerstoffflasche kann der Patient in einem Sanitätsfachgeschäft ausleihen, falls der Zahnarzt über eine solche nicht verfügen sollte.
  • Direkt nach dem Ausbohren werden pulverisierte Chlorella-Algen in die offenen Zahnhöhlen gefüllt. Man lässt sie einwirken, bewegt sie im Mund umher und spuckt sie nach einigen Minuten aus! Es gibt auch Alternativpräparate, über die der Zahnarzt beraten kann.

Die Ausleitung von Quecksilber

Wenn die Amalgamfüllungen entfernt sind, geht es an die Ausleitung des im Körper zirkulierenden und eingelagerten Quecksilbers. Quecksilber kann u a. mit den folgenden Präparaten ausgeleitet werden:

Welche dieser Präparate und in welcher Kombination diese angewendet werden müssen, sollte mit dem Therapeuten bzw. naturheilkundlich tätigen Zahnarzt besprochen werden, da dies von den individuellen Bedürfnissen, dem Grad der ursprünglichen Quecksilber-Belastung und dem Zustand des Patienten abhängt.
So wird eine Entgiftung mit der Chlorella-Alge, mit Bärlauch und Koriander für dringende (also schwerkranke) Fälle als möglicherweise ungünstig betrachtet, da die Ausleitung zu lange dauern kann. Hier wird die Ausleitung des Quecksilbers mit DMPS empfohlen.
*“Chelate“ sind komplexe Verbindungen. Ein Chelat-Bildner geht (in diesem Fall) mit Schwermetallen eine komplexe Verbindung ein, so dass die Schwermetalle ausgeschieden werden können.

Chlorella-Alge:

Laut Dr. med. Joachim Mutter entgiftet die Leber 90 Prozent des Quecksilbers aus dem Blut und transportiert es in den Darm. Leider wird es hier nicht, wie man glauben möchte, ausgeschieden, sondern in den letzten Dünndarmabschnitten wieder ins Blut resorbiert, gelangt aufs Neue in die Leber und zirkuliert auf diese Weise endlos durch den Körper.
Doch zirkuliert das Quecksilber bekanntlich nicht nur. Es kann auch richtig „sesshaft“ werden, das heisst, es lagert sich im Gewebe ab. Landet es in schwach durchblutetem Gewebe (z.B. Knorpelgewebe) oder im Gehirn, kann es ohne Entgiftungsmassnahmen (also allein vom Körper) nicht oder kaum mehr entfernt werden.
Die Chlorella-Alge kann Schwermetalle im Verdauungssystem binden und zur Ausscheidung bringen. Damit unterbricht sie den oben beschriebenen Teufelskreis und verhindert, dass im Darm befindliches Quecksilber wieder ins Blut und von dort ins Gewebe gelangen könnte.
Die Chlorella-Alge gibt es in Tabletten und als Pulver. Zur Quecksilberausleitung soll das Pulver mindest doppelt so wirksam sein wie die Tabletten. Die Ausleitung wird mit der Einnahme von 2 bis 4 Gramm Chlorella-Pulver begonnen. Dann wird die Dosis so lange gesteigert, bis die gerade noch verträgliche Menge erreicht ist.
Das ist jene Dosis, bei der man keine Beschwerden wie Kopfschmerzen, übermässige Müdigkeit, Übelkeit, Blähungen etc. verspürt. Diese Beschwerden werden auf eine zu starke Mobilisation von Quecksilber aus dem Gewebe zurückgeführt.
Manchmal jedoch ist zu beobachten, dass ein Vielfaches der unverträglichen Chlorella-Dosis besser vertragen wird, was daran liegt, dass die hohe Dosis mehr Quecksilber binden als mobilisieren kann, während bei der geringeren Dosis mehr Quecksilber mobilisiert wird als gebunden werden kann - was dann zum beschriebenen Unwohlsein führen kann.
Das genaue Einnahmeschema würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Bitte entnehmen Sie die Details dem Buch mit dem Titel „Amalgam – Risiko für die Menschheit“ von Dr. med. Joachim Mutter.

