Sonntag, 25. November 2012

MORGELLONS SYNDROM

Eine neue Krankheit mit dem Namen Morgellons

Seit Jahren wird über diese Krankheit gesprochen und das Internet ist voller Beiträge darüber. Viele verzweifelte Kranke melden sich in den diversen Foren, doch eine richtige Aufklärung und die offizielle Anerkennung dieser Kranklheit fehlen immer noch.
Das liegt daran, dass der ganze Inhalt des Themas beinahe unzumutbar für den menschlichen Geist erscheint. Es geht um eine Krankheit, die es zuvor in der menschlichen Geschichte nie gegeben hat und deren Symptome so skurril sind, dass man an einen Science-Fiction-Roman denken muß. Das Schreckliche daran ist nur, dass wir in dieser Zukunft der Science-Fiction bereits angekommen sind. Es handelt sich um eine menschengemachte Krankheit, die ohne die moderne Biologie und die Nanotechnik nicht denkbar ist.


 

Das Ganze stammt ursprünglich aus den USA und wurde vor ca. 5 Jahren – es können auch mehr sein – zum ersten Mal in Kalifornien festgestellt. Es breitete sich dann über die Südstaaten der USA aus und man findet inzwischen Menschen, die an dieser Krankheit leiden auf dem ganzen Globus.
Sie äußert sich zuerst durch Hautausschläge und kleine offene Wunden, die sich nur nach langer Zeit schließen. Oft ist damit auch ein unerträglicher Juckreiz verbunden. Später stellt der Betroffene fest, dass in seiner Umgebung immer merkwürdige Fasern oder auch Stückchen eines unbekannten Materials herumliegen, die etwa aussehen als wären sie aus schmuddeligem Plastik. Der Kranke stellt vielleicht auch vorübergehende Sehstörungen fest, eine starke Müdigkeit und im späteren Stadium auch Gelenkschmerzen. Im Stuhl und Urin sind Fasern vorhanden, ebenso gibt es Ausscheidungen in den Gehörgängen und den Tränenkanälen. In vielen Fällen vermehren sich die Symptome ständig. Es sind heute mehr als 160 bekannt. Manche haben ein Summen in den Ohren, klagen ständig über entzündete Augen und bemerken, dass aus den Tränenkanälen etwas herauskommt, das Reizungen auf der Hornhaut verursacht. Es sind harte Krümel – wiederum so ähnlich wie die, die in der Umgebung des Kranken zu finden sind. Dann kann es sein, dass aus der Haut, oft aus den Händen oder Unterarmen oder auch den Unterschenkeln, feine Fasern verschiedener Farben herauswachsen. Manche offenen Stellen werden zu großen Schwären. Der Kranke lebt jetzt in einer Art permanentem Alarmzustand, einem Dauerschock. Er geht zum Arzt. Der hält das im Anfang häufig für reine Hautbeschwerden und überweist den Patienten zum Dermatologen. Dem kommen diese Beschwerden aber mit Recht völlig unbekannt vor. Nach einer Zeit der vergeblichen Behandlungsversuche  wird der Patient – vermutlich aus reiner Ratlosigkeit – zum Psychiater oder Dermatopsychologen gesandt. Dieser stellt meist die Diagnose „Dermatozoenwahn.“, trotz der nicht zu übersehenden körperlichen Schäden, trotz der Fasern, die praktisch aus allen Körperöffnungen kommen. Aber gerade diese werden von Ärzten und Psychiatern gar nicht beachtet. Es erscheint ihnen einfach zu unmöglich. Einige von ihnen behaupten, dass die Patienten ihre Haut selber verletzen und dann Textilfasern hineintun. Da es inzwischen in fast allen Ländern des Globus diese Kranken gibt, hält man das für eine Art Massenwahn.

Die Ausscheidungen nehmen zu, es kommen manchmal sogar lange Bänder zum Vorschein (siehe Krankengeschichte des Patienten Sascha). Ich kenne zwei Patientinnen, die schon öfters Insekten aus ihrer Haut gezogen haben, zum Teil sogar lebend. Im späten Stadium kommen starke Gelenkschmerzen hinzu. Die Zähne werden zerstört. Aus den Zahntaschen wachsen die gefürchteten Faserknäuel heraus.

Die Fasern bestehen aus Polyethylen hoher Dichte und gehören zu keiner der Textilfasern, die auf der Welt verwendet werden. Wer so einen schwerkranken Morgellons-Kranken je gesehen hat, kann nicht glauben, dass der unter Wahnvorstellungen leiden soll. Am Endstadium der Krankheit steht oft der Suizid.

Was an diesen oben beschriebenen Abläufen so skandalös ist und nach einer Lösung schreit ist die Tatsache, dass die Patienten zu Psychopathen erklärt werden. Man behandelt sie mit Psychopharmaka, die natürlich nicht helfen. Die Ärzte können schon deshalb nicht einmal richtig versuchen, eine Behandlung zu finden weil dieses schwierige Thema nirgends einzuordnen ist, außerdem werden die Patienten trotz ihres oft verzweifelten Zustandes häufig  nicht ernst genommen. Über die Ausscheidungen fallen in Gesundheitsämtern und Arztpraxen gelegentlich auch herabsetzende Äußerungen. Es werden die abenteuerlichsten Theorien über den Geisteszustand der Patienten geschrieben.


http://www.morgellonsexposed.com/YourPhotos.htm#Ruth_Lyons_a_Morgellons_Victim_From_Yakima,_Washington_







Montag, 12. November 2012

Magnesiumchlorid


EIN UNGLAUBLICHES HEILMITTEL FÜR "UNHEILBARE" KRANKHEITEN
(15.10.1985)

Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Magnesum für Sportler, Magnesium zum einnehmen, Magnesium, Magnesium ist wichtig weil.....(Übersetzung eines Artikels von Pater Benno-Josef Schorr, S.J. Physik-, Chemie- und Biologielehrer in Brasilien)


Dies ist ein volkstümlicher Artikel, wie andere vorhergehende und behandelt vier Krankheiten, die mit Magnesium geheilt werden können:

Verkalkung, Arthritis, Alterserscheinungen, Krebs

Da viele sich mehr dafür interessieren, wie sie vorgehen sollen, drehe ich dieses Mal die Reihenfolge um und füge die Erklärungen erst am Schluß an. Ich stütze mich auf die Erläuterungen des spanischen Jesuitenpaters Puig, der dieses Heilmittel vor kurzem entdeckt hat, weshalb es noch fast unbekannt ist. Übrigens ist es kein eigentliches Heilmittel, sondern eher ein Nahrungsmittel, wie Kochsalz (NaCl) und daher ist es ohne weiteres in der Apotheke erhältlich.



 

http://www.heilsuse.eu/WebRoot/Store9/Shops/61849888/4BA2/698F/11D5/610B/0E9B/C0A8/28BE/6919/Magnesium-Ebook-Kaufversion.pdf

1. ZUBEREITUNG DER MAGNESIUM-CHLORID-LÖSUNG

100g Magnesium-Chlorid in 3 Liter Wasser auflösen ( 33g pro Liter )
und es dann in Glasflaschen aufbewahren ( k e i n e Plastikflaschen benützen! )

Abkürzungen: Mg = Magnesium
MgCl = Magnesiumchlorid
1 Dosis = ein Schnapsgläschen voll von der zubereiteten Lösung
Am besten nimmt man es gleich nach dem Aufstehen oder nach dem Frühstück
Nüchtern genommen ist es ein leichtes Abführmittel und wird dadurch sehr schnell ausgeschieden.

2. MEINE GESCHICHTE

Ich war praktisch ein Krüppel.
Ich lege den Fall ausführlich dar, damit man weiß, worum es geht.

Bereits vor 10 Jahren (ich war damals 61 Jahre alt) bemerkte ich öfters starke Stiche in der Lendengegend. Der Arzt stellte eine unheilbare Verknorpelung an der Wirbelsäule fest. Wenig später aber glaubte ich, es handle sich um Rheumatismus und ich wurde wieder fit mit Ketacil. Dabei habe ich ganz die Verknorpelung vergessen! Jahrelang spürte ich auch eine ganz besondere Müdigkeit im rechten Bein, was ich mit meinem vielen Umherreisen in Verbindung brachte, da ich schon 48 Sprechfunkstationen in 6 brasilianischen Bundesstaaten eingebaut habe. Seit 5 Jahren verwandelte sich die Müdigkeit in Schmerz, welcher - trotz aller Behandlungsarten - immer hartnäckiger wurde. Vor 2 Jahren dämmerte mir plötzlich etwas. Wenn ich in der Früh aufstand, dann spürte ich ein Krappeln, das bis zur Zehenspitze hinunter ging.. Wenn ich mich niederbückte, dann hörte es auf. Beim Aufrichten fing es wieder an. Ich wiederholte es mehrere Male mit dem selben Ergebnis. Da wusste ich bescheid. Diese Verknorpelung ist immer noch vorhanden! Beim Geradestehen musste sie wohl auf den Ischiasnerv drücken, wobei sie beim Bücken nachlässt. Von da an verrichtete ich alle meine Arbeiten - soweit wie möglich - im Sitzen.


Es verging 1 Jahr und da vermochte ich nicht einmal mehr die heilige Messe aufrecht zu zelebriere. Immer wieder schob ich eine Reise zur Insel Marajo (Amazonas-Mündung) hinaus, wo ich dringende Sprechfunkeinrichtungen fertig stellen sollte. Vor 6 Monaten habe ich mich dann doch auf die Reise gewagt, kam aber auf dem schnellsten Weg zurück und ging sofort zu einem Spezialisten, welcher mir - wegen der Verknorpelung - mehrere Röntgenaufnahmen machen ließ. Der Arzt schüttelte den Kopf: "...Jetzt handelt es sich nicht mehr um e i n e Verknorpelung, sondern um ein ganzes Heer und zwar in allen Wirbeln. Sie sind schon a l l e verkalkt. Da ist nichts mehr zu machen!"
Trotzdem erhielt ich 20 Spritzen - die mir aber die Schmerzen kaum linderten - bis es soweit kam, dass ich nicht einmal im Bett schlafen konnte. Ich blieb sitzen, bis ich vor Müdigkeit fast vom Stuhl fiel. Da kam mir die Idee, ich könnte mich im Bett so einrollen, wie es die Katzen tun. Das ging, nur wachte ich immer wieder auf, wenn ich mich zu strecken versuchte. Zum Schluß konnte ich es in dieser Lage kaum mehr aushalten. Und was nun? Menschliche Hilfe war kaum mehr möglich. Da blieb nur noch GOTT übrig!

"Du hast jede Faser in meinem Körper gemacht.....Schau jetzt her auf Dein elendes Geschöpf. Du könntest doch sicher etwas unternehmen."

So wie ich war, wollte ich unbedingt noch bis Porto Alegre zu einem Treff von ordenseigenen Wissenschaftlern (Jesuiten). Dort sagte mir Pater Suarez ich sollte doch Magnesium-Chlorid einnehmen. Er zeigte mir ein Buch von Pater Puig - einem spanischen >Jesuiten - der diese Zusammenhänge entdeckt hatte. Dessen Mutter war schon völlig verknorpelt und durch dieses Salz wurde sie wieder bewegungsfähig wie ein junges Mädchen. Bei anderen Verwandten half es auch!


3. MEINE HEILUNG

Da habe ich sofort angefangen, jeden Tag 1 Dosis von dieser Salzlösung zu nehmen.
Nach 1 Woche nahm ich vor dem Schlafengehen auch noch eine 2. Dosis.
Immer noch musste ich eingerollt schlafen.
Nach 20 Tagen wachte ich s c h m e r z l o s auf, obwohl ich ausgestreckt lag.
Aber umhergehen konnte ich nicht.
Nach 30 Tagen glaubte ich zu träumen, als ich plötzlich aufstehen und g e h e n konnte.
Ich fühlte k e i n e n Schmerz mehr. Ich fing an, wieder meinen Spaziergang in die Stadt zu machen. Ich bemerkte nur noch die Müdigkeit in meinem Bein, wie ich sie vor 10 Jahren spürte.
60 Tage danach merkte ich überhaupt nichts mehr, selbst wenn ich den ganzen tag herumging.
3 Monate später fühlte ich mich ganz behendig.
Jetzt sind 10 Monate vergangen und ich bin genauso geschmeidig, wie eine Schlange!

Ich hatte GOTT gebeten, er sollte doch etwas unternehmen.
Er hat es mit mir viel besser gemeint, als ich es mir vorstellte.

Man dachte schon daran, mir einen Herzschrittmacher einzubauen, da der Herzschlag unter 40 war. Dieser wurde ganz normal.
An der Prostata sollte ich auch operiert werden, doch spüre ich nichts mehr.
Mit der Entkalkung wurde das Gehirn frischer und das Nervensystem ruhiger.
Die Müdigkeit ist weg.
Ich weiß gar nicht, was noch alles geschehen ist. Manche meinen, ich würde jetzt j ü n g e r aussehen. Das ist schon möglich. Ich besitze wieder eine unheimliche Lebensfreude.
Deshalb fühle ich mich GOTT verpflichtet, sein Eingreifen zu veröffentlichen und diese langen Zeilen anderen leidtragenden zu übersenden.
In den vergangenen 10 Monaten haben sich viele geheilt. Mehr als Tausend durften das Magnesium-chlorid eingenommen haben.
Drei Frauen, die nach langer Behandlungszeit nicht einmal mehr schlafen konnten, waren nach 15 tagen von den Schmerzen befreit und die Schwellungen waren weg. Sie waren so glücklich, dass sie sofort von der Beschreibung Abzüge machten und sie an andere Leidende verschickten.


4. VERKALKUNGEN ( Ischias, Sklerosen, Verknorpelungen, Wirbelsäule )

Um d a s handelte es sich bei mir.
Man sollte beim Aufstehen 1 Dosis nehmen und wenn nichts anormales geschieht, dann kann man nach 1 Woche, beim Schlafengehen eine weitere Dosis nehmen.
Wenn der Schmerz aufgehört hat, sollte man noch 6 Monate so weiter machen und dann die Dosis wie bei Nr. 6 einnehmen.

5. ARTHRITIS

Die Arthritis kommt von der Harnsäure. Diese lagert sich in den Gelenken ab (Knie, Schultern, Ellbogen und ganz sichtbar an den Fingergelenken).
1 Dosis morgens und wenn nichts anormales geschieht, nach 20 Tagen eine weitere Dosis vor dem Schlafengehen.
Warum diese Vorsicht?
Bei dieser Erkrankung sind die Nieren oft schon überlastet, da Magnesium fehlt, und sie können entzündet sein. Sie müssen sich erst ein wenig erholen und die harte Harnsäure ausscheiden. Vielleicht baut es sogar die Harnsteine in den Nieren ab. Das dauert natürlich seine Zeit!

6. ALTERSERSCHEINUNGEN

Nach dem 40. Lebensjahr nimmt der Organismus weniger Magnesium auf, wobei es zu Alterserscheinungen und zu größerer Anfälligkeit von verschiedenen Krankheiten kommt. Dabei gibt es zwei Behandlungsweisen: für diejenigen, welche v o l l w e r t i g e Nahrung zu sich nehmen und für jene, die m i n d e r w e r t i g e Nahrung zu sich nehmen.

Vollwertige Nahrung:

Vom 40. - 55. Lebensjahr 1 Dosis beim Aufstehen
Vom 55. - 70. Lebensjahr 1 Dosis am Morgen
Ab dem 70. Lebensjahr 1 Dosis am Morgen und 1Dosis am Abend


Minderwertige Nahrungsmittel:

Vom 10. - 40. Lebensjahr 1 Dosis, die man in das Mittagessen geben kann, von wo es ja
herausgenommen wurde)
Vom 40. - 55. Lebensjahr 1 Dosis am Morgen und 1 Dosis am Abend
Ab dem 70. Lebensjahr 1 Dosis am Morgen und 1 Dosis am Abend

Die Steigerung soll allmählich erfolgen.
Einmal mehr, einmal weniger, das ist nicht so sehr von Wichtigkeit.

Da könnte vielleicht jemand sagen: " Jetzt habe ich es schon seit Jahren genommen und habe nichts besonderes bemerkt. Warum dies alles?..."
"Sei kein Narr! Meinst du wirklich, du solltest von Zeit zu Zeit richtig krank werden, um deine Gesundheit zu schätzen? Ist dir nicht aufgefallen, dass du keine Grippe mehr bekommst, dass du von anderen Krankheiten befreit bist, vielleicht sogar vor Krebs? Immer gesund leben, frei von vielen Krankheiten, das verschafft uns das Magnesium. Möchtest du nicht weiterhin jung bleiben?
Nimm es ruhig weiter.


7. KREBS

Die Dosis wie bei Nr. 6 ( Alterserscheinungen ) einnehmen. In der Nr. 8 wird es erklärt.

Aber wie kann ich wissen, ob ich Krebs habe?
Leider schmerzt der Krebs nicht im Anfangsstadium. Man merkt ihn erst, wenn ein Geschwulst vorhanden ist. Dann ist es zu spät! Das Magnesium kann ein wenig abbremsen.
Übrigens haben wir alle Krebs seit der Geburt.
Unser Körper besteht aus Zellen, wie Ziegelsteine beim Haus. Wenn der eine oder andere schlechte Ziegelstein dabei ist, so macht das dem Haus nichts aus. Wenn also eine kleine Menge Zellen fehlerhaft sind, weil es ihnen an bestimmten Substanzen mangelt oder weil bei einigen Fremdkörper vorhanden sind ( Giftstoffe, Rauch...), dann ist das noch nicht schlimm, aber sie taugen nichts mehr!
Das Magnesium bekämpft sie sehr leicht und macht die gesunden Zellen widerstandsfähiger. Wenn aber das Magnesium fehlt und das geschieht nach dem 40. Lebensjahr, dann sondern die schlechten Zellen Giftstoffe ab (verschiedene Viren), da kommt es dann zu Verzweigungen (wie bei einem Krebs, daher der Name) und sie greifen auch die gesunden Zellen an!
Das Magnesium kann diesen Prozess abbremsen, aber nicht aufheben.

Es gibt aber auch leichte Beweise für das Vorhandensein eines Krebses.
Wenn es in ihrer Verwandtschaft schon Krebsfälle gegeben hat und wenn bei ihnen, unter der Brusthaut, Knoten erscheinen, nehmen Sie gleich eine Dosis in der Früh und eine am Abend, damit sich kein Tumor bildet. das ist nämlich ein tödlicher Krebs.
Es gibt auch andere Krebsarten, z.B. Hautkrebs, welcher nicht tödlich ist, aber unheilbare Wunden bildet. Und doch - Magnesium heilt sie!
Ein Arzt ließ sich dreimal am Ohr operieren. Die Wunde blieb immer offen. Da nahm er Magnesium-Chlorid und nach 20 Monaten heilte die Wunde zu.

Ein anderes Beispiel:
Einige Stämme in Afrika, die noch ´wild` leben, kennen fast keinen Krebs. Aber ihre Stammesbrüder, die sich dem zivilisierten Leben angepasst haben, sterben genauso an Krebs, wie die Europäer und die Amerikaner. Nun hat man diese Stämme und ihr Gebiet wissenschaftlich untersucht. Dort, wo die Nahrungsmittel Magnesium enthielten, bemalte man die Landkarte mit gelber Farbe. Die anderen Teile wurden mit blau bemalt. Auf einer anderen Landkarte bemalte man die Gebiete, wo es weniger Krebskranke gab, auch mit gelb und wo es mehrere Krebskranke gab, mit blau. Und siehe da, sie waren f a s t genau gleich! Nicht ganz genau, denn es gab auch dort Lebensmittel-Verschiebungen.

In Ägypten ist der Magenkrebs sehr selten, während er in Europa viel häufiger vorkommt, wo aber auch das Brot achtmal weniger Magnesium enthält.
Je mehr Zivilisation - desto mehr Krebsvorkommen!


8. GESUNDHEIT

Die Natur bietet dem Menschen alles an, was er zur guten Gesundheit braucht, um praktisch von allen organischen und entzündlichen Krankheiten immun zu bleiben, wie schon der berühmte Louis Pasteur - der Bekämpfer der Mikroben - sagte:
" Die Mikrobe selber bedeutet nichts - der Nährboden ist ausschlaggebend, d.h. die entsprechende Nahrung. Sonst würde die Mikrobe nur als Kuriosität des Labors bekannt sein."

Die IMMUNITÄT ergibt sich hauptsächlich aus 18 mineralischen Elementen, wie Salze und ähnliches.
"Wo kann man die kaufen, um sich der Immunität zu erfreuen?"
Die Natur bietet sich uns an und zwar im richtigen Maß, im mineralischem Gleichgewicht. Man braucht nur zu essen, trinken, atmen und baden.
"Aber das machen doch alle Leute!"
Wenn es wirklich so wäre, dann bräuchte man keines der Hunderttausenden, zum Teil ja sehr großen Krankenhäuser - richtige Festungen mit einem Heer von Ärzten und Zahnärzten und ein riesiges ausgeklügeltes Kriegsmaterial gegen die Krankheiten.

Da der Mensch einfallsreich ist, hat er immer die Absicht , neues zu erfinden und Dinge zu vervollkommnen. Vom Lehm macht er Ziegelsteine, vom schweren Metall Flugzeuge, die durch die Lüfte fliegen. (Ich selbst bin ganz versessen darauf, immer bessere Sprechfunkanlagen zu basteln, um sogar mit Japan sprechen zu können).
Der Fortschritt ist wirklich lobenswert!
Aber der Forschritt ist dem Menschen in den Kopf gestiegen und er bemerkt gar nicht mehr, dass er oft die Nase dahin steckt, wo schon alles perfekt ist.
Wie sehr müht sich doch die Mutter Pflanze , z. b. das Korn oder Der reis ab, wenn es am Ausreifen ist.
Da wandern die Salze - vor allem das Magnesium, welches für die grüne Farbe verantwortlich ist, vom Blatt zur Samenhülle über, damit es ein gesundes Saatgut geben kann oder damit es den Lebewesen zur vollwertigen Nahrung dienen kann.
Und was macht der Mensch?
Er sondert genau diese, so wertvolle Schale, in Form von Kleie ab, wirft sie weg oder füttert die Tiere damit. So wird das Korn zur minderwertigen Nahrung abgestuft, ohne die Salze , die ihm die Immunität gegen Krankheiten und vor allem gegen Krebs brächten.. Dazu wird noch die Kleie abgeschoben, weil sie aus unverdaulichen Fasern bestünde. Welch ein Unsinn!
Dabei empfehlen die Ärzte immer wieder diese Fasern und faserhaltigen Früchte, weil sie das Wasser aufsaugen und die Bewegung (Peristraltik) der Därme fördern, damit die verdaute Speise vorangetrieben wird und somit Blähungen und Kopfschmerzen vermieden werden. Doch es gibt immer wieder Leute, die behaupten, dass Reinerzeugnisse (Mehl, Reis, weißer Zucker) der Gesundheit nicht schaden würden.
Beim Essen natürlich nicht, aber mit der Zeit mangelt es dem Körper an Mineralien und er unterliegt geheimnisvollen Krankheiten, welchen er keinen Widerstand leisten kann.
Den totalen Verlust haben wir jetzt bei AIDS-Kranken. Schuld daran sind die menschlichen Leidenschaften, die Gier bestimmter Nahrungs-Industrien, vereint mit der Schlecksucht so vieler, deren Eitelkeit nicht zulassen würde, die "minderwertigen" Nahrungsmittel, welche man den Tieren vorwirft, auf den Tisch zu bringen.






Die Wildtiere versuchen sich ihre Nahrung je nach Bedarf, wobei sie dem für alle Lebewesen geltenden Gesetz des mineralischen Gleichgewichts zu gehorchen.
Es wäre also sehr interessant ein Tier zu beobachten, wie es bestimmte Pflanzen frisst, z.B.:
den Löwenzahn, welcher auch für den Menschen ein sehr wichtiges Heilmittel enthält, nämlich für die Verdauungs-, Harn- und Atmungswege. Man kann ihn wie Salat essen oder ihn mit grünem Salat mischen oder auch als Tee trinken. Er enthält sehr viele Salze und Vitamine. So gibt es viele Kräuter, die wir sogar Heilkräuter nennen, da sie reich an Salzen und Vitaminen sind, welche wir unbedingt zu unserem mineralischen Gleichgewicht brauchen.

Die beste Apotheke ist ein Garten mit allen möglichen Kräuter-, Gemüse- und Obstarten.
Dadurch bekommen wir alle Salze und Vitamine.

Jemand hat mir einmal gesagt: " Das Grünzeug gibt doch k e i n e Kraft!"
Darauf erwiderte ich: "Warum tust du denn Öl in dein Auto, das ist doch auch k e i n Treibstoff!"
Da hat er verstanden.
das Auto könnte kaputtgehen.
Das ist es: ohne Salze und Vitamine geht unsere Gesundheit kaputt!



9. MAGNESIUM

Von den 18 Mineralien ist das Magnesium das wichtigste - wie der Lehrer im Klassenzimmer.
Es kann manchmal der eine oder andere Schüler fehlen, aber der Lehrer darf das nie, sonst ist die Unordnung fertig.
Am Magnesium dürfte es niemals fehlen!
Leider wird dieses von so manchen Lebensmittel-Industrien ausgesondert, andererseits wird es in der zweiten Lebenshälfte vom Körper immer schwieriger aufgenommen, wie wir schon gehört haben.
Folglich muss es eben nebenher eingenommen werden, weil durch Magnesium
- das mineralische Gleichgewicht geschaffen wird (Katalysator)
- es die Organ-Funktion belebt (Enzyme), z.B. die Niere, um die Harnsäure auszuscheiden.
- es nimmt das flüchtige Phosphat auf, welches man zur Belebung des Gehirns braucht
- es hält andere mangelnde Salze im Körper zurück und veranlasst die Ausscheidung
überflüssiger Salze
- es leitet das an und für sich `blinde´ Kalzium an die richtigen Stellen und holt es aus den
Knorpeln, Membranen und Knochengelenken heraus, um es an den Knochen abzulagern.
Damit werden die Knochen fester, die Knorpel wieder weicher und die Membranen wieder
geschmeidiger.
- die Verkalkung der Arterien wird rückgängig gemacht, wobei viele Herz-Infarkte vermieden
werden, weil das Blut wieder rein und flüssig wird.
- auch das nervliche Gleichgewicht wird hergestellt
- die Müdigkeit verschwindet und es entstehen neue Kräfte
- man bleibt jung oder man fühlt sich wieder jünger



Da wir alle durch unsere Zivilisation in eine bestimmte Richtung getrieben werden, sollten wir eigentlich einige Maßnahmen ergreifen:

- das Kochsalz sollte nur in groben Körnern gekauft werden. Falls notwendig, könnte man es
selber zerkleinern (Flasche rollen)

- je weißer (reiner) der Reis, das Mehl und der Zucker sind, desto weniger Magnesium
enthalten sie noch. Die weiße Farbe ist für das Auge und bürgt für die Reinheit, aber im
Naturzustand sind sie zweckmäßiger.


Das künstlich zugefügte Magnesium ist nur eine Zutat, während die natürlichen Nahrungsmittel alle Salze beinhalten.


Liebe Leser,

wahrscheinlich sagen Sie jetzt: " Das soll glauben wer will".
"Das stimmt, aber vergiss Deine Intelligenz nicht!"

Ich würde mich gerne für Zuschriften interessieren, vor allem, wenn Heilungen erfolgt sind.
(Pater Beno spricht deutsch)

Meine Anschrift:
P. Beno-José, S.J.
Cx.P. 135
88.000 Florianopolis SC
BRASILIEN


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ANMERKUNG :
Vorsicht mit dem nur namentlich sogenannten Vollkornbrot !
Dabei wird feines Mehl mit dunklerem vermischt, ohne Nahrungswert und von schlechtem Geschmack.
Das garantierte echte Vollkornbrot macht man direkt vom Korn, ohne es zu mahlen. das Korn wird angefeuchtet. Dabei werden die unverdaulichen Keime aktiviert, das Jod wird aufgesaugt und es kommt zu Gärungsprozessen, welche es leicht verdaulich machen. Wenn es schon weich ist, wird es mit Gewürzen geknetet. Wenn etwas Kleie abfällt, dann macht das nichts mehr aus, weil der Teig die Salze schon ausgelaugt hat. Dann wird das Brot gebacken. Das hat dann wirklich einen Geschmack nach Bauernbrot, welches die Kraft gibt, Blähungen vermeidet und einen großen Teil der 18 Salze beinhaltet, obwohl es sich bei einigen nur um kleine Spuren handelt (mineralisches Gleichgewicht).

Donnerstag, 8. November 2012

Krebs: Vitamin C

Krebs: Vitamin C in hohen Dosen tötet Tumorzellen ab

Washington (ddp).
 

Der Alleskönner

Die Nummer 1 unter den Vitaminen!

Wer kennt es nicht? Vitamin C! Die meisten verbinden das Thema „Vitamine“ direkt mit Vitamin C. Die Natur setzt diesen Alleskönner überall im Körper ein:
·       in rund 15.000 Stoffwechselabläufen ist Vitamin C aktiv
·       im Immunsystem läuft nichts ohne Vitamin C
·       als Feuerwehr gegen freie Radikale ist Vitamin C allgegenwärtig 

Warum hat die Natur Vitamin C ausgewählt?

Ganz einfach: Vitamin C lässt sich leichter herstellen als alle anderen Vitamine. Pflanzen und Tiere stellen es einfach selbst aus Fruchtzucker her, und der ist als Rohstoff immer vorhanden. Noch 2 kleine biochemische Schritte folgen, und Vita-min C ist fertig. Kein Wunder also, dass die Evolution dieses Vitamin ausgewählt hat, um es überall im Stoffwechsel und als Antioxidant einzusetzen.

Mensch und Affe brauchen Vitamin C aus Pflanzen
Bevor Sie jetzt zur Zuckerdose greifen, die schlechte Nachricht: Von allen Tieren können nur der Mensch und der Affe sowie ein paar rare Exoten kein Vitamin C mehr selbst produzieren. Durch eine Veränderung an den Genen sind wir auf das Vitamin C aus Pflanzen angewiesen. Im Urwald macht das wenig aus, denn Affen vertilgen enorme Mengen an Vitamin-C-haltigem Grünzeug. In der heutigen High-Tech-Zivilisation sieht es mit dem Vitamin-C-Nachschub dagegen düster aus. Durch Lagerung, weltweiten Transport und Kochen gehen fast 90% des ursprüngli-chen Vitamin C verloren.
Der Steinzeitmensch bekam etwa 40-mal mehr Vitamin C, als wir heute aufneh-men. Das hat spürbare Folgen. Durch Vitamin-C-Mangel ist die Infektabwehr bei vielen Menschen nicht optimal. Haben Sie schon einmal ein Reh mit Schnupfen gesehen? Kaum, nicht wahr! Das ist nur ein Beispiel für den Alleskönner Vitamin C. Was Vitamin C noch für Sie tun kann, sehen Sie weiter untenstehend!
Vitamin C hilft anderen Antioxidantien
Auch bei den Antioxidantien gibt es eine Aufgabenteilung. Vitamin C fängt die frei-en Radikale in allen wässrigen Teilen in und um die Zellen ab. Vitamin E und die Karotinoide haben dagegen in den fetthaltigen Zellteilen ihren Arbeitsplatz. Vita-min C unterstützt auch andere Antioxidantien. Es übernimmt z.B. freie Radikale von Vitamin E und hilft so, Vitamin E einzusparen. Dadurch wird Vitamin C zu ei-nem der wichtigsten Radikalfänger im Körper.