Bärlauch:

Bärlauch mobilisiert Quecksilber aus dem Gewebe, wirkt also entfernt wie DMPS, allerdings nicht annähernd so stark. Bärlauch kann jedoch für jene Menschen, die DMPS ablehnen oder nicht vertragen, eine gute Alternative sein. Die Entgiftung mit Bärlauch verläuft jedoch entsprechend langsamer. Bärlauch sollte immer zusammen mit Chlorella eingenommen werden und kann auch schon VOR der Amalgamsanierung hilfreich sein.

Koriander:

Wirkstoffe aus dem frischen Korianderkraut sollen in der Lage sein, Quecksilber aus dem Gehirn zu mobilisieren. Da der Koriander jedoch das mobilisierte Quecksilber nicht binden kann, darf er nie allein eingenommen werden. Es könnte sonst zu einer Quecksilberüberschwemmung im Bindegewebe kommen, was regelrechte Vergiftungssymptome auszulösen in der Lage wäre. Genauso wenig sollte Koriander eingesetzt werden, wenn noch Amalgamfüllungen im Mund sind.
Dr. Mutter empfiehlt Menschen, die konkrete Symptome einer chronischen Quecksilbervergiftung haben, erst nach einer 6- bis 12-monatigen Chlorella/Bärlauch-Einnahme bzw. DMPS-Therapie zum Koriander zu greifen - und auch dann am besten nur nach Absprache mit dem Therapeuten.
Ansonsten gilt: Koriander immer gemeinsam mit Chlorella und Bärlauch oder mit DMPS nehmen, damit die mobilisierten Quecksilbermengen auch gebunden und ausgeschieden werden können und nicht blind durch den Körper wandern und dort neue Schäden verursachen.
Koriander (und auch Bärlauch) können in Form von selbst gemachtem Pesto eingenommen werden (nur die frischen Kräuter sind wirksam, nicht die getrockneten!) oder tropfenweise in Form von Tinkturen.

DMPS:

DMPS ist das schulmedizinische Mittel bei Schwermetallvergiftungen. Es mobilisiert Schwermetalle aus dem Gewebe, bindet sie und sorgt dafür, dass sie über die Nieren ausgeschieden werden können.
Allerdings müssen für den Einsatz von DMPS die Nieren in einwandfreiem Zustand sein. Auch der Mineralstoffhaushalt sollte während einer DMPS-Therapie regelmässig überprüft werden, da DMPS zu einem (geringfügigen) Verlust von Mineralstoffen führen kann.
DMPS ist verschreibungspflichtig und kann ungünstige Nebenwirkungen haben. Nebenwirkungen sind jedoch offenbar nur dann zu beobachten, wenn das Mittel eingesetzt wird, wenn gar keine Schwermetallbelastung vorliegt. Folglich sollte von einer Anwendung bei einer nur vermuteten Quecksilberbelastung abgesehen werden.
DMPS kann oral eingenommen oder aber (einmal pro Monat) in eine Vene injiziert werden. Man geht von 3 bis 7 Injektionen aus, um das Quecksilber aus dem Körper zu entfernen. Allerdings ist DMPS nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und kann daher das Quecksilber im Gehirn nicht erreichen.

Übersicht der zur Ausleitung empfohlenen Mittel:

  • Chlorella-Alge: Mobilisiert und bindet Schwermetalle
  • Bärlauch: Mobilisiert und bindet Schwermetalle (mobilisiert jedoch deutlich schwächer als DMPS und bindet nicht annähernd so gut wie Chlorella)
  • Koriander: Mobilisiert Schwermetalle aus dem Gehirn
  • DMPS: Mobilisiert Schwermetalle aus dem Körpergewebe (nicht aus dem Gehirn) und bindet sie

Auch die Ernährung entgiftet

Welche Ausleitungsmethode auch immer gewählt wird, eine vitalstoffreiche und gesunde Ernährung ist zwingend nötig, um den Organismus mit den für eine starke Entgiftungsarbeit nötigen Mikronährstoffen, Antioxidantien und Enzymen zu versorgen.
Darüber hinaus wird oft völlig unterschätzt, dass auch über die Ernährung eine bedeutende Entgiftung von Quecksilber und anderen Schwermetallen erfolgen kann. Die Richtlinien einer Ernährung, welche die Entgiftung fördert, entsprechen der von uns empfohlenen naturbelassenen vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Ernährungsweise auf Grundlage von frischem Gemüse, Früchten, Nüssen, Ölsaaten, Sprossen, naturbelassenen Ölen, Algen etc.

Unterstützende Massnahmen der Quecksilber-Ausleitung

Die Quecksilber-Ausleitung kann durch die folgenden Massnahmen beschleunigt bzw. für den Körper verträglicher gestaltet werden:

Aufbau der Darmflora:

Bekannt ist, dass mit einer gesunden Darmflora mehr Quecksilber ausgeschieden werden kann als mit einer von Keimen oder Pilzen belasteten Darmflora. Eine Darmsanierung mit u. a. Probiotika ist also eine grundlegende Voraussetzung dafür, die Amalgamsanierung so effizient wie möglich zu gestalten.

Mineralstoffe:

Hochwertige, also ganzheitliche Mineralstoffpräparate können den bei der Entgiftung erhöhten Mineralstoffbedarf decken helfen, z. B. die Sango Meereskoralle.

MSM:

MSM (organischer Schwefel, Methyl-Sulfonyl-Methan) kann die Entgiftung in vielerlei Hinsicht unterstützen: Schwefel ist natürlicher Bestandteil unseres Körpers und befindet sich z. B. im Bindegewebe und im Knorpelgewebe.
Quecksilber wird im Organismus an Schwefel gebunden und kann in dieser Verbindung besser ausgeschieden werden. Bei einer Quecksilberbelastung wird folglich sehr viel Schwefel verbraucht, so dass eine Zufuhr mit MSM sehr hilfreich sein kann. MSM wirkt ausserdem als Antioxidans, kann also freie Radikale fangen und inaktivieren. Ferner verstärkt MSM die Wirksamkeit von Vitaminen.

Glutathion:

Glutathion ist eines der stärksten körpereigenen Antioxidantien, das an sämtlichen Heil- und Entgiftungsprozessen beteiligt ist. Mit Hilfe von Glutathion als Nahrungsergänzungsmittel kann der Glutathion-Spiegel des Körpers erhöht und die Ausleitung der Schwermetalle unterstützt werden.

OPC:

OPC (Oligomere Proanthocyanidine) sind sekundäre Pflanzenstoffe, die ebenfalls zu den äusserst leistungsfähigen Antioxidantien gehören und - da sie die Blut-Hirn-Schranke passieren können - insbesondere die Zellen im Gehirn vor dem Einfluss des Quecksilbers schützen können.

Sonnenlicht:

Untersuchungen zeigten, dass die Schwermetallausleitung um 30 Prozent höher ist, wenn man sich möglichst häufig unter freiem Himmel bzw. unter dem Licht  von Vollspektrumlampen aufhält, anstatt unter Kunstlicht den Alltag zu verbringen.

Unterstützung der Leber:

Als Entgiftungsorgan Nr. 1 ist die Leber bei der Ausleitung von Schwermetallen natürlich ganz vorn an der Front. Folglich sollten während einer Entgiftung auch solche Massnahmen berücksichtigt werden, die die Leber entlasten und unterstützen können. Dazu gehören:
  • Kein Alkohol
  • Keine unnötigen Medikamente
  • Kein Zucker in Form von Haushaltszucker und damit gesüssten Produkten
  • Möglichst giftfreie Körperpflegeprodukte und biologische Haushaltsreiniger
  • Keine Fertig-Lebensmittel (kein Fast Food / keine Softdrinks)
  • Gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise aus frischen Lebensmitteln
  • Erhöhte Wasserzufuhr (2 bis 3 Liter kohlensäurefreies Wasser pro Tag)
  • Darmsanierung und/oder Einläufe (je gesünder und reiner der Darm ist, um so weniger Giftstoffe gelangen in die Leber)
  • Unterstützung der Entgiftung mit Hilfe einer absorbierenden Mineralerde z. B. Bentonit, das ein- oder zweimal täglich eingenommen wird (jeweils 1 Teelöffel mit einem grossem Glas Wasser)
  • Bitterstoffe unterstützen die Verdauungskraft und lindern die Gier nach Süssigkeiten
  • Kurkuma als Gewürz oder als Tee fördert die Regenerationsfähigkeit der Leber
  • Die Samen der Mariendistel enthalten Wirkstoffe, die der Leber nicht nur bei der Entgiftung helfen, sondern auch ganz enorm die Regeneration von beschädigtem Lebergewebe fördern.