Vitamin C (Ascorbinsäure) – die Hauptfunktionen:
als Antioxidant
       in allen wässrigen Zellen wirksam:
       schützt Zellteile, Organe, andere Vitamine, Eiweißbausteine vor freien Radi-    kalen
Als Alleskönner im Stoffwechsel
       beteiligt an 15.000 Stoffwechselabläufen:
       aktiv in der Hormonproduktion,
       beteiligt an der Produktion von Nervenbotenstoffen,
       wichtig für die Herstellung von Kollagen für Bindegewebe, Sehnen,         Knochen,
       aktiv in der Fettverbrennung, da an der Bildung von Carnitin beteiligt, för-       dert die Eisenaufnahme im Körper,
       aktiviert Folsäure
Als Schadstoffentsorger
      aktiviert die Entgiftung der Leber, die Schadstoffe im Blut filtert,
       bindet sich an Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und andere Schadstoffe,  verhindert die Umwandlung von Nitraten in krebserregende Nitrosamine

Wie viel brauchen Sie, um Ihre Augen zu schützen?
100 Milligramm, 200 Milligramm oder mehr? Ein Teil des Vitamin C wird ab 200 Milligramm ausgeschieden. Vitaminkritiker meinen, man würde so nur für einen teuren Urin sorgen. Die Wahrheit sieht natürlich anders aus: Je mehr Vitamin C Sie zusätzlich aufnehmen, desto mehr sammelt sich auch in der Augenlinse und der Tränenflüssigkeit an. Bei einer täglichen Aufnahme von bis zu 1000 Milli-gramm Vitamin C steigt der Vitamin-C-Gehalt Ihrer Augenlinsen noch an! Wir em-pfehlen auch deswegen mindestens 1000 Milligramm Vitamin C täglich einzuneh-men! Im Vergleich zur DGE-Empfehlung von 100 Milligramm können Sie damit den schützenden Vitamin-C-Gehalt im Auge verdreifachen.
Behalten Sie den Durchblick

In 10 Vitamin-Studien mit insgesamt 80.000 Teilnehmern ließ sich der Altersstar um 40 bis 50% vermindern. Bei einer zusätzlichen Einnahme von Vitamin C über 10 Jahre verringerte sich die Linsentrübung sogar um 83% gegenüber den Stu-dienteilnehmern, die kein Vitamin C einnahmen. Mit Vitamin C behalten Sie also den Durchblick!
Vor allem Diabetiker und Raucher sollten mehr Vitamin C einnehmen. Ihre Vita-min-C-Blutwerte sind um 40% niedriger, ihr Risiko, Augenschäden davonzutra-gen, ist deshalb 3-mal höher.

Neutralisieren Sie Nitrate
Viele Menschen setzen heute Wasserfilter gegen Nitrate im Wasser ein. Sie gelangen über Düngemittel in Gemüse und in Trinkwasser. Wurst wird Nitritpökelsalz (E 205 - E 252) zugesetzt. Raucher nehmen durch Zigaretten eine 4-fache Nitratmen-ge auf. Nitratverbindungen werden für 60 bis 90% der umweltbedingten Krebsar-ten verantwortlich gemacht – im Tierversuch wirken Nitratverbindungen zu 90% krebsauslösend.
60 bis 150 Milligramm Nitrate nehmen wirtäglich auf. Nitrate an sich sind nicht krebsauslösend,  sondern die daraus entstehenden Nitrosamine. Vitamin C nun verhindert zuverlässig die Umwandlung von Nitraten in krebsauslösende Nitrosa-mine. Je mehr zusätzliches Vitamin C ausschließlich für diesen Einsatz zur Ver-fügung steht, desto besser. Das ist ein wahrer Grund, warum wir insgesamt eine Zufuhr von 1000 bis 2000 Milligramm Vitamin C am Tag empfehlen. Damit tra-gen wir der erhöhten Schadstoffbelastung Rechnung.

Fördern Sie die Ausscheidung von Schadstoffen
Mit Vitamin C können Sie auch die Ausscheidung von Quecksilber und Blei akti-vieren. Quecksilber kommt vor allem aus Amalgamplomben in den Körper und wird dann im Gehirn für 20 Jahre gespeichert. Wenn 8 Ihrer Zähne mit Amalgam gefüllt sind, nehmen Sie automatisch etwa 10 Milligramm Quecksilber pro Tag auf.
Blei stammt vor allem aus Abgasen und aus Tabakrauch. Die Bleiwerte im Blut von Rauchern können mit 1000 Milligramm Vitamin C um 81% gesenkt werden. Raucher haben leider häufig um 40% zu niedrige Vitamin-C-Blutwerte. Der Grund ist, dass das vorhandene Vitamin C in der Lunge mobilisiert wird, um dort die Schadstoffe und die freien Radikale aus dem Zigarettenrauch abzufangen.

Verheißungsvoll: Vitamin C halbiert die Krebshäufigkeit!
Gladys Block vom nationalen amerikanischen Krebsforschungsinstitut stellte eine Zusammenfassung von 47 Studien überzusätzliches Vitamin C und Krebs vor. Bei 34 Studien wurde die Krebshäufigkeit vermindert:
·       8 Studien zu Mund- und Speiseröhrenkrebs
·       6 Studien zu Magenkrebs
·       5 Studien zu Lungenkrebs
·       4 Studien zu Bauchspeicheldrüsenkrebs
·       4 Studien zu Gebärmutterkrebs
·       4 Studien zu Darmkrebs
·       3 Studien zu Enddarmkrebs

Brustkrebs bei Frauen
In der 1996 ausgewerteten Iowa-Frauenstudie (mit 34.000 Frauen) senkten 500 Milligramm Vitamin C das Brustkrebsrisiko um 21% gegenüber Frauen, die kein zusätzliches Vitamin C einnahmen!

Länger leben mit Vitamin C
Länger leben, das ist keine Alchemie. ZusätzlicheAntioxidantien senken die Häu-figkeit von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zahlt sich in längerer Lebenszeit aus. Wie viel genau? 2 Studien geben Aufschluss, was Vitamin C betrifft:
·       eine Langzeitstudie an 11.000 Amerikanern zeigt: 800 Milligramm zusätzli-ches Vitamin C gegenüber einer zusätzlichen Dosis von 50 Milligramm Vita-min C erhöhten die Lebenserwartung um 5 Jahre.
·       eine im Jahr 2001 abgeschlossene Studie misst die Vitamin-C-Blutwerte von 20.000 Briten zwischen 49 und 71 Jahren:Je höher die Vitamin-C-Blut-werte sind, desto geringer war die Sterblichkeit. Die Menge Vitamin C, die schon in  50 Gramm Obst enthalten ist, führt zu einem Rückgang der Sterbe-häufigkeit um 20%. An diesem Effekt sind natürlich alle Antioxidantien mit beteiligt. 

Das empfehlen Wissenschaftler
Nach Meinung vieler Wissenschaftler sindtäglich 300 Milligramm Vitamin C dieschützende Minimaldosis gegen freie Radikale. Die zusätzliche Entsorgung von Schadstoffen wie Nitraten ist in dieser Zufuhr noch nicht berücksichtigt.
Bei einer Umfrage des Magazins „Prevention“ nahmen 90% der namhaften Ernäh-rungswissenschaftler in den USA selbst zwischen 1000 bis 3000 Milligramm zu-sätzliches Vitamin C pro Tag ein!

Vitamin-C-Streuer

Vitamin C gehört auf den Tisch – z.B. im Salzstreuer! Es verhindert den rasanten Vitaminverlust von Salaten, da Vitamin C andere empfindliche Vitamine, wie z.B. Folsäure, schützt.

Vitamin C schützt Ihren Magen vor krebsfördernden Substanzen aus Gebratenem und vor anderen Schadstoffen.

Kleinere Mengen Vitamin-C-Pulver werden zu 95% aufgenommen und sind magenverträglich. Würzen Sie Müsli, Saft, Salate und Gebratenes, mit etwas Vitamin C, dem Schutzpatron Ihrer Zellen!

Wenn erste Erkältungssymptome auftreten . . .
. . . sollten Sie Ihr Immunsystem schärfen. Die Hälfte aller EU-Bürger ist im Winter erkältet oder bekommt eine Bronchitis. Wie Sie aus der Werbung wissen, soll Vitamin C helfen, das zu verhindern. Aber: Wie gut hilft es tatsächlich? Und in welcher Dosis?
Da Erkältungen jeden betreffen, lohnt es, die Vitamin-C-Studien zu Erkältungen genauer zu beleuchten. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Tiere nie eine Erkältung bekommen? Sie produzieren 20- bis 30-mal mehr Vi-tamin C im Darm, als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Deutschen zubilligt! Die von der DGE empfohlene Dosis von täglich 100 Milligramm Vitamin C bewahrt sie vielleicht vor Skorbut, aber sicher nicht vor einer Infektion mit Erkältungsviren in der Straßenbahn. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Tiere ihre Vitamin-C-Produktion bei einem Infekt um das 6-fache ankurbeln!
6-mal 1000 Milligramm Vitamin C im Abstand von je 1 Stunde!
Wenn Sie merken, dass sich bei Ihnen eine Erkältung ankündigt, sollen Sie sofort für die nächsten 6 Stunden jede Stunde 1000 Milligramm Vitamin C einnehmen. Vitamin C wird von Ihren Immunzellen aufgesogen und macht sie erst richtig aktiv. Weniger ist nicht wirksam!!
Das wurde erneut in einer Vitamin-C-Studie aus dem Jahr 2000 bestätigt: 263 Stu-denten bekamen bei ersten Erkältungssymptomen in den ersten 6 Stunden stünd-lich 1000 Milligramm Vitamin C, danach 3-mal täglich 1000 Milligramm. Die Schnupfensymptome nahmen um 85% ab im Vergleich zu einer Gruppe, die nur 1-mal täglich 1000 Milligramm Vitamin C einnahm.

Die orthomolekulare Hausapotheke:
Machen Sie bei einem Infekt schnell Ihr Immunsystem wieder fit: Einhochwerti-ges Eiweiß (wie z.B. MAP) sowie hochdosierte Vitamin- und Mineralstoffpräparate gehören als Grundausstattung in jede Hausapotheke. Versetzen Sie so Ihr Im-munsystem in die Lage, eine Infektion schnell zu bekämpfen.
1.   Eiweiß
     Das hochwertigste Eiweiß ist MAP und wird – im Gegensatz zu allen anderen      bekannten Eiweißprodukten zu 99% in weniger als 25 Minuten für den      Zellaufbau im menschlichen Blut aufgenommen und verwendet. Es hat das       perfekte essentielle Aminosäurenanforderungsprofil für den menschlichen                      Metabolismus. Damit wird eine Form der Proteinsynthese in Gang gesetzt, die                    schneller und effizienter ist als bei allen anderen bekannten Eiweißquellen.
     Mit MAP erspart man sich die Belastung durch Stickstoffabbauprodukte und          MAP enthält auch nahezu keine Kalorien. Studien aus dem Sportbereich ha-    ben ergeben, dass MAP im Zusammenhang mit körperlichen Training:
·       dieProteinsynthese des Körpers optimieren kann
·       dieMuskelstärke optimieren kann
·       dieMuskelausdauer optimieren kann
·       dasMuskelvolumen optimieren kann
·       für eine bessere und schnellere Erholung nach dem Training sorgen kann
·       dieMenge an Laktat im Blut verringern kann
·       dieIntensität und Dauer der Verdauungsarbeit minimierenkann

2.   Vitamine
     Wenn Sie krank sind, sollten Sie mehrmals am Tag ein hoch dosiertes          Mul-     tivitaminpräparat einnehmen. Die wasserlöslichen Vitamine sind schnell ver-     braucht.
·       3 x täglich als Multivitaminkapsel:
10 – 50 mg Vitamine B1 – B5,
400 µg Folsäure, 1000 µg B12
3 x täglich 1000 mg Vitamin C
2 x täglich 400 mg Vitamin E
3.   Mineralstoffe
·       1 x 1000 mg Kalzium
     1 x 500 mg Magnesium
     1 x 200 µg Selen
     2 x 30 mg Zink

Studien belegen:
Auf die Menge kommt es an!
Es liegen über 60 Vitamin-C-Studien vor, die Wirkung von Vitamin C auf Erkäl-tungen untersuchen. Viele davon konnten den positiven Einfluss nicht bestätigen.
Bei einer Gesamtanalyse der Studien zeigte sich Folgendes:
·       20 Studien, bei denen mehr als 5 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Er-kältung gegeben wurde, waren erfolgreich!
·       2 Studien, bei denen 2 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Erkältung gegeben wurden, verminderten die Erkältungsdauer immerhin um 26%.
·       1 Studie, bei der 1 Gramm Vitamin C bei Beginn einer Erkältung gegeben  wurde, verminderte die Erkältungsdauer um 6%.
·       Alle anderen Studien versagten!
Machen Sie nicht den Fehler der meisten Vitamin-C-Benutzer, die nur ein bis 2 Tabletten Vitamin C bei den ersten Anzeichen einer Erkältung nehmen. Das sind mit deutschen Produkten meist gerade einmal 600 Milligramm. Der Vitamin-C-Bedarf in den Immunzellen vervielfacht sich bei einer Virusinfektion.Unter 5 Gramm (bei einer akuten Infektion) ist da nicht viel zu machen. Hardliner neh-men sogar Vitamin C bis zur Durchfallgrenze. Die liegt bei etwa 15 Gramm.
Was braucht Ihr Immunsystem im Notfall?
Bei Grippe, Schnupfen, Infekt und allen anderen Krankheiten sowie nach Operati-onen verbrauchen Sie mehr Nährstoffe.
Alle Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß unterstützen das Immunsystem. Die B-Vi-tamine helfen beim Einbau von Eiweißbausteinen, damit die Immunzellen sich schneller vermehren können. Die Antioxidantien, wie Vitamin C und E, schützen die Immunzellen, die mit freien Radikalen auf Eindringlinge schießen. Unter spezi-ellen Mikroskopen kann man erkennen, wie Fresszellen Bakterien verschlingen und diese beschießen dann die Eindringlinge mit freien Radikalen so lange, bis sie auf-gelöst sind.
Vitamin C und E stabilisieren die Immunzellen
Die Fresszelle sichert sich selbst mit Vitamin E und C, damit sie nicht platzt. Die Immunzellen haben deswegen einen 40-fach höheren Vitamin-C-Gehalt als ande-re Blutzellen.
Nur wenn Fresszellen voll gesogen sind mit Vitamin C und genügend Vitamin E in ihren Zellwänden haben, können sie freie Radikale abschießen. Ohne Nachschub gleich am Anfang der Abwehrschlacht wird Vitamin C sehr schnell aufgebraucht, und sein Gehalt in den Immunzellen fällt stark ab. Sättigen Sie also Ihre Immun-zellen richtig mit Vitamin C, damit diese optimal arbeiten können.
Nutzen Sie die Erkenntnisse der Immunforschung
Noch vor 10 Jahren wussten die Ärzte und Wissenschaftler sehr wenig über das Immunsystem. Aber die Erforschung der HIV-Infektion und der daraus resultie-renden Immunschwäche (Aids) hat ein enormes Grundlagenwissen geschaffen, das heute für viele Erkrankungen nützlich ist. Die HIV-Studien zeigen, welchen Ein-fluss Vitamine auf das Immunsystem haben. Nutzen Sie diese neuen Erkenntnis-se, um Ihr Immunsystem mit Mikronährstoffen fit zu machen.
Wie bereits beschrieben, kann man mittels eines hochauflösenden Mikroskops er-kennen, wie eine FresszelleBakterien UND Viren verschlingt und diese dann mit freien Radikalen bombardiert! Bei HIV-Patienten müssen täglich Milliarden von VIREN attackiert werden. Dabei richten freie Radikale entsprechend hohe Schäden an. Das kann man messen. Genau dasselbe passiert auch, wenn Sie eine Grippe (Grippeviren!) haben, Sie können die Fresszellaktivität enorm anregen, wenn Sie dann große Mengen an Antioxidantien zuführen. Dasselbe gilt natürlich auch für die „geflügelten“ Viren – siehe die Berichte über den Vogelgrippe-Virus!

Antioxidantien für die VIREN – Abwehr
Auch bei akuten Hepatitisinfektionen (wie Gelbsucht) werden Vitamin-C-Infusio-nen eingesetzt. Wie stark Antioxidantien die Schlagkraft des Immunsystems beein-flussen, zeigt sich bei der chronischen Hepatitis-B-Virusinfektion (Gelbsucht). Bei 5% der Patienten bekommt das Immunsystem die Virenvermehrung nicht in den Griff und bildet immerneue Hepatitisviren. Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigt, dass mit 300 Milligramm Vitamin E über einen Zeitraum von 12 Monaten bei der Hälfte der Patienten die Virenproduktion gestoppt werden konnte. Es waren keine VIREN mehr nachweisbar, und die Leberwerte normalisierten sich. In der Gruppe ohne Vitamin E schaffte dies kein Patient!
B-Vitamine für die Immunapotheke
Nicht nur die Antioxidantien, sondern auch B-Vitamine sind für ein schlagkräftiges Immunsystem wichtig, da sie sehr stark an der Vermehrung von Immunzellen be-teiligt sind. B-Vitamine steuern den Eiweißeinbau und die Vervielfältigung der DNA von Immunzellen. Der Verbrauch von B-Vitaminenerhöht sich deswegen im-mer bei Infektionen. HIV-Patienten haben durch den verstärkten Bedarf daher fast immer zu niedrige Vitaminblutwerte, genau wie Patienten mit einer Grippe oder anderen Infektionen.
Vitamin C: Die Hitliste
90% des Vitamin C gehen durch Lagerung und Verarbeitung verloren. Eigentlich lässt sich nicht genau sagen, wie viel Vitamin C tatsächlich auf ihrem Teller ist. Die unten angeführten Vitamin-C-Werte sind Durchschnittswerte von rohen, heimi-schen Lebensmitteln.
                                                                pro 100 g
           Paprika                                           138 mg
            Brokkoli                                          115 mg
           Rosenkohl                                       115 mg
            Grünkohl                                        105 mg
           Kiwi                                                  71 mg
            Erdbeeren                                         64 mg
            Apfelsine                                          49 mg
            Grapefruit                                         44 mg
           Zitrone                                              41 mg
Wie dramatisch sich ein Vitamin B12-Mangel auf das Immunsystem auswirkt, zeigt sich in einer Studie mit mehreren 100 HIV-Infizierten. In der Gruppe der HIV-Pa-tienten mit niedrigen Vitamin-B12-Werten erkrankten innerhalb von 9 Jahrendop-pelt so viele mit dem Vollbild der Immunschwächekrankheit (Aids) wie in der Gruppe der HIV-Patienten mit normalen Vitamin-B12-Werten.
Kampf den VIREN
Was können wir aus diesem Wissen der HIV-Forschung lernen?
·       Das Immunsystem funktioniert immer nährstoffabhängig: Je besser es ver-sorgt ist, desto mehr Aktivität kann es entfalten
·       Der Bedarf an den Vitaminen C und E verzehnfacht sich bei Erkrankungen, um die Immunzellen ausreichend mit Antioxidantien zu panzern
·       Der Eiweißbedarf steigt um bis zu 30%, weil Immunzellen und Antikörper verstärkt gebaut werden müssen
·       Der Bedarf an den anderen Vitaminen, die an der Eiweißsynthese und der Immunzellproduktion beteiligt sind, vervielfacht sich!
Ihr Immunsystem braucht also im Krankheitsfall kein Aspirin, sondern schnell verfügbare Nährstoffe aus der orthomolekularen Hausapotheke!Richten Sie sich eine ein!
Auch hier hilft Vitamin C

Bei Allergien: Jeder 3. EU-Bürger ist betroffen!
Allergien sind Reaktionen des Immunsystems! Nicht nur auf Chemikalien, sondern auch auf harmlose Stoffe wie Pollen, Wolle, Hausstaub und Lebensmittel. Tränen-de Augen, Schnupfen, Hautausschläge und Migräne sind nur einige der Symptome einer Allergie. Allergien sind häufig eine überschießende Reaktion eines schadstoff-belasteten Immunsystems, das dramatisch auf ganz normale Stoffe in der Umwelt reagiert. Im Verlauf der allergischen Reaktion wird ein Botenstoff – das Histamin – freigesetzt. Es löst die Entzündungssymptome wie Schleimhautschwellungen, trä-nende Augen und Juckreiz aus. Die meisten Medikamente gegen Allergien versu-chen, das Histamin zu hemmen (Antihistaminika). Doch leider haben diese Medi-kamente eine unangenehme Nebenwirkung: Man wird müde. Vitamin C dagegen vermindert die Ausschüttung von Histaminen und reguliert zusätzlich den schnelleren Abbau des Histamins – ohne Nebenwirkungen. Eine langfristige Vita-min-C-Einnahme kann Histamin um bis zu 38% senken! Deshalb werden 2 – 5 Gramm Vitamin C bei Allergieneigung empfohlen. Bis zu 20% der Allergiker haben übrigens zu niedrige Vitamin-C-Blutwerte!

Schützen Sie sich vor Zellschäden und Schadstoffen

Den Alleskönner Vitamin C brauchen Sie im Stoffwechsel für eine starke Immunabwehr, als Radikalfänger, zur Vorbeugung gegen Krebs und immer mehr zur Schadstoffentsorgung.

Eigentlich können Sie nie genug Vitamin C bekommen. Ich empfehle daher 1000 bis 2000 Milligramm Vitamin C am Tag, möglichst in Form von Tabletten mit zeitverzögerter Aufnahme.
Bei Asthma: Jedes 10. Kind hat es
Schon 9% der Kinder leiden heute unter Asthma. Besonders Kinder von Rauchern sind betroffen. Aber auch die Zahl der erwachsenen Asthmatiker hat sich durch Luftverschmutzung und Schadstoffe in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

Vitamin C (Ascorbinsäure): Das empfehlen Experten
Tägliche Zufuhrempfehlungen im Vergleich:
Unteres Minimum lt. DGE – für Erwachsene, 19 – 65 Jahre                       100 mg
Oberer sicherer Bereich – mit Vitaminpräparaten (nach Prof. Shrimpton)     2000 mg
9 Studien zu Asthma und Vitamin C zeigen dieVerminderung von Asthmaanfällen, wenn 1 bis 2 GrammzusätzlichesVitamin C dauerhaft eingenommen werden. Der Grund dafür ist, dass dieses Vitamin besonders aktiv inLunge und Bronchien ist. Es senkt dort, wie auch bei anderen Allergien, die Histaminausschüttung. Hista-min ist in den Bronchien dafür verantwortlich, dass sie sich zusammenziehen und so eine Atemnot provozieren. Wird die Histaminproduktion herabgesetzt, bleiben die Bronchien weit. Dafür sind jedoch ständig hohe Vitamin-C-Spiegel erforder-lich.
Vitamin C ist außerdem an der Produktion von bronchienerweiternden Substanzen (Prostaglandine) beteiligt. So kann es die Inhalation von lästigen Asthmamitteln zum Teil ersetzen. Da Vitamin C langfristigdie Ausscheidung von Schadstoffen verbessert, vermindert es insgesamt die schadstoffbedingte Allergieanfälligkeit.
Nach Verletzungen und Operationen
In Wunden sammelt sich immer besonders viel Vitamin C an, denn dort ist es für die Neubildung von Kollagenfasern für neue Haut zuständig. Vitamin C wird sofort aus dem Blut zu den Wunden mobilisiert. Die Vitamin-C-Blutwerte fallen deswe-gen nach Operationen um gut die Hälfte ab. Je niedriger die Vitamin-C-Blutwerte schon vor der Operation waren, desto schlechter heilen die Wunden. 1000 bis 3000 Milligramm zusätzliches Vitamin C beschleunigen das Verschließen des Ge-webes und die Narbenbildung. Mit Vitamin C kurbeln Sie nach Operationen, Ver-brennungen oder Verletzungen Ihre Kollagenproduktion an.
Bei schlechtem Fettabbau
Sie machen alles, um Gewicht zu verlieren, und werden trotzdem Ihr Fett nicht los? Es könnte an zu wenig Vitamin C und Eiweiß liegen. Vitamin C ist an der Pro-duktion von Carnitinbeteiligt, ein Eiweißmolekül, das Fette in die Verbrennungs-öfen der Zellen transportiert. Dort werden die Fette dann zu Energie verbrannt. Carnitin ist sozusagen das Fett-Taxi in den Brennöfen. Genug Vitamin C und Ei-weiß sorgen für eine gute Carnitinproduktion.
Bei Müdigkeit und Abgeschlagenheit
Viel Stress verlangt immer große Mengen an Vitamin C und B-Vitaminen, denn die-se Vitamine sind an der Produktion von Nervenbotenstoffen wie Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Im Extremfall kann aus Stress und unzureichender Vitaminzu-fuhr das chronische Müdigkeitssyndrom entstehen, unter dem einige ausge-brannte Manager leiden.

Wie gut sind Sie versorgt?
Wenn mehrere der folgenden Symptome bei Ihnen auftreten, könnte das auf einen Mangel an Vitamin C hinweisen.
Kurzfristige Mangelsymptome
     Infektanfälligkeit, häufige Erkältungen
     Müdigkeit durch schlechte Fettverbrennung
     Depressionen, Konzentrationsmangel durch Neurotransmittermangel
     Zahnfleischbluten und –entzündungen
     Faltenbildung
     Krähenfüße durch schlechte Haut
     Neigung zu Allergien und Asthma
     Schlechte Wundheilung
Langfristige Mangelsymptome (bei Erwachsenen)
     Altersstar und Makulaschäden an den Augen
     Krebsentwicklung durch freie Radikale
     Schwaches Immunsystem
     Arthritis
     Neigung zu blauen Flecken
     Hämorrhoiden, Krampfadern
     Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Arterienschwäche
Gehören Sie zu einer Risikogruppe?
Wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft, haben Sie einen erhöhten Bedarf an Vita-min C:
     Sie sind über 65 Jahre alt
     Sie sind magersüchtig
     Sie sind Raucher
     Sie stehen unter Stress
     Sie sind krank (Diabetes, akute Infekte, nach Operationen)
     Sie nehmen Medikamente (Kortikoide, Tetracyclin, Antibabypille, Aspirin)
Bei den Müdigkeitssyndromen kommt es zuEnergielosigkeit, schlechter Fettver-brennung und gleichzeitig zu Konzentrationsproblemen, Gereiztheit, Abgeschlagen-heit und Depressionen. Hoch dosiertes Vitamin C und die B-Vitaminekurbeln die Botenstoff- und die Energieproduktion an. Deshalb werden sie eingesetzt, um das chronische Müdigkeitssyndrom zu behandeln.

Diabetes: ein Fall für die orthomolekulare Medizin
Diabetes ist mehr als nur ein erhöhter Blutzucker. Mindestens 4 Millionen Deut-sche (ca. 400.000 Österreicher) leiden daran. Damit ist die Blutzuckerkrankheit die häufigste Stoffwechselerkrankung überhaupt. Diabetiker müssen über ihre Ernäh-rung sowie mit Medikamenten und Insulin ihren Blutzuckerspiegel genau steuern. Viel schlimmer als diese Lebensumstellung sind jedoch die schweren Folgeerkran-kungen von Diabetes am Gefäß- und Nervensystem. Der Grund dafür sind die Zuckermoleküle, die viel zu lange in der Blutbahn kreisen. Sie gehen mit Ei-weißstoffen und Fetten unlösliche, klebrige Verbindungen ein – die so genanten AGEs – und verkleben so die Gefäße.
Antioxidantien gegen die Karamellisierung
Wenn viele freie Radikale im Stoffwechsel vorhanden sind, wie z.B. bei Rauchern, wird die Produktion der klebrigen AGEs noch angeheizt. Die zähflüssig-klebrigen Produkte, die entstehen, kann man sich als karamellisierten Zucker zwischen den Zellen vorstellen, der die Außenmembranen der Zellen und Gefäße zukleistert. Außerdem führen die AGEs zu einer vermehrten Produktion von freien Radikalen, die bei Diabetikern zusätzlich Blutfette ranzig werden lassen und damit die Gefäße zusetzen. Bei Rauchern, die gleichzeitig Diabetes haben, verzwanzigfachtsich so das Risiko für Herzinfarkte.
Obst und Gemüse sowie zusätzliche Antioxidantien sind deshalb für Diabetiker be-sonders wichtig. Studien zeigen, dass 1000 Milligramm Vitamin C die Entstehung der klebrigen AGEs um gut ⅓ senken können. Auch Vitamin E scheint die Ent-stehung der AGEs zu verringern.

Diabetiker brauchen Antioxidantien

Außer der medizinischen Kontrolle des Blutzuckers sind Antioxidantien besonders wichtig für Diabetiker, um die Blutbahnen zu schützen. Vitamin E senkt das Risiko
für Herzinfarkte, indem es verhindert, dass Blutfette ranzig werden.

Vitamin C arbeitet verbrauchtes Vitamin E wieder auf. Außerdem vermindert es zusammen mit anderen Antioxidantien die Bildung freier Radikale, die den Karamellisierungsprozess von Zucker mit Eiweißstrukturen fördern.

Antioxidantien schützen auch vor Augenschäden, die durch die vermehrten freien Radikale und die AGEs bei Diabetikern entstehen können.

Sie sind so jung wie Ihre Blutbahnen
Wenn Ihr Transportsystem durch Plaquen und Ablagerungen zugesetzt ist, steigt Ihr biologisches Alter. Wie ist nun das echte biologische Alter eines 60-jährigen Diabetikers? Er ist uralt, denn die großen Blutbahnen bis in die kleinste Kapillare werden jeden Tag mit zusätzlichen AGEs und oxidierten Fetten zugesetzt. Deshalb haben Diabetiker ein 4-mal so hohes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle wie gesunde Menschen. Auch die kleinen Gefäße, die zur Versorgung der Gliedmaßen, Niere und Augen nötigt sind, setzen sich zu. So sind Diabetiker 50-mal mehr von Amputationen bedroht. Tatsächlich ist Diabetes die Ursache für 50% der Amputa-tionen von Gliedmaßen. Zuckerkranke haben ein 20-fach erhöhtes Risiko zu er-blinden, weil sich die kleinen Versorgungsgefäße der Netzhaut verschließen und mit Sorbitol anreichern. Außerdem entstehen bei Diabetikern häufig Nierenschä-den, da die Versorgungsgefäße zur Niere verstopft werden.
Vitamin C und Zucker sind ähnlich
Tiere produzieren aus Zucker im Darm Vitamin C. Die beiden Moleküle sind sich so ähnlich, dass sie dieselben Transportmechanismen in die Zelle benutzen. Ist der Blutzuckerspiegel hoch, sind die Andockstellen an der Zelle besetzt, und Vitamin C hat Probleme in die Zellen zu gelangen. Deshalb sind bei Diabetikern die Vitamin-C-Konzentrationen in den Zellen um 30% niedriger. Da Vitamin C in Konkurrenz zu den Zuckermolekülen an den Andockstellen tritt, benötigen Zuckerkranke ein Vielfaches an Vitamin C, damit in der Zelle eine optimale Vitamin-C-Konzentra-tion herrscht. Übrigens besetzt Vitamin C auch die Andockstellen für Zucker an vielen Eiweißmolekülen, die sonst zu den klebrigen AGEs karamellisieren können. Es senkt so die Entstehung der Karamellisierungsprodukte um ⅓.
Bei Diabetikern werden Vitamine aus den
Zellen gepumpt
Weil nicht genug Vitamin C in der Zelle von Diabetikern ist sowie weitere Stoff-wechselstörungen vorliegen, wird vermehrt Sorbitol in den Zellen produziert. Ein hoher Sorbitolgehalt in der Zelle bewirkt, dass kleinere Moleküle wie Antioxidantien und Vitamine aus der Zelle gepumpt werden. Dadurch fällt der Vitamingehalt im Zellinnerenab.Die Folge: Der gesamte Zellenergiestoffwechsel läuft schlecht ab, es entstehen vermehrt freie Radikale in den Energiezentralen der Zelle – den Mi-tochondrien -, die die Zelle schädigen.