Ausleitung und Schwangerschaft?

Laut Dr. med. Max Daunderer gibt die Mutter während der Schwangerschaft 40 Prozent der in ihrem Gewebe eingelagerten Quecksilbermenge an das ungeborene Baby weiter. Weitere 5 Prozent des Quecksilbers der Mutter bekommt das Kind während der Stillzeit mit der Muttermilch. Eine Schwangerschaft ist für die Mutter also eine hervorragende Entgiftungskur - zu Lasten des Kindes.
Eine Amalgamsanierung sollte folglich lange VOR einer Schwangerschaft durchgeführt werden, um das Kind nicht zu belasten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es gut drei Jahre dauern kann, bis das Quecksilber mit Hilfe eines gründlichen Ausleitungsprogrammes grösstenteils den Körper verlassen hat. Erst dann sollte eine Schwangerschaft in Erwägung gezogen werden.
Während einer Schwangerschaft, während der Stillzeit oder unmittelbar vor einer geplanten Schwangerschaft sollten Amalgamfüllungen folglich weder entfernt werden noch sollten Massnahmen ergriffen werden, die Quecksilber aus den Zellen mobilisieren können (DMPS, Bärlauch, Koriander), da das Quecksilber in die Plazenta bzw. die Muttermilch gelangen würde. Koriander kann überdies - in den bei einer Ausleitung eingenommenen Dosen - in der Gebärmutter Kontraktionen auslösen, was Fehlgeburten begünstigen könnte.
Um Schwermetalle - wenigstens zu einem gewissen Teil - im Verdauungstrakt zu binden, kann während der Schwangerschaft Bentonit eingenommen werden.

Die Wahl des richtigen Zahnarztes

Herkömmliche Zahnärzte, die womöglich noch selbst Amalgamfüllungen legen und dieses als harmlos bezeichnen, eignen sich für eine ordnungsgemässe Amalgamsanierung nicht. Nur ein diesbezüglich interessierter und ausgebildeter Zahnarzt hat die entsprechende Ausrüstung und Motivation, um Amalgamfüllungen mit einem geringstmöglichen Risiko für den Patienten zu entfernen. Begeben Sie sich daher auf die Suche nach einem naturheilkundlich tätigen Zahnarzt (z. B. bei dem Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte e.V.). Ein solcher sollte mindestens die nachfolgenden Kriterien erfüllen:
  • Er versucht bei Behandlungen die Belastung für den Körper (durch Medikamente, Spritzen etc.) möglichst gering zu halten.
  • Er lehnt Amalgam und andere toxische Zahnmaterialien als Füllstoff grundsätzlich ab
  • Er bietet eine fachmännische Entfernung von Amalgamfüllungen.
  • Er kann über Massnahmen zur Ausleitung des Quecksilbers beraten.
  • Er kann über verträgliche Füllmaterialien beraten.
  • Er kann mögliche Zahnherde aufspüren bzw. dem Patienten helfen, im Kieferbereich nach möglichen Ursachen für chronische Gesundheitsbeschwerden zu fahnden.
Beachten Sie, dass sich die ganzheitliche Zahnheilkunde und die „normale“ Zahnheilkunde im Hinblick auf die Grundausbildung der Zahnärzte nicht unterscheiden. Der ganzheitliche Zahnmediziner hat lediglich darüber hinaus noch eine Zusatzausbildung, die eine dringend nötige Ergänzung zur herkömmlichen Zahnmedizin darstellt.