Vitamine und Spurenelemente verbessern den Zellstoffwechsel
Die gute Nachricht: Schon 2 Gramm Vitamin C können die Sorbitolproduktion in den Zellen um die Hälfte vermindern, das haben Studien gezeigt.
Diabetiker können mit den Biostoffen der Natur ihre Zellen versorgen und sich da-durch wieder in gute Stoffwechsellaune bringen.
Es gibt noch viele andere Stoffe, wie beispielsweise die B-Vitamine gegen Nerven-schmerzen oder Chrom und Zink für eine verbesserte Insulinwirkung, die bei Dia-betes in der orthomolekularen Medizin therapeutisch eingesetzt werden.
DasInterview
Anti-Aging fürs Immunsystems:
Ernährung, Vitamine und Sport
mit Professor Gerhard Uhlenbruck, Direktor des Instituts für Immunbiologie der Universität zu Köln. Er ist Experte in den Bereichen Immunologie, Krebs und Sportmedizin.

Andreas Jopp:
Sie arbeiten seit mehr als 30 Jahren im Bereich Immunologie, Krebs und Sportmedizin. Das wirkt auf den ersten Blick wie eine wilde Mischung!

Prof. Uhlenbruck:
Durch die sportliche Beanspruchung entsteht ein Gewebestress, der dazu führt, dass über Botenstoffe das Immunsystem enorm stimuliert wird. Die Fresszellen, Killerzellen und andere Immunzellen des Körpers werden durch Sport zahlenmäßig hochreguliert und in ihrer Funktion verbessert. Sie  können dadurch Viren, Bakterien und Krebszellen besser vernichten. Derjenige, der regelmäßig Sport treibt, hat übrigens auch weniger Autoimmunerkrankungen im Alter, wie z.B. Rheuma. Sport ist Anti-Aging für das Im-munsystem, das heißt, es altert langsamer. Die Immunabwehr bleibt länger fit.
Wenn man in der wissenschaftlichen-seriösen Literatur nachforscht, ist man doch er-staunt, wie stark die positive Wirkung von Sport auf das Immunsystem ausfällt. Die au-genscheinlich wilde Mischung meiner Arbeitsfelder hängt also auch über die verschie-densten Einflüsse auf das Immunsystem sehr eng zusammen.
Seit langem beschäftigen Sie sich mit orthomolekularer Medizin, Was interessiert den Immunologen an Vitaminen und Spurenelementen?
Wir haben festgestellt, dass Vitamine und Immunsystem in der Tat sehr eng miteinan-der verbunden sind. Zum Beispiel sind Vitamine wichtig für den Aufbau von Eiweiß-strukturen in Immunzellen aus Eiweiß. Wir haben uns auch mit einzelnen Vitaminen be-schäftigt. Vitamin A wird als antiinfektiöses Vitamin bezeichnet. Es hat Einfluss auf die Antikörperproduktion, also auf die schnelle Infektabwehr bekannter Eindringlinge. Ferner wirkt sich Vitamin A positiv auf die natürlichen Killerzellen des Immunsystems aus. Die B-Vitamine sind besonders wichtig für die Entwicklung und die Funktion von sich schnell vermehrenden Immunzellen. Das wusste man bis vor kurzen noch gar nicht. Ein Mangel an Vitamin B6 führt zum Beispiel zu einem Abfall verschiedener Immunzel-len. Dat iss doch wat. – Prof. Uhlenbruck ist waschechter Kölner . . .
Die Schäden an den Zellen durch freie Radikale werden als einer der Hauptgründe für den Alterungsprozess genannt.
Ja, ganz wichtig sind die Strategien, die man heute entwickelt und als Anti-Aging be-zeichnet. Dadurch erleben die Vitamine eine wirkliche Renaissance. Und da sind es ge-rade die Vitamine B6, B12, Folsäure, C und E. Das sind die echten Anti-Aging-Vitamine. Ich bin ja nun in einem Alter, wo man sich mit Anti-Aging auseinander setzen muss. Na-türlich habe ich schon früher damit angefangen, um meinen Ärzten, die mich viel zu schnell wegen einer chronischen Autoimmunerkrankung abgeschrieben hätten, die Sta-tistik zu verderben.
Besonders die antioxidativen Vitamine verhindern Schäden an den Zellmembranen, also den aktiven Transportwänden, die dafür sorgen, dass die Zellen aktiv Nährstoffe he-rein- und Schadstoffe aus der Zelle heraustransportieren können. Antioxidantien schützen diese Membranen. Zum Beispiel lagert sich Vitamin E in die Zellmembran ein und kann die Zellmembran so vor freien Radikalen schützen. Gerade bei den Immun-zellen wirken sich Membranschäden ungünstig aus. Die Immunzellen funktionieren dann nicht mehr so gut. Die Fresszellen fahren, bei einem Antioxidantienmangel, ihre Akti-vität herunter, um sich nicht selbst zu zerstören. Sie sehen: Für den Immunologen sind die antioxidativen Vitamine hochinteressant.
Auch das Immunsystem altert . . .
. . . . Das ist richtig und wird oft vergessen! Wir wissen, dass das Immunsystem im Alter sozusagen abfällt. Mit Antioxidantien können verschiedene Teile des Immunsystems enorm an Schlagkraft gewinnen. Das sind Wirkungen, die man früher gar nicht so kannte. Für Anti-Aging-Strategien sind Antioxidantien also nicht nur für die Verminde-rung von freien Radikalen zuständig, sondern auch für das Immunsystem. Antioxidantien stimulieren und aktivieren das Immunsystem, um es schlagkräftig zu erhalten.
Beim Sport wird ja vermehrt Sauerstoff aufgenommen und Energie produziert. Dadurch fallen natürlich freie Radikale an. Sollten Frei-zeitsportler mehr Vitamine nehmen?
Man muss wissen, dass sich beim Sport 2% des Sauerstoffs im Körper in toxische freie Radikale verwandeln. Und diese können natürlich Membranschäden an den Zellen verur-sachen, Fette oxidieren, die Erbmasse verändern und andere Zellstrukturen schädigen. Das ist ganz wichtig. Man weiß heute, dass durch die freien Radikale Muskelzellen ab-sterben können. Was beim Sport aber auch passiert, ist eine Anpassungsreaktion: Je länger Sie über einen Zeitraum trainieren, umso mehr produziert der Körper eigene an-tioxidative Enzyme, um freie Radikale abzufangen. Dafür brauchen Sie natürlich ROH-STOFFE wie die Spurenelemente ZINK, SELEN, MANGAN, VITAMINE und AMINO-SÄUREN.
Sportler sind nach starker sportlicher Betätigung häufig Erkältungsan-fällig. Wie passt das mit einem verbesserten Immunsystem zusammen?
Man geht davon aus, dass Sportler durch den erhöhten Energieumsatz die 3- bis 5-fa-che Menge der DGE-Empfehlungen brauchen. Was Sportler ganz besonders benötigen, sind die B-Vitamine zur Energieproduktion sowie Vitamin C und Vitamin D. Letzteres wird sehr oft vernachlässigt. Der Grund, warum Sportler verstärkt infektanfällig sind, ist der, dass sie häufig nicht genügend Mikronährstoffe bekommen und zum anderen ihr Immunsystem durch Übertraining und nicht moderates Powertraining zu stark belasten. Vitamin C vermindert die Infektionsrate von Sportlern erheblich.
Was passiert bei Freizeitsportlern, die zum Beispiel täglich Laufen, aber nicht gleichzeitig die Vitaminzufuhr und Ernährung verbessern? Kann es dort auch zu einem „Burn-Out-Syndrom“ oder Ermüdungser-scheinungen und einem geschwächten Immunsystem kommen?
Die meisten sind so gut über Ernährung informiert, dass sie sich sinnvoll ernähren. Wir empfehlen eine Ernährung mit Vollkorn bzw. Vollkorngetreideprodukten, Obst und Ge-müse, dadurch lassen sich – rein theoretisch – alle Nährstoffansprüche abdecken. Aller-dings steht dem entgegen, dass in den heutigen Nahrungsmitteln gar nicht mehr das enthalten ist, was man erwartet. Dieses Problem wird von Ihnen ja auch angesprochen. Deshalb sollen Breitensportler zusätzlich Vitamine einnehmen.
Studien zeigen, dass bei einer Aufnahme von 1900 Kalorien am Tag in Form einer ausgewogenen Mischkost nicht die Zufuhrempfehlungen der DGE für Vitamine erreicht werden!
Das ist korrekt. Die minimalen Zufuhrempfehlungen der DGE können mit der Ernährung kaum noch erreicht werden! Das ist sicherlich neu für Ihre Leser.
Unsere Leser interessiert natürlich, was Sie von den Empfehlungen der DGE für die Nährstoffzufuhr halten?
Ich komme wieder zurück auf meine Sicht als Immunologe: Wenn Sie sich überlegen, welche Vitamine eine immununterstützende Wirkung haben – Vitamin A, Vitamin B6, Vi-tamin C, Folsäure, Vitamin E und D sowie Beta-Karotin -, dann reicht eine Minimaldosie-rung einfach nicht aus. Da bringt mehr tatsächlich auch mehr! Da muss man wissen.
Ich bin nicht gegen die DGE. Dort sitzen schlaue Leute. Aber wenn man bedenkt, wie viele Funktionen Vitamine haben und welchen oxidativen Stress, also die Abwehr gegen freie Radikale, wir bewältigen müssen, dann reichen diese Werte einfach nicht aus!
Sie würden also einen Sicherheitspuffer bei der Vitaminzufuhr zugrun-de legen?
Ich denke ja! Auch ich bin ein Mensch, der immer wieder behauptet, allzu viel ist un-gesund. Dafür stehe ich auch. Aber für diesen Bereich, denke ich, ist das die Ausnahme von dieser Regel. Wir wissen heute um die Bedeutung des oxidativen Stresses so viel, dass man sagen kann, mit den Werten, die die DGE empfiehlt, kommen wir leider nicht mehr hin.
Warum kennen sich viele Ärzte so schlecht mit Vitaminen aus??
Heute wissen wir, dass Vitamine nicht nur ein paar Funktionen im Stoffwechsel haben, sondern auch als Antioxidantien gegen freie Radikale wirken und für reibungslose Ab-läufe im Hormon- und Immunsystem unerlässlich sind. Für viele Ärzte waren Vitamine in den 80-er Jahren während ihres Studiums langweilig. Vitamine wurden in eine kleine, unwichtige Schublade im Grundstudium gepackt. In der medizinischen Praxis spielen sie entweder als Kuriosität oder bei Formen der Blutarmut eine therapeutische Rolle. Die präventive Bedeutung von Vitaminen kommt viel zu kurz.
Wir müssen weg von diesem nicht vernetzten Schubladendenken. In der Vitaminfor-schung stehen wir erst ganz am Anfang! Die Natur ist doch nicht so blöd, dass sie solch wichtige Moleküle nur ein paar Einzelfunktionen ausführen lässt. Nehmen wir zum Bei-spiel Vitamin D. Es wird als Knochenvitamin etikettiert. Schublade zu. Aber: Es wirkt auch im Immunsystem und senkt das Risiko für Krebsarten wie Brust-, Darm- und Pros-tatakrebs. Außerdem haben ältere Menschen fast immer zuwenig davon. Das ist dann doch wieder ungeheuer spannend . . . !

Viele Mediziner sind leider keine Experten, was Vitamine angeht!

Wenden Sie sich deshalb am besten an Ärzte Apotheker und Therapeuten mit einer
Spezialausbildung in Orthomolekularer Medizin!

Quelle: Topfit mit Vitaminen – mehr Leistungskraft & Lebensfreude, geschrieben von Dr. med. Ulrich Strunz / Andreas Jopp – GU—Verlag, ISBN 3-7742-3253-9


 

Vitamin C kann das Wachstum von Krebszellen um bis zu 50 Prozent bremsen. Das haben US-Forscher in Tests mit Zellen im Labor und bei Tests mit Mäusen gezeigt. Diese Wirkung entfaltet das Vitamin allerdings nur, wenn es in hohen Dosen direkt in die Blutbahn gespritzt wird - eine orale Aufnahme beispielsweise über Vitamintabletten sei wirkungslos, erklären die Wissenschaftler um Qi Chen von National Institute of Health (NIH) in Bethesda. Wirksam gegen Krebszellen werde das chemisch als Ascorbinsäure bezeichnete Vitamin über die Bildung von aggressivem Wasserstoffperoxid, das Krebszellen abtöten könne, ohne gesunde Zellen zu schädigen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin «PNAS» (Online-Vorabveröffentlichung, DOI 10.1073/pnas.0804226105). Vertreiber von Vitaminpräparaten propagieren häufig die Wirkung von Vitaminen als sogenannte Antioxidantien, die aggressive Freie Radikale abfangen und somit verhindern, dass diese Körperzellen schädigen. In sehr hohen Dosen kann Ascorbinsäure jedoch genau die gegenteilige Wirkung zeigen und die Bildung der aggressiven Sauerstoffverbindung Wasserstoffperoxid auslösen. Das fanden die Forscher heraus, als sie Krebszellen und gesunde Zellen im Labor hohen Konzentrationen von Ascorbinsäure aussetzten. Die Substanz löste die Bildung von Wasserstoffperoxid aus, das bei den gesunden Zellen keine akuten Schäden auslöste, einen großen Teil der Krebszellen hingegen abtötete. Tests mit Mäusen, die an verschiedenen Krebserkrankungen litten, bestätigten diese Wirkung auch im lebenden Organismus: Als die Forscher den Tieren regelmäßig Ascorbinsäure in einer Konzentration von vier Gramm pro Kilogramm Körpergewicht spritzten, verlangsamte sich das Wachstum der Krebszellen und es bildeten sich seltener Metastasen. Solche hohen Konzentrationen können auch beim Menschen erreicht werden, wiesen die Forscher nach, als sie Freiwilligen die Substanz über Infusionen verabreichten und anschließend das Blutplasma der Probanden analysierten. Ascorbinsäure könnte daher künftig als wichtiger Wirkstoff in der Chemotherapie von Krebspatienten eingesetzt werden. Derartig hohe Konzentrationen von Ascorbinsäure durch vitaminreiche Kost oder die Einnahme von Vitaminpräparaten zu erreichen, sei jedoch völlig unmöglich, betonen die Forscher: Ein eingebauter Schutzmechanismus verhindere, dass mehr Vitamin C ins Blut übergehe, als der Körper benötigt. Überschüssige Ascorbinsäure werde daher einfach ausgeschieden.

 http://www.biokrebs.de/images/stories/download/impulse/2006_04_IMPULSE.pdf

 
Von Heinz Kreher, Mühltal
 
Zusammenfassung
Welche Möglichkeiten gibt es mittels hochdosierter Vitamin- C- Therapie, das Krebsgeschehen positiv zu beeinflussen? Gibt es Erfahrungen, Berichte, Ergebnisse welche die Wirksamkeit der Vitamin-C- Therapie belegen? Sind diese fundiert und sind sie auch in der Praxis reproduzierbar? Dieser Beitrag soll eine Bestandsaufnahme der Literatur zum Thema Vitamin- C- Therapie sein. Es gibt viele Berichte und Bücher und allen wurde versucht Rechnung zu tragen, doch sind wir Heilpraktiker und nicht Statistiker: das Ergebnis zählt, zum Wohle des Patienten.

Einführung
Der Krebs, und dazu gehören auch die bösartigen Erkrankungen des lymphatischen und blutbildenden Systems, ist die Ursache von 22 Prozent aller Todesfälle in den Vereinigten Staaten. In jedem Jahr erkranken in den USA etwa 600000 Menschen an dieser Krankheit, in Deutschland sind es jährlich rund 350000 Neuerkrankungen. Ein Großteil von ihnen, rund 420000 in den USA und etwa 220000 in Deutschland, sterben daran. Die durch den Krebs verursachten Leiden sind sehr viel größer als bei den meisten anderen Krankheiten. Aus diesem Grund haben z.B. die USA der Krebsbekämpfung einen besonderen Vorrang eingeräumt und stellen jährlich mehrere hundert Millionen Dollar für die Krebsforschung zur Verfügung. Allein im Jahre 1985 war es eine Milliarde Dollar. Trotz der hohen Beträge und der intensiven Bemühungen, die für die Krebsforschung aufgewendet wurden, ist man in den vergangenen 25 Jahren nur sehr langsam vorangekommen. In den letzten 30 Jahren ist es gelungen, die Überlebenszeit nach der ersten Diagnose wesentlich zu verlängern, vor allem durch Verbesserungen der Operationstechniken und der Anästhesie. Während der vergangenen 25 Jahre sind die Behandlungsmethoden für bestimmte Krebsarten vor allem durch die Anwendung von Strahlen- und Chemotherapie verbessert worden, aber bei den meisten Krebsarten ist es weder gelungen, die Zahl der Erkrankungen zu verringern, noch die Überlebenszeit nach der Diagnose zu verlängern. Es ist unverkennbar, daß wir neue Ideen brauchen, wenn wir diese Geißel der Menschheit erfolgreicher bekämpfen wollen.
Eine dieser Ideen war, daß man bei der Krebsvorbeugung und Behandlung hohe Dosen Vitamin C verabreichen könne. Die wichtigsten Arbeiten in dieser Richtung hat Dr. Ewan Cameron, der ehemalige Chef der chirurgischen Abteilung im Vale of Leven Hospital, Loch Lomondside, Schottland, und medizinischer Direktor am Linus Pauling Institute of Science and Medicine geleistet. Irwin Stone behandelte in seinem 1972 erschienenen Buch The Healing Factor: Vitamin C Against Disease die ersten Berichte darüber, daß das Vitamin in Dosen von einem bis vier Gramm täglich, die manchmal zusammen mit höheren Dosen Vitamin A verabreicht wurden, offensichtlich bei einigen Patienten die Krebsbehandlung günstig beeinflussen konnte. Diese Arbeit wurde größtenteils in den Jahren 1940 bis 1956 geleistet. Obwohl es Hinweise darauf gab, daß das Vitamin C in diesen Dosen bei der Krebsbehandlung positiv wirkt, erfolgte in den ersten Studien keine gründliche Untersuchung der möglichen Vorteile, welche die Anwendung von Vitamin C in diesem Zusammenhang erbrachte. Auch über mit Tieren vorgenommene Studien gab es günstige erste Berichte, aber man hatte den ersten Arbeiten auf diesem Gebiet keine weiteren gründlichen Untersuchungen folgen lassen.

Vitamin C-Resorption und Ausscheidung

Von Seiten der offiziellen Ernährungsmedizin wird bis heute postuliert, 60-70 mg täglich seien zur Deckung des Tagesbedarfs ausreichend; eine darüber hinausgehende Menge des Vitamins könne im Körper nicht gespeichert werden und wird einfach ausgeschieden. Normalerweise brauche man demnach man keine Vitamin-C-Pillen. Diese Behauptungen sind falsch. Die Beobachtungen, die man über die Konzentration von Ascorbinsäure im Blutplasma im Verhältnis zur Kapazität des Mechanismus für die tubuläre Resorption bei verschiedenen Personen gemacht hat, sagen etwas über die biochemische Individualität hinsichtlich des Vitamins C aus. In einer Studie mit 19 Versuchspersonen schwankte die Kapazität zwischen 10 und 20 mg pro Liter (Friedman, Sherry und Ralli 1940). Andere Forscher haben ähnliche Schwankungen festgestellt. Ascorbinsäure findet sich in den verschiedenen Körperflüssigkeiten und Organen, besonders in den Leukozyten und im Blut. Auch die Konzentration im Gehirn ist hoch. Wenn eine Person, die nicht ausreichend mit Ascorbinsäure versorgt ist, eine größere Menge davon aufnimmt, wird sie sehr schnell aus dem Blutserum in die Leukozyten sowie in andere Zellen und Organe, wie zum Beispiel die Milz, transportiert. Die Menge, die im Blutserum verbleibt, kann geringer sein, als die Kapazität des Mechanismus der tubulären Resorption, sodaß nur sehr wenig mit dem Urin ausgeschieden wird. Harris und Ray haben 1935 ein Testverfahren entwickelt, um zu zeigen, mit welcher Affinität die Gewebe Ascorbinsäure aus dem Blutserum aufnehmen. Bei diesem sogenannten Belastungstest bekommt die Versuchsperson oral oder intravenös eine bestimmte Dosis Vitamin C, und nach sechs Stunden wird der Urin analysiert und sein Ascorbinsäuregehalt festgestellt. Wenn eine Dosis von etwa 1 g oral gegeben wird, dann lassen sich bei den meisten Personen, deren Blutserum nicht völlig frei von Ascorbinsäure war, nach sechs Stunden im Urin noch 20 bis 25 Prozent des ausgeschiedenen Vitamins nachweisen.
Eine Person, die einen geringeren Prozentsatz der aufgenommenen Ascorbinsäure ausscheidet, kann das entweder tun, weil sie in ihrer Nahrung eine nicht ausreichende Menge des Vitamins aufgenommen hat, so daß im Gewebe keine Ascorbinsäure mehr enthalten ist, oder weil eine biochemische Abnormität im Körper dafür sorgt, daß die Ascorbinsäure im Blutserum sehr rasch abgebaut wird, möglicherweise deshalb, weil sie sich sehr schnell in andere Substanzen verwandelt. Vanderkamp hat 1966 berichtet, daß Patienten mit einer chronischen Schizophrenie mit einer zehnmal höheren therapeutischenDosis Ascorbinsäure behandelt werden mußten, als sie bei anderen Personen notwendig war, um einen Teil davon im Urin nachweisen zu können. Diese Beobachtung wurde (1967) von Herjanic und MossHerjanic bestätigt. In dieser Studie erhielten 44 kürzlich mit akuter Schizophrenie in eine Klinik eingelieferte Patienten und 44 andere Versuchspersonen jeweils 1,76 g Ascorbinsäure oral verabreicht. Anschließend wurde die innerhalb von sechs Stunden mit dem Urin ausgeschiedene Menge gemessen. Bei der Menge der ausgeschiedenen Ascorbinsäure ließen sich individuelle Unterschiede bis zum Zwanzigfachen feststellen. Sie variierte von zwei bis 40 Prozent, wobei die Schizophreniepatienten nur etwa 60 Prozent dessen ausschieden, was im Urin der anderen festgestellt wurde. Diese Variationen sind wahrscheinlich sowohl durch die unterschiedliche Ernährung als auch durch genetische Faktoren bedingt. Die Verteilungsmuster lassen den Schluß zu, daß es im Hinblick auf die Verarbeitung der Ascorbinsäure drei verschiedene Typen von Menschen gibt, und zwar Personen, die geringe, mittlere und große Mengen ausscheiden. Diese Frage ist bisher jedoch noch nicht ausreichend untersucht worden. Einige Versuchspersonen, die sich für diese Studie zur Verfügung gestellt hatten, bekamen acht Tage lang täglich 1,76 g Ascorbinsäure. Nach der letzten Dosis wurde festgestellt, welche Menge Ascorbinsäure während der darauf folgenden sechs Stunden ausgeschieden worden war. Von 16 Personen, die zunächst nur eine sehr geringe Menge ausgeschieden hatten (weniger als 17 Prozent), gehörten acht jetzt nicht mehr zu dieser Gruppe, während die übrigen acht auch weiterhin nur sehr wenig Ascorbinsäure ausschieden. Danach darf man vermuten, daß diese Personen das von ihnen aufgenommene Vitamin C nicht normal verarbeiten. Vielleicht brauchten sie sehr viel größere Mengen Ascorbinsäure, um gesund zu bleiben.

Korrelationen zwischen Krebserkrankungen und dem Vitaminstatus

Die enge Korrelation der Plasma- oder Gewebespiegel unterschiedlicher Vitamine mit dem Auftreten bestimmter Krebserkrankungen wird in epidemiologischen Studien sichtbar. In den letzten Jahren wurden einige in dieser Hinsicht interessante Arbeiten veröffentlicht, ihre Ergebnisse sind im folgenden stichwortartig aufgelistet:
Bei regelmäßiger Vitamin C-Aufnahme durch Obst und Gemüse zeigen Frauen ein reduziertes Lungenkrebsrisiko (Steinmetz 1993).
Das Risiko zur Ausbildung von zervikalen Dysplasien steigt mit der ungenügenden Zufuhr der Vitamine A und C, Riboflavin und Folsäure (Liu 1993).
Vitamin C reduziert das Risiko an zervikalen Dysplasien besonders bei Raucherinnen (Potischman 1993).
Der Folatspiegel in Serum und Nahrung und der Vitamin C-Gehalt in der Nahrung ist umgekehrt proportional zum Auftreten von zervikalen intraepithelialen Neoplasmen (VanEenwyk et al.). 1992).
Der Vitamin C-Spiegel steht, durch seine Eigenschaft der Bildung von Nitrosaminen entgegenzuwirken (Yang 1992), in umgekehrter Proportionalität zum Auftreten von Magen- und Oesophaguskrebs.
In Kombination mit ß-Carotin verringert Vitamin C das Auftreten oraler Leukoplakien (papillomatöse Schleimhautveränderungen).
Der Einfluß des Vitamin C-Spiegels auf die Häufigkeit von zervikalen Dysplasien, Zervixkrebs, oralen Leukoplakien, atrophischer Gastritis und Magenkrebs wurde von Singh und Gaby 1991 untersucht.
Ein niedriger Plasmaspiegel an Vitamin C oder eine unzureichende Vitamin C-Aufnahme erhöhte das Risiko an den aufgeführten Krebsarten bzw. -vorstufen zu erkranken (Singh und Gaby 1991).
Bei hormonunabhängigen Krebsarten übte Vitamin C in 33 von 47 durchgeführten Studien eine Schutzwirkung aus. Hierzu gehören Oesophagus-, Larynx-, Mundhöhlen-, Pankreas-, Magen-, Rektum-, Brust- und Zervixkrebs.
An den beobachteten protektiven Einflüssen werden wahrscheinlich noch weitere chemopräventive Nahrungskomponenten beteiligt sein. Vitamin C beeinflußt jedenfalls in offenbar vielfältiger Weise das Krebsgeschehen.
Reduktion karzinogener und mutagener Stoffe im Organismus:
  • In Kombination mit Vitamin E reduziert Ascorbinsäure mutagene Substanzen in den menschlichen Fäzes auf 10% der Ausgangsmenge (Hanck 1983).
  • Ascorbinsäure verhindert die Bildung von Nitrosaminen (Weisburger 1991, Tannenbaum 1991).
  • Vitamin C-Defizit äußerte sich bei acht untersuchten Probanden in einem Anstieg von bestimmten Mutagenen in den Fäzes und einer verstärkten oxidativen Modifizierung der Spermien-DNA (Jacob et al.). 1991).
Schon 1951 wurde berichtet, daß Krebspatienten gewöhnlich eine sehr geringe Vitamin-C-Konzentration im Blutplasma und in den Leukozyten im Blut aufweisen, oft nur etwa die Hälfte des Wertes, der bei anderen Personen festzustellen ist. Diese Beobachtung ist während der vergangenen 30 Jahre immer wieder bestätigt worden. So haben im Jahre 1979 Cameron, Pauling und Leibovitz 13 Studien aufgeführt, die alle zeigten, daß die Vitamin-C-Konzentration bei Krebspatienten sowohl im Plasma als auch in den Leukozyten stark reduziert war. Der Ascorbinsäurespiegel in den Leukozyten von Krebspatienten ist gewöhnlich so niedrig, daß die Leukozyten ihre wichtige Funktion der Phagozytose nicht mehr ausreichend erfüllen können, mit der sie gewöhnlich Bakterien und andere körperfremde Zellen einschließlich bösartiger Zellen einschließen und enzymatisch abbauen. Der niedrige Vitamin-C-Spiegel im Blut von Krebspatienten läßt sich vielleicht damit erklären, daß ihr Körper das Vitamin bei der Bekämpfung der Krankheit verbraucht. Die geringe Vitaminkonzentration im Körper legt nahe, diesen Patienten große Dosen Vitamin C zu verabreichen, um die Körperabwehr so funktionstüchtig wie möglich zu erhalten.

Langzeitsubstitution mit Vitamin C
Nur in einem der frühen Berichte über die Zusammenhänge zwischen Vitamin C und Krebs wird die Anwendung hoher Dosen des Vitamins C über einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten behandelt. 1954 veröffentlichte Dr. Edward Greer aus Robinson/Illinois, einen Bericht über einen bemerkenswerten Patienten, der seinen Krebs (eine chronisch-myeloische Leukämie) augenscheinlich über einen Zeitraum von zwei Jahren mit der oralen Aufnahme sehr großer Dosen Vitamin C erfolgreich behandelt hat. Dieser Patient, ein älterer leitender Angestellter einer Ölgesellschaft, litt außerdem an einer Reihe anderer, den Krebs begleitender Krankheiten. Im September 1951 entwickelten sich bei ihm eine chronische Herzkrankheit, und im Mai 1952 soll er an einer durch Alkoholmißbrauch entstandenen Leberzirrhose und an Polyzythämie erkrankt sein. Im August 1952 wurde die Diagnose einer chronisch-myeloischen Leukämie gestellt und von einem unabhängigen Hämatologen bestätigt. Nachdem ihm einige Zähne gezogen worden waren, rieten ihm seine Ärzte, Vitamin C zu nehmen, um die Heilung des Zahnfleisches zu beschleunigen. Er begann sofort, sehr große Dosen zu nehmen täglich 24 bis 42g. Er sagte, er habe sich diese hohen Dosen selbst verordnet, weil er sich danach soviel besser fühle. Der Patient sprach immer wieder über sein Wohlbefinden und setzte seine Berufstätigkeit fort. Zweimal verlangte Dr. Greer, er solle das Vitamin C absetzen. Aber beide Male vergrößerten sich nach dem Absetzen des Vitamins seine Milz und seine Leber, wurden schmerzempfindlich, seine Temperatur stieg auf 38,3°C an, und er klagte über allgemeines Unwohlsein und Müdigkeit, die typischen Leukämiesymptome. Sein subjektives Befinden und die Symptome besserten sich sofort, wenn er das Vitamin C wieder einnahm. Er starb im März 1954 im Alter von 73 Jähren an akutem Herzversagen. Seine Milz war zu dieser Zeit unauffällig, und die Leukämie, die Polyzythämie, die Zirrhose und die Myocarditis hatten sich während der achtzehn Monate seit dem Beginn der Einnahme großer Dosen Vitamin C nicht verschlechtert. Greer schloß daraus, daß die Einnahme großer Dosen Ascorbinsäure offenbar wesentlich zum Wohlbefinden des Patienten beigetragen hat.

Vitamin C als Radikalenfänger
Radikale sind hochaggressive biochemische Verbindungen. Sie entstehen durch körpereigene Stoffwechselprozesse oder werden durch Umweltgifte oder Strahlen induziert. Radikale schädigen Proteine, Enzyme, Lipoide und die Erbsubstanz. Untersuchungen an menschlichem Blutplasma zeigen, daß Vitamin C von allen getesteten Substanzen (Proteinthiole, Bilirubin, Harnsäure, ß-Carotin, Vitamin E) am effektivsten im Schutz gegen Peroxidradikale ist (Frei et al., 1989). Vitamin C regeneriert oxidiertes Vitamin E und bewirkt hierdurch einen Schutz der Lipidmembranen (Henson et al. 1991).
Vitamin C gehört damit in der Behandlung neben Glutathion, und den Vitaminen A und E zu den stärksten Radikalenfängern.