Quellen

  • Dr. Joachim Mutter „Amalgam - Risiko für die Menschheit“ Natura Viva; Auflage: 3. Aufl. (18. Januar 2011)
  • Dr. med. Max Daunderer „Amalgam“ecomed Medizin; Auflage: 6. Auflage (7. Juli 2000)

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/amalgam-entfernen-ia.html#ixzz20fbwYkA5

Amalgamausleitung mit Kokoswasser
nach Dr. med. H. Friedrich

Veröffentlichung der Tagung zur Humantoxikologie von Amalgam der Umweltakademie Freiburg am 22.11.1997:

Wie giftig ist Amalgam?
Amalgam als zahnärztliches Füllungsmaterial ist eine Metalllegierung mit einem hohen Anteil an Quecksilber.
Vor der Giftigkeit von Amalgam wurde schon immer gewarnt. Leider sind die Nachweismethoden schwierig, Messergebnisse behandlerabhängig. Auch große Belastungswerte führen oft zu individuell sehr unterschiedlichen Beschwerden, bedingt durch das breite Arzneimittelbild des Quecksilbers (lat. Hydrargyrum, Abk: Hg homöopathische Bezeichnung Mercurius).
Ebenso schwierig wie der Nachweis der Vergiftung ist auch die Beurteilung von Ausleitungsverfahren und Entgiftungserfolgen.