Stärkung des Immunsystems:
Vitamin C steigert in vielfältiger Weise die Abwehrmechanismen des Organismus (Bayer und Schmidt 1991, Prinz 1977, Werbach 1990, Cheraskin 1985). Sogar inGegenwart der Karzinogene Dibutylamin und Natriumnitrit (beides Nitrosaminbildner), die normalerweise zu einer Verminderung der zellulären und humoralen Immunantwort führen, steigert Vitamin C das Abwehrgeschehen (Medhat 1991).
Membranintegrität:
Dem Vitamin C kommt eine wichtige Funktion in der Aufrechterhaltung derMembranintegrität zu. Vitamin C ist für die Integrität des Endothels unerläßlich (Reinecke 1995 und Matsuda 1993).
Stabilität des Bindegewebes:
Vitamin C ist essentiell für ein stabiles Bindegewebe. Es ist für die ausreichende Modifizierung der Aminosäuren Lysin und Prolin verantwortlich. Nur die modifizierten Aminosäuren sind zur Ausbildung einer stabilen Tripelhelix, dem Grundgerüst des Kollagens fähig (Hanauske-Abel zitiert in Peterkofsky 1991). Des weiteren ist Vitamin C für den Auf- und Abbau des Bindegewebes von Bedeutung. Hierbei verschiebt es das Gleichgewicht in Richtung Bindegewebsaufbau und -erhalt (Anderson 1991).
1968 haben Cheraskin und seine Mitarbeiter eine synergistische Wirkung zusätzlicher Ascorbinsäuregaben auf die Reaktion von Patienten mit squamösen Karzinomen am Gebärmutterhals auf die Bestrahlung beschrieben. 27 Patientinnen erhielten täglich 750 mg Acorbinsäure beginnend eine Woche vor der Strahlenbehandlung drei Wochen nach ihrer Beendigung. Außerdem bekamen sie ein aus Vitaminen und Mineralien bestehendes Präparat und allgemeine Diätvorschriften (Verringerung der Saccharosemengen in der Nahrung). Die Kontrollpersonen waren 27 ähnliche Patienten, denen keine Vitamine oder Diätvorschriften verordnet wurden. Die Strahlendosis war für beide Gruppen gleich intensiv. Die Ansprechquote auf die Bestrahlung war bei den diätetisch behandelten Patientinnen wesentlich höher (die durchschnittliche Quote lag bei 97,5%) als bei den Kontrollpersonen (63,3%). Das läßt vermuten, daß Krebspatienten, die sich einer Strahlentherapie unterziehen, einen erhöhten Bedarf an Ascorbinsäure haben, und daß die Befriedigung dieses erhöhten Bedarfs vor einigen schädlichen Auswirkungen der Bestrahlung zu schützen vermag und zugleich die therapeutische Wirkung verstärkt.

Skorbut und Vitamin C
Der inzwischen verstorbene Dr. William McCormick aus Toronto scheint der erste gewesen zu sein, der erkannt hat, daß die allgemeinen Veränderungen des Bindegewebes, die beim Skorbut auftreten, identisch sind mit den lokalen Bindegewebsveränderungen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft eingedrungener Neoplasmazellen beobachtet werden (McCormick 1959). Er nahm an, daß der Nährstoff (Vitamin C), von dem bekannt war, daß er solche Veränderungen beim Skorbut verhindert, bei Krebs eine ähnliche Wirkung haben könnte. Die Tatsache, daß fast alle Krebspatienten an einem Vitamin-C-Mangel leiden, unterstützte diese Auffassung. Es gibt aber auch andere interessante Parallelen zwischen Skorbut und Krebs. In der historischen Literatur wird häufig erwähnt, daß beim Skorbut die Häufigkeit von Krebsen und Tumoren zunimmt. Die Abhandlung über den Skorbut von James Lind (1753) enthält Sätze wie den folgenden: "Alle Teile waren so miteinander vermischt, daß sie nur noch eine Masse oder einen Klumpen bildeten und die einzelnen Organe nicht mehr identifiziert werden konnten". Das ist die sehr anschauliche Schilderung einer Neoplasmainfiltration durch einen Pathologen aus dem 18. Jahrhundert. Andererseits sind die beim fortgeschrittenen menschlichen Krebs auftretenden prämortalen Symptome wie Anämie, Auszehrung, extreme Schlaffheit, Blutungen, Geschwürbildungen, Infektionsanfälligkeit und ein abnorm niedriger Ascorbinsäöurespiegel im Gewebe, im Plasma und in den Leukozyten mit einem Ausfall der Nebennierenfunktionen kurz vor dem Tod praktisch identisch mit den prämortalen Symptomen eines fortgeschrittenen Skorbuts beim Menschen.

Epidemiologie
Epidemiologische Erkenntnisse zeigen, daß die Häufigkeit von Krebserkrankungen in großen Populationen in einem umgekehrten Verhältnis zur täglichen Aufnahme von Ascorbinsäure steht. Von den zahlreichen Untersuchungen, die praktisch zu den gleichen Ergebnissen kamen, erwähne ich die Arbeit des norwegischen Forschers Bjelke, der 1973/74 umfangreiche Studien über Patienten mit Magen-Darm-Krebs veröffentlicht hat. Dazu gehörten auch schriftliche Umfragen über die Ernährung der Patienten und die kontrollierte Untersuchung einzelner Fälle. Seine Arbeit, bei der er die Daten von mehr als 30.000 Personen in den Vereinigten Staaten und Norwegen berücksichtigte, schließt die Zusammensetzung der Ernährung dieser Patienten differenziert, bis zum Tabakgenuß und andere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten mit ein. Eine negative Wechselbeziehung stellte er zwischen dem Verzehr von Obst, Beeren, Gemüse und Vitamin C auf der einen und dem Auftreten von Magenkrebs auf der anderen Seite fest, während stärkehaltige Nahrungsmittel, wie Kaffee und gesalzener Fisch zu einem häufigeren Auftreten von Magenkrebs führten. Er schloß daraus, daß die beiden wichtigsten Faktoren die Gesamtmenge der Vegetabilien in der Nahrung und der Vitamin-C Gehalt im Essen waren. Je höher der Anteil an Vegetabilien und Vitamin C in der Nahrung war, desto geringer war die Zahl der Krebserkrankungen.

Tierexperimentelle Studien
Eine sorgfältige Studie der Beziehungen zwischen Vitamin C und dem spontanen Brustkrebs bei Mäusen wurde, 1981 bis 1984 in einem Institut in Pab Alto durchgeführt. Diese Studie ist die bisher sorgfältigste und zuverlässigste mit Tieren durchgeführte Studie über die Zusammenhänge zwischen dem Vitamin C und Krebs (Pauling u. a. 1985).
Die bei diesen Untersuchungen verwendeten Mäuse des Stammes R III erkranken im Alter von etwa 40 Wochen an einem ertastbaren Brustkrebs. An der Tumorbildung ist ein Virus beteiligt, das mit der Muttermilch von der Mutter auf die Tochter übertragen wird. Der Zeitpunkt, zu dem sich der erste Tumor nach der Inkubationsperiode entwickelt, ist konstant. Das heißt, nach diesem Zeitpunkt besteht bei allen Mäusen ohne Tumoren jede Woche die gleiche Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des ersten Tumors.
Bei den Untersuchungen wurden sieben aus jeweils 50 Mäusen bestehende Gruppen, die ein sorgfältig zubereitetes Futter bekamen, das jeweils 0,076, 1,86, 2,9, 4,2, 8,0, 8,1 oder 8,3 Prozent zusätzliche Ascorbinsäure enthielt. Dieses Futter wurde ihnen im Alter von neun Wochen bis zum Alter von 14 Wochen verabreicht. An Tumoren erkrankte Mäuse wurden getötet, um ihnen ein langes Leiden zu ersparen. Es wurde festgestellt, daß sich die Inkubationszeit mit der Erhöhung der Vitamin-C-Dosis stetig verlängerte, und zwar vom Alter von 38 Wochen für 0,076 Prozent Vitamin C auf ein Alter von 52 Wochen für die Tiere, die 8,3 Prozent Vitamin C bekamen. Auch die Häufigkeit des Auftretens des ersten Tumors in jeder Gruppe von Mäusen nahm prozentual stetig ab, und zwar von 2,7 Prozent in der Woche für 0,075 Prozent Vitamin C auf 0,7 Prozent in der Woche für 8,3 Prozent Vitamin C. Die biostatistische Auswirkung der Ergebnisse zeigt, daß der Zuverlässigkeitswert für die Schlußfolgerung, daß erhöhte Dosen Vitamin C im Futter zu einer Abnahme des Auftretens eines spontanen Brustkrebses bei diesem Mäusestamm führt, extrem hoch ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich hier um ein zufälliges Ergebnis handelt, ist eins zu einer Million. Aus dieser Studie geht hervor, daß das Alter, in dem der Tumor sich bildet, mit der Erhöhung der Vitamin-C-Dosis wesentlich zunimmt. Das Durchschnittsalter, in dem die Hälfte der Mäuse einen Tumor entwickelt, nimmt von 66 Wochen für die kleinste Dosis des Vitamins bis zu 120 Wochen für die größte Dosis zu. Die Entwicklung des Krebses wird im Mäusestamm R III vom mittleren Alter bis zum extrem hohen Alter verzögert.
Auswirkungen des Vitamin C auf das Tumorgewebe:
Neue Hinweise auf die antineoplastische Wirkungsweise des Vitamin C auf Basal-Zell und Squamosus-Zell-Karzinom erhielt man bei Ratten und Mäusen. Die Tumorinitiation erfolgte durch Applikation von 3-Methylcholanthren. Durch die anschließende Gabe von Vitamin C p.o. in einer Dosierung von 50 mg/kg KG pro Tag wird die DNA-, RNAund Proteinsynthese in den Krebszellen signifikant reduziert (Lupulescu 1991).
Untersuchungen bei Hamstern am Wangenepithellum verdeutlichen die Vitamin C abhängigen Mechanismen in der Pathogenese oral induzierter Karzinogenese. Durch Exposition des Epitheliums (topisch) mit kanzerogenen Chemikalien allein und in Gegenwart von Vitamin C zeigen sich beträchtliche Unterschiede. Makroskopisch reduziert Vitamin C die Häufigkeit des Auftretens epithelialer Tumore. Mikroskopisch bewirkt die Vitamin C-Gabe die Ausbildung papillarer, epideroider Karzinome mit minimaler Invasion, wogegen in der Abwesenheit von Vitamin C gut diflerenzierte Squamosus-Zell-Karzinome entstehen. Diese Beobachtungen legen die Vermutung nahe, daß Vitamin C in der Lage ist, das Wachstum der inituerten Zellen zu beschränken und die Invasion ins Subepithellum zu verhindern (Potdar 1992).

Die Dosierungsfrage
Die hochdosierte Vitamin C-Therapie sollte bei Krebspatienten niemals abrupt abgebrochen werden, da der Vitamin C-Spiegel ansonsten weit unter die Ausgangswerte absinken kann (,,rebound eftect"). Aus diesem Grund bevorzugt Cameron kontinuierlich durchgeführte Vitamin C-lnfusionen vor periodisch durchgeführten (mit einigen Tagen Zwischenraum).
Am ersten Tag wurden 4 unterschiedliche Dosierungen, beginnend mit 0,5 g bis zu 2,0 g Vitamin C intravenös gegeben. Am zweiten Tag beginnt die Dosierung bei 2,5 g Vitamin C, sie wird bis auf 10 g Vitamin C pro Tag gesteigert und für die folgenden Tage beibehalten. In unserer Praxis hat sich jedoch die Verabreichung von 15g als optimal herausgestellt.
Auch weitaus höhere Dosierungen wurden bereits angewendet. Als mögliche Nebenwirkung kann es durch die Konzentration an Natriumionen zur Wasserretention mit Ödembildung in den Gelenken kommen. Bei Patienten mit Herzbeschwerden können sich gefährliche pulmonale Ödeme bilden, die zur Kontrolle einer umgehenden Behandlung bedürfen. Eine seltene Nebenwirkung stellt der septische Schock dar, der durch einen massiven Tumorzerfall ausgelöst wird. Die Behandlung dieser lebensbedrohlichen Komplikation wird auf der lntensivstation durchgeführt.
Nach Beendigung der intravenösen Vitamin C-Therapie wird mit der oralen Vitamin C-Gabe fortgefahren. Die Einnahme soll über den Tag verteilt erfolgen (alle 6 Stunden). Die Dosierung liegt zwischen 10 und 30 g. Eine Plasmakonzentration von 3 mg/dl wird empfohlen. Oftmals erreichen die Patienten durch die Vitamin C-Therapie schnell einen Zustand mit stark verbessertem Allgemeinzustand, der oftmals Monate bis Jahre anhalten kann. Dann kommt es jedoch zu einem abrupten Abbruch mit explosiver Metastasierung. Bei den ersten Anzeichen einer Verschlechterung sollte eine erneute Vitamin C-lnfusionstherapie erfolgen. Trotzdem kann eine Reaktion des Patienten auf diese erneute Vitamin C-Therapie niemals exakt vorausgesagt werden. 
Über einen Zeitraum von 3 Jahren bewirkte die Vitamin C-lnfusionstherapie bei einem Patient mit disseminiertem Leiomyosarkom fünfmal eine deutliche Verbesserung des Zustandes, bei der sechsten Anwendung des Infusionszyklus reagierte er jedoch nicht mehr auf die Therapie. Einige Patienten zeigen schon beim ersten Mal der Therapie keine Reaktion. Es sollte jedoch nach Aussage Camerons auf jeden Fall ein Versuch unternommen werden.
Beschriebene Wirkungen der Vitamin-C-Therapie:
Verbesserung des Wohlbefindens und des Karnofsky-lndexes wird innerhalb von 5-7 Tagen erkennbar. Grund für diese Verbesserung ist die geförderte endogene Carnitinsynthese, für die  Vitamin C erforderlich ist. Carnitin ist für den Transport der Fettsäuren in die Mitochondrien notwendig und fördert somit die Energieversorgung des Organismus.
Erleichterung der Schmerzen bei skelettalen Metastasen nach 5 - 7 Tagen. Absetzen von Opiaten möglich.Skelettale oder viscerale Metastasen sind oftmals Ursache einer erhöhten Ausscheidung von Hydroxyprolin. Dies spiegelt einen verstärkten Kollagenabbau wieder. Innerhalb von 5 Tagen nach Beginn der Vitamin C-Therapie kommt es zum Abfall der Hydroxyprolinexkretion.
Die Tumorreaktion auf die Vitamin C-Therapie wird in einem Absinken der Sedimentationsrate und der Proteintumormarker im Serum (CEA etc.) deutlich.
In günstigen Fällen wurde die Resorption maligner Pleuraergüsse und Reduktion der pulmonalen Metastasengröße beobachtet (Cameron 1991).

Adjuvante Vitamin C-Therapie in der Strahlentherapie
Gerade hier zeigen sich beachtliche Erfolge. 
Bei allen Patienten wurde 3-4x pro Woche, vor der Bestrahlung, 15g Vit.C (2 x 7,5 g Fa. Pascoe) infundiert. Alle Patienten konnten die vorgesehenen Bestrahlungstermine en Block durchführen, alle hatten während der Bestrahlungszeit (ca. 6 Wochen, 2 Gy/Tag) eine hohe Lebensqualität konnten Ihren Hobbys nachgehen und sogar Gartenarbeit verrichten. Die Patienten lernten sich in den 6 Wochen untereinander kennen und es wurde gleich registriert, wenn ein Mitpatient wegen eines sogenanten Strahlenkater, einem Zustand dem eine schwere Grippe nur in etwa nahe kommt, fehlte. Alle Vitamin-C behandelten Patienten konnten jeden Tag erscheinen.

Vitamin C als Infektionsprophylaxe
Wie gesagt, weiß man schon seit vielen Jahren, daß Krebspatienten einen niedrigen Vitamin-C- Spiegel im Blut haben und daß diese Patienten, besonders an Krebs erkrankte Kinder, sehr anfällig gegen Infektionen sind. Infektionen sind eine häufige Todesursache bei den an Krebs erkrankten Kindern, zum Teil deshalb, weil die Krebstherapie das Immunsystem schädigt.
Der niedrige Vitamin-C-Spiegel im Blut sollte natürlich bei allen Krebspatienten durch die Verabreichung hoher Dosen dieses Vitamins ausgeglichen werden. Diese hohen Vitamindosen sollten zudem einen gewissen Schutz vor Infektionskrankheiten gewähren und eine wertvolle Ergänzung der konventionellen Therapie bei der Behandlung von Infektionskrankheiten und des Krebses selbst sein Die Ascorbinsäure im menschlichen Körper ist entscheidend daran beteiligt, toxische Substanzen zu eliminieren oder zu neutralisieren. Es reagiert hier in der Regel gemeinsam mit den Enzymen der Leber im Sinne einer Hydroxilierung und Ausscheidung toxischer Substanzen über die Nieren. Wir wissen noch nicht, wie weit eine optimale Dosis Vitamin C uns vor karzinogenen Substanzen schützt, die mit der festen und flüssigen Nahrung und durch die Umwelt in unseren Körper gelangen, aber einige Beispiele zeigen, daß diese Schutzwirkung sehr groß sein könnte.

Vitamin C und Magen- Blasen- und Darmkrebs
Nitrite und Nitrate in Lebensmitteln wie Speck und anderen geräucherten Fleischsorten reagieren im Magen in Verbindung mit den Aminen im Mageninhalt und bilden Nitrosamine, die als Karzinogene Magenkrebs verursachen. Hohe Dosen Vitamin C verhindern den Umbau von Nitrosaminen zu Nitraten und hemmen damit die Entstehung von Magenkrebs. Gegenwärtig werden große Anstrengungen unternommen, um den Nitrit- und Nitratgehalt in den Lebensmitteln zu reduzieren, um die Krebsgefahr zu verringern. Die Erhöhung des Vitamingehalts in der Nahrung kann solche Bemühungen unterstützen.
Es liegen auch Berichte vor, nach denen der bei Rauchern oft beobachtete Blasenkrebs sich zurückbildet, wenn der Patient genügend hohe Dosen Ascorbinsäure -1 g täglich oder mehr- einnimmt. Schlegel, Pipkin, Nishimura und Schultz (1980) haben festgestellt, daß der Ascorbinsäurespiegel im Urin bei Rauchern etwa halb so hoch ist wie bei Nichtrauchern, besonders niedrig aber bei Patienten mit Blasentumoren. Außerdem stellten sie fest, daß Mäuse nach der Implantation eines Kügelchens aus 3-Hydroxyan-thranilinsäure (eines Derivats der Aminosäure Trvptophan) in der Blase Blasentumore entwickelten, wenn die Mäuse normal gefüttert wurden, nicht aber, wenn ihr Trinkwasser mit Ascorbinsäure angereichert wurde. Die Verfasser meinen, daß die Ascorbinsäure die Oxydation der 3-Hydroryanthranilinsäure in ein karzinogenes Oxydationsprodukt verhindert. Sie schrieben: "Augenscheinlich gibt es gute Gründe für die Annahme, daß die günstigen Auswirkungen eines angemessenen Ascorbinsäurespiegels im Urin (der einer täglichen Dosis von 1,5 g entspricht) eine geeignete Präventivmaßnahme gegen die Entstehung und das Wiederauftreten von Blasentumoren ist."
Dr. Robert Bruce, der Direktor der Zweigstelle des Ludwig-Krebsforschungsinstituts in Toronto, berichtete 1977, daß es im Darminhalt von Menschen wahrscheinlich mutagene und karzinogene Substanzen gibt. Später berichteten er und seine Mitarbeiter, daß die Verabreichung hoher Dosen Vitamin C die Menge dieser Substanzen wesentlich reduzieren könne (Bruce 1979). Auf diese Weise und außerdem durch die Abkürzung der Zeit, in der sich die Abfallprodukte im Körper befinden, hilft eine angemessene Versorgung mit Vitamin C den unteren Darmtrakt vor Krebs zu schützen.
Die Dickdarm-Polyposis ist eine durch die Bildung zahlreicher Polypen im Dickdarm und Mastdarm gekennzeichnete erbliche Krankheit. Diese Polypen sind gutartige Tumoren, aber ihr Vorhandensein ist schon seit langer Zeit als Vorstufe der Malignität erkannt worden. Willis schreibt 1973: ,,Die Opfer der bekannten Polyposis sterben fast immer schon frühzeitig an Dickdarm- oder Mastdarmkrebs. Doch jetzt dürfen sie neue Hoffnung schöpfen. Untersuchungen von De Cosse u.a. (1975), Lai u.a. (1977) und Watne u.a. (1977) an 16 Personen mit Polyposis haben ergeben, daß die regelmäßigeVerabreichung von 3g Vitamin C täglich die Polypen bei fünfzig Prozent der Patienten zum Verschwinden brachten. Es besteht die reale Möglichkeit, daß sich die Krankheit bei anderen Patienten mit einer größeren Dosis von 10 oder 20 g täglich heilen ließe.

Vitamin C bei disseminierten Krebserkrankungen
Nach den Enttäuschungen, die Cameron bei seinen Versuchen mit verschiedenen Hormonen erlebt hatte, glaubte er jetzt, daß die Behandlung mit Vitamin C für seine Patienten einen großen Nutzen haben werde, und verordnete mehreren hundert Patienten mit fortgeschrittenem Krebs während der folgenden zehn Jahre große Dosen dieses Vitamins. Es handelte sich bei ihnen fast ausschließlich um Patienten, bei denen alle konventionellen Behandlungsmethoden ausgeschöpft waren. Er und seine Mitarbeiter veröffentlichten eine Reihe wissenschaftlicher Berichte über ihre Beobachtungen. In einem dieser Aufsätze berichteten sie, daß das Vitamin C offensichtlich so wesentlich zur Schmerzlinderung beitrug, daß Patienten, die große Dosen Morphin bekommen hatten, auf eine weitere Behandlung mit diesen Betäubungsmitteln verzichten konnten (Cameron und Baird 1973). Er veröffentlichte auch einen detaillierten Bericht über die ersten 50 Patienten mit fortgeschrittenem Krebs, die mit hohen Dosen Vitamin C behandelt werden sollten (Cameron und Campbell 1974). Hierunter war eine eindrucksvolle Dokumentation über einen Patienten, der unter einer Vitamin C-Behandlung augenscheinlich vollkommen vom Krebs geheilt worden war, bei dem der Krebs jedoch erneut auftrat, als die Behandlung mit Vitamin C eingestellt wurde. Eine erneute Therapieaufnahme führte wiederum zu einer vollständigen Tumorremission.
Zunächst beobachtete Cameron, daß sich der Zustand der meisten mit Ascorbinsäure behandelten Patienten eine Zeitlang deutlich besserte und auch eine klinische Besserung festzustellen war. Die Vorteile für die Mehrzahl der Patienten waren neben der Besserung des Allgemeinbefindens eine Linderung der Schmerzen, eine Abnahme der Zahl bösartiger Zellen, sowie eine deutliche Verringerung tumorbedingter Komplikationen (Pleuraergüsse, Hämaturien, Hepatomegalie und Ikterus). In nahezu allen Fällen war auch eine Besserung der Blutsenkungsgeschwindigkeit zu registrieren. Das ließ den Schluß zu, daß sowohl die Besserung des Allgemeinbefindens als auch die offensichtliche Verlängerung der Überlebenszeit Ergebnisse der signifikanten Wirkung der Ascorbinsäure waren, und zwar, entweder direkt oder über den natürlichen Schutzmechanismus des Körpers, oder durch Wirkung auf das Tumorgeschehen selbst.

Erste kontrollierte Studien
1973 schien es Cameron an der Zeit zu sein, einen kontrollierten Versuch zu unternehmen, bei dem die Hälfte der Patienten, die durch das Los bestimmt werden sollten, täglich 10 g Vitamin C bekamen, während den anderen ein Placebo verabreicht wurde. Inzwischen war Cameron jedoch so vom Wert des Vitamins C für Patienten mit fortgeschrittenem Krebs überzeugt, daß er aus ethischen Gründen nicht bereit war, diese Behandlung einem Krebspatienten vorzuenthalten, für den er die Verantwortung trug. Obwohl jetzt kein Doppelblindversuch mit willkürlich ausgewählten Versuchspersonen durchführt wurde stand es frei, einen kontrollierten Versuch vorzunehmen. Das Vale of Leven Hospital ist ein großes Krankenhaus mit 440 Betten und nimmt jährlich etwa 500 neue Krebspatienten auf. Obwohl Cameron als Chef der chirurgischen Abteilung mit 100 Betten für deren Verwaltung verantwortlich war, gab es dort nur wenige Krebspatienten, die von ihm selbst ärztlich versorgt wurden. Zunächst gab keiner der anderen Ärzte oder Chirurgen seinen Patienten große Dosen Vitamin C, und auch in späteren Jahren sind viele Krebspatienten im Vale of Leven Hospital nicht mit Ascorbinsäure behandelt worden. Sie konnten bei der Untersuchung die Rolle der Kontrollpersonen übernehmen.
1976 wurde die Überlebensdauer von 100 tödlich erkrankten Krebspatienten registriert, die zusätzliche Dosen Ascorbinsäure erhielten, und von 1000 anderen Patienten, die in einem ähnlichen Zustand eingeliefert und von den gleichen Klinikern im selben Krankenhaus behandelt worden waren, und zwar bis auf die Verabreichung der Ascorbinsäure genauso wie die ersteren. Diese 1000 Patienten stellten nun für jeden mit Ascorbinsäure behandelten Patienten zehn Kontrollpersonen, die hinsichtlich des Geschlechts, des Alters, des Typs ihres primären Tumors und ihres klinischen Zustandes der "Nichtbehandelbarkeit" diesem einen Patienten entsprachen, Cameron: "Wir zogen einen nicht zum Stab des Krankenhauses gehörenden Arzt hinzu, der die Überlebenszeiten der mit Ascorbin behandelten Patienten nicht kannte, und baten ihn, die Krankheitsgeschichten aller Kontrollpatienten zu prüfen und für jeden einzelnen die Überlebenszeit zu registrieren - die Anzahl der Tage vom Zeitpunkt des Abbruchs der konventionellen Behandlung bis zum Todestag. Am 10. August 1976 waren alle 1000 Kontrollpersonen gestorben, während 18 der 100 mit Ascorbinsäure behandelten Patienten noch lebten Zu diesem Zeitpunkt war die durchschnittliche Überlebenszeit nach dem Eintritt der ´Nichtbehandelbarkeit´ bei den mit Ascorbin behandelten Patienten 4,2mal so groß wie bei den ihnen entsprechenden Kontrollpersonen. Die 100 mit Ascorbinsäure behandelten Patienten hatten im Durchschnitt mehr als 300 Tage länger gelebt als die entsprechenden Vergleichspatienten, und außerdem hatten wir nach dem klinischen Befund durchaus den Eindruck, daß sie sich in dieser letzten Lebensperiode wohler gefühlt hatten als die anderen. Einige von ihnen leben sogar noch heute und nehmen immer noch ihre tägliche Dosis Natriumascorbat. Und einige von ihnen können sogar als von ihrer bösartigen Krankheit ´geheilt´ angesehen werden, denn sie zeigen keine erkennbaren Manifestationen des Krebses mehr und führen ein ganz normales Leben."

Wegen der großen Bedeutung des Krebsproblems wurden die Krankengeschichten der Patienten im Vale of Leven Hospital 1978 noch einmal überprüft und der Versuch wiederholt mit 100 Patienten, denen Ascorbin verabreicht wurde, und 1000 entsprechenden Kontrollpersonen (Cameron und Pauling 1978). Zehn der ursprünglichen 100 mit Ascorbin behandelten Patienten, in der Hauptsache solche mit seltenen Krebsarten, für die man nur schwer entsprechende Kontrollpatienten finden konnte, wurden gegen neue ausgetauscht, und die 1000 Kontrollpatienten wurden unabhängig davon ausgewählt, ob sie schon an der vorigen Studie teilgenommen hatten oder nicht (etwa die Hälfte von ihnen hatte zu den ersten 1000 Kontrollpatienten gehört). Die 100 mit Ascorbinsäure behandelten Patienten und die zu ihnen passenden Kontrollpersonen (mit dem gleichen Typ des Primärtumors, dem gleichen Geschlecht und dem gleichen Alter mit einer Toleranz von fünf Jahren) wurden in neun Gruppen aufgeteilt,und zwar je nach dem Typ des Primärtumors. Unter ihnen befanden sich zum Beispiel 17 mit Ascorbin behandelte Patienten und 170 Kontrollpatienten mit Dickdarmkrebs. Die Überlebenszeiten wurden von dem Zeitpunkt an berechnet, zu dem eine Weiterbehandlung des Patienten nicht mehr sinnvoll erschien, das heißt, man glaubte, mit den konventionellen Therapien keine Wirkung mehr erzielen zu können. Zu diesem Zeitpunkt oder wenige Tage später wurde mit der Ascorbinbehandlung begonnen.
1978 war die Überlebenszeit bei den neun Gruppen zwischen 114 und 435 Tage länger für die mit Vitamin C behandelten Patienten als bei der Kontrollgruppe. Das war ein Durchschnitt von 255 Tagen für alle Gruppen, der sich ständig erhöhte, weil acht Prozent der Vitamin-C-Patienten noch lebten, nachdem alle Patienten aus den entsprechenden Kontrollgruppen gestorben waren.
Aufgrund der Ergebnisse der Studien hat Cameron empfohlen, jedem Krebspatienten neben der angemessenen konventionellen Therapie und sobald wie möglich nach Auftreten der Krankheit hohe Dosen Vitamin C zu verabreichen.
Wie vielen Menschen könnte auf diese Weise geholfen werden? Die quantitativen Informationen, gründen sich hauptsächlich auf die Beobachtung von Patienten mit fortgeschrittenem Krebs in Schottland, die täglich 10 g Vitamin C erhielten. Als Ergebnis der Beobachtung von einigen hundert Patienten kam Cameron zu den folgenden Schlüssen über die Wirkung dieser Vitamin-C-Dosen bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs:

  • Kategorie I: Keine Reaktion der Tumoren, aber gewöhnlich eine Besserung des Allgemeinbefindens etwa 20%
  • Kategorie II: Eine recht geringe Reaktion der Tumoren etwa 25%
  • Kategorie III: Verlangsamung des Tumorwachstums etwa 25%
  • Kategorie IV: Keine Veränderung der Tumoren (Stillstand) etwa 20%
  • Kategorie V: teilweise Rückbildung der Tumoren etwa 9%
  • Kategorie VI: Vollständige Rückbildung etwa 1%

Bessere Ergebnisse werden mit größeren Dosen als 10 g täglich erzielt.

In dem Buch Cancer and Vitamin C erklärt Cameron :,,Diese einfache und ungefährliche Therapie, die Verabreichung hoher Dosen Vitamin C, hat einen entschiedenen Wert bei der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Krebs. Obwohl es noch keinen ganz überzeugenden Nachweis dafür gibt, glauben wir, daß das Vitamin C für die Behandlung von Krebspatienten im Anfangsstadium der Krankheit, ebenso aber auch für die Krebsvorbeugung einen noch größeren Wert hat".
Die Verwendung des Vitamins C als Ergänzung der angemessenen konventionellen Therapie bei der Behandlung von Krebspatienten hat viele Vorteile. Vitamin C ist nicht teuer. Es hat keine ernsten Nebenwirkungen, sondern regt den Appetit an, wirkt sich günstig auf Depressionen aus, unter denen Krebspatienten häufig zu leiden haben, verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand und steigert die Fähigkeit des Patienten, sich am Leben zu freuen. Für jeden Patienten besteht die Chance, daß die Krankheit durch die Verwendung des Vitamins neben einer angemessenen konventionellen Therapie und einer aus geeigneten Nährstoffen bestehenden Diät viele Jahre unter Kontrolle gehalten werden kann.



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Anschrift d. Autors:
Hp Heinz Kreher
Im Ebing 15, D-64367 Mühltal