Wie nimmt unser Organismus Amalgam auf?
Tagtäglich nehmen wir Quecksilber auf. Als Hauptquelle gelten zahnärztliche Be-handlungen, das Legen und Entfernen von Amalgamfüllungen, aber auch über unsere Nahrung, sowie in geringerem Maße über Luft und Trinkwasser. Hierbei kann das Quecksilber in verschieden giftigen Formen vorliegen:
  • Als metallisches Quecksilber gibt es bereits bei Zimmertemperatur giftige Dämpfe ab, die über den Nasen- Rachenraum ins Hirn gelangen können. Eingeatmeter Dampf wird im Unterschied zu verschlucktem flüssigem Quecksilber fast vollständig resorbiert und gelangt über die Lunge ins Blut.
  • Hg-Dampf kann außerdem die Plazenta-Schranke passieren uns sich so im Ungeborenen anreichern.
  • Als organische Quecksilberverbindungen. Diese sind gut lipoidlöslich und reichern sich daher vornehmlich imGehirn an. Für den Einzelnen inter-essant ist das Methylquecksilber, das oft in Lebensmitteln enthalten ist, vor allem in Fisch. Mit Methylquecksilber belasteter Fisch führte in Japan zu einer schlimmen Vergiftungswelle unter Fischern.
  • Als Quecksilber-Ionen, deren Aufnahme hauptsächlich oral oder über die Haut erfolgt. Hg-Ionen können zwar nicht die Blut-Hirn-Schranke oder die Plazenta-Barriere überwinden, stören aber als Enzyminhibitor eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen. Insbesondere Nierenschäden können durch die Quecksilberionen bedingt werden, da sich hier eine vermehrte Anreicherung der Ionen findet.
Vor allem die Untersuchungen an Arbeitern in Quecksilberbergwerken, aber auch
Tierversuche an Mäusen und Ratten haben gezeigt, dass Quecksilber u.a. in hoher Konzentration im Gehirn, insbesondere in der Hypophyse und Epiphyse ge-speichert wird. Erstaunlich ist hier, dass auch extrem hohe Werte von Hg in den Hypophysen noch toleriert werden können bei gleichzeitigem Vorhandensein von Selen, da hier das Quecksilber als Selenit gebunden wird. Das Selenit als stabile Verbindung führt aber auch dazu, dass Hg im Gehirn eine Halbwertszeit von bis zu 20 Jahren hat, und eine eigentliche Eliminierung oder Ausleitung so gar nicht stattfindet.
Auch eine Mobilisation mit Chelatbildnern, wie DMPS, als Spritze oder Tablette gegeben, ergibt oft recht unzuverlässige Ergebnisse.
So blieb zum Beispiel bei jener jungen Frau, die durch ihre Amalgambelastung sogar alle Körperhaare verloren hatte, der DMPS Test negativ.
Die Frage ist, warum in diesem offensichtlichen Fall keine außergewöhnlich hohen Quecksilberwerte im Urin festgestellt wurden? Das negative Ergebnis muss hier als Unfähigkeit der Nieren zur Hg-Ausscheidung interpretiert werden, auf Grund derer sich die Hg-Werte im Körper kumulierten und so fatal auswirkten. Mehrere Faktoren müssen also berücksichtigt werden, um  zu nutzen und nicht zu schaden.
Wo findet man das Quecksilber und wie kann man es ausleiten?
Zuerst lagert sich Quecksilber in umgebendem Zahnfleisch und Knochen ab. Es folgt ein Abtransport über das Lymphsystem. Dort führt das Quecksilber zur Be-lastung im lymphatischen Rachenring mit eitrigen Tonsillen als deutlichem Zeichen. Ist dieses System verstopft oder wird es entfernt, kommt es zum Befall der zweiten lymphatischen Abwehrschranken auf Rücken und Brust, oftmals als ei-trige Hauterscheinung äußerlich zu erkennen.
Zielorgane der Ablagerung sind Gehirn und Nieren, aber auch Leber und Darm.
Ausleitungsverfahren
Selen bietet sich natürlich an, führt aber mehr zur stabilen Ablagerung als zur Ausleitung.
Zinkbewirkt eher eine kompetitive Verdrängung. Bei gleichzeitiger Gabe von Se-len und Zink binden sie sich gegenseitig und das Quecksilber bleibt unberührt.
Bei vielen Entgiftungsmechanismen des Organismus spielt die Folsäureeine zen-trale Rolle. Sie wird deshalb bei manchen Therapien empfohlen. Cave: Folsäure kann aber auch Quecksilber in organisches Methyl-Quecksilber überführen, wel-ches 100-fach toxischer ist. Das gleiche gilt für Alkohol, der zudem fettlösend wirkt und deshalb, das im Fettgewebe gespeichert HG herauslösen kann und es so neu in Umlauf bringt.
Chelatbildner wie DMPS/DMSA binden zwar hervorragend Quecksilber, aber auch andere Metalle wie Kupfer, Eisen, Zink, etc. und sind deshalb als Einzelgabe diskutabel, aber als Dauerbehandlung bei einer chronischen Vergiftung eher pro-blematisch zu betrachten, wenn auch die Entgiftungserfolge zweifelsfrei aner-kannt werden müssen.
Viele chronisch unheilbare Erkrankungen entstehen durch Toxine intrazellulär persistierender Viruserkrankungen.
So sind z.B. beginnende MS ähnliche Symptome nach Amalgamsanierung oft völ-lig zur Ausheilung zu bringen. Hier empfiehlt sich die Behandlung der Viruser-krankung mit Resonanzhomöopathika nach Schimmel und Nosodenbehandlung mit variola compl nach Nolte (Fa. Pascoe).

Kokoswasser zur Amalgamausleitung
Alsnebenwirkungslose vollwertige Nahrungsergänzung bei der Amalgamaus-leitung hat sich Kokoswasser in der Praxis bewährt, weil es auf vielen Ebenen hilfreich ist.
Bevor die Kokosnuss Fleisch angesetzt hat, enthält sie eine klare, wässrige und wohlriechende Flüssigkeit, die noch weniger Fett enthält, als die spätere Kokosmilch.
Kokoswasser ist in der Lage mit seinen Fettsäuren HG aus dem Fettgewebe he-rauszulösen. Im Unterschied zum Alkohol bindet Kokoswasser mit seinen schwefelhaltigen Aminsäuren Quecksilber und verhindert, dass es aufs Neue im Körper umverteilt wird.
Das Kokoswasser hat Einfluss auf den Natrium-Kalium– Austausch der Zellen. Hier bewirkt es eine Aktivierung der Zellreinigung, kann intrazelluläres Hg ent-giften und beugt somit der Nervenzelldegeneration mit Neurotransmitterverlustvor.
Quecksilberbefallene Nervenzellen sind für Viren leichter angreifbar.
Kokoswasser hat nach Angaben der Ayurvedischen Medizin eine blutverdünnende infarktprophylaktische Wirkung; gleichzeitig wirkt es diuretisch und reinigt die Nieren, bis hin zu Auflösung von Nierensteinen.

Hauptindikationen nach Herzoperationen, bei Magen Darmerkrankungen,Säurepufferung, Zahnfleischbehandlung.
Diskussion
Eine einheitliche, fest vorgeschriebene Behandlung für jeden Patienten kann es deshalb nicht geben. Individuelle Testverfahren, wie Elektroakupunktur oder Kinesiologietest, sind fein genug um den patientenspezifischen Unterschieden zu genügen und eine auf den Einzelfall bezogene Behandlung auszutesten.
Mit dem Efficiency Test nach Dr. Schimmel, liegt ein reproduzierbarer und somit objektiver Test vor. Am Akupunkturpunkt werden analog zu EKG und EEG körpereigene Spannungen und Ströme gemessen.
Damit können genannte Äußerungen überprüftund erst nach individueller Tes-tung von Effektivität und Verträglichkeit zur Anwendung empfohlen werden.
Zur endgültigen Ausscheidung braucht esschwefelhaltige Aminosäuren, die von der Leber zur Verfügung gestellt werden, um Hg zu binden und dann über Niere (Urin) und Darm (Stuhl) auszuscheiden.
Im Dick-Dünndarm siedeln sich Pilze auf Grund deren Affinität zu Schwermetal-len an. Dieser Pilzbefall lässt sich erst behandeln, wenn sich das Milieu ändert, d.h. alles Amalgam entfernt ist. Vorher durchgeführte Darmsanierung und Pilzbehandlung sind meist zum Scheiternverurteilt und für den Patienten schädlich, weil die Aufnahmekapazität der Pilze für Schwermetalle verloren geht und diese dann sofort freigesetzt werden.
Allerdings ist nach Amalgamentfernung einen Darmbehandlung plus Symbioselen-kung nach Greysehr empfehlenswert. Viele andere Beschwerden verschwinden dann oft von selbst.

Eine allerdings homöopathische Ausleitung mit mercurius ist aus folgenden Grün-den nicht möglich. Beim Test mit der Elektroakupunktur stellt sich heraus, dass die passende Potenz zur Ausleitung anfangs bei merc D6 bis D8 liegt. Diese niederen Potenzen führen zu Merkurialismus, d.h. Rückvergiftung mit Hg bei längerer Einnahme:
Dies wusste schon Hahnemann und hat deshalb vor solchen Tiefpotenzen gewarnt.
Ein Einstieg in die Ausleitungstherapie, bei dem die Gabe von Tiefpotenzen ver-mieden wird, ist die Bioresonanztherapie, an die sich die Therapie mit Arkano-plexen nach Dr. Volkmer anschließt.

Bei der Bioresonanztherapie werden im Organismus Gewebestrukturen in Schwin-gung (Resonanz) versetzt. Durch diese energetische Aktivierung kann gebunde-nes Quecksilber leichter freigegeben werden. Sinnvoll ist hier die ergänzende Gabe von Kokoswasser. Gebundenes Quecksilber kann leichter ausgeleitet werden.
Anschließend wird mit den Arkanoplexen weiter entgiftet. Diese fein abgestimmten homöopathischen Potenzen wirken speziell auf die bei der Entgiftungsbehandlung besonders beanspruchten Leber, Niere und Lymphe, sowie auf andere, mercurius-bedingte Krankheitsbilder. Bei der Halbwertszeit von bis zu 20 Jahren von Queck-silber im Gehirn ergeben sich auch lange Ausleitungszeiten. Kein Patient wird auf Dauer gerne Medikamente einnehmen wollten. Bei der Suche nach Naturheil-mitteln, am besten als Nahrungsmittel, bietet sich
Kokoswasser als Methode der Wahl
an.
Nahrungsmittel sollten Eure Heilmittel sein!  (Hippokrates)

Veröffentlichung anlässlich der Tagung zur Humantoxikologie von Amalgam der Umweltakademie Freiburg am 22.11.1997